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Meniskusriss: Alles über Symptome, Therapie und Operation

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Sportverletzung  

Meniskusriss: Symptome, Erste Hilfe und Behandlung

05.04.2016, 14:14 Uhr | cw (CF)

Meniskusriss: Alles über Symptome, Therapie und Operation. Bei Sportarten wie Fußball, Tennis oder Handball ist die Gefahr eines Meniskusrisses besonders hoch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei Sportarten wie Fußball, Tennis oder Handball ist die Gefahr eines Meniskusrisses besonders hoch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Meniskus ist in seiner Eigenschaft als Puffer zwischen den Knorpelschieben bei Bewegungen unabdingbar. Gerade bei Sportarten wie Fußball, Tennis oder Handball ist die Gefahr eines Meniskusrisses besonders hoch. Wir erklären wie es dazu kommt, wie die Behandlung eines Meniskusrisses aussieht und wann eine Operation nötig ist.

Wozu dienen die Menisken?

Der Meniskus besteht aus einer inneren und einer äußeren Scheibe. Der sogenannte Innenmeniskus bildet zusammen mit dem Außenmeniskus eine Art Stoßdämpfer zwischen dem Oberschenkel- und dem Schienbeinknochen. Neben der Funktion als Puffer, helfen die Menisken dabei das Kniegelenk zu stabilisieren.

Wie entsteht ein Meniskusriss?

Bei jüngeren Menschen wird ein Meniskusriss meist durch Sportverletzungen ausgelöst. Eine plötzliche Drehbewegung oder ein Sturz sind typische Ursachen. Der Meniskus kann komplett oder teilweise reißen. Meist ist der Innenmeniskus betroffen – dieser ist weniger beweglich als sein äußerer Gegenspieler. Durch einen Sportunfall treten Meniskusrisse häufig zusammen mit anderen Verletzungen des Knies wie beispielsweise einem Kreuzbandriss, Kapselriss oder einem Muskelfaserriss auf.  

Bei älteren Menschen kann es sogar ganz ohne sichtbare Ursache zu einem Meniskusriss kommen. Das Knorpelgewebe verschleißt im Laufe des Lebens und ist somit anfälliger für Risse und Verletzungen. Eine Meniskusläsion, so nennen Mediziner einen Meniskusschaden, kann durch eine ganz normale Bewegung im Alltag entstehen.

Diese Symptome sprechen für einen Meniskusriss

Bei einem Einriss oder Abriss des Meniskus ist typischerweise ein knackendes Geräusch zu hören. Es kommt zu starken, stechenden Schmerzen und einer Schwellung im Bereich des Knies. Bei einer Verletzung des inneren Meniskus verstärken sich die Schmerzen bei Beuge- und Drehbewegungen. Ist hingegen der Außenmeniskus betroffen, schmerzt der Spalt zwischen Ober- und Unterschenkel bei Druck erheblich. Das abgerissene Knorpelstück kann sich verkeilen und so zu einer sehr schmerzhaften Blockade im Knie führen.

Erste Hilfe beim Meniskusriss – denken Sie an die PECH-Regel

Erste Hilfe: Die PECH-Regel ist die Abkürzung für die Reihenfolge folgender Behandlungsschritte:
Pause – Eis – Compression – Hochlagern

Pause

Beenden Sie Ihre sportliche Aktivität umgehend.

Eis

Kühlen Sie das Knie schnellstmöglich. Um Erfrierungen zu vermeiden, legen Sie Eis nicht direkt auf die Haut. Verwenden Sie besser einen feucht-kalten Umschlag.

Compression

Legen Sie einen elastischen Druckverband an. Die Kompression hilft, die Schwellung zu reduzieren. Hilfreich ist es, wenn Sie den Eis-Umschlag in den Verband integrieren, um so langfristig für Kühlung zu sorgen.

Hochlagern

Lagern Sie das verletzte Knie hoch.

Behandlung eines Meniskusriss: Operation ist oft nicht nötig

Nach der Ersten-Hilfe-Versorgung durch die PECH-Regel sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Dieser kann Mithilfe von Kernspintomographie und Gelenkspieglung (Arthroskopie) eine genaue Diagnose stellen und entschieden, welche Form der Behandlung nötig ist. Das Alter des Patienten, die Art und Stelle des Risses und eine mögliche Vorerkrankung wie beispielsweise Arthrose spielen hierbei eine große Rolle. Zur akuten Linderung helfen Schmerzmittel, die gegebenenfalls intravenös verabreicht werden. Auch die Punktion des Blutergusses hilft den Druck im Knie zu verringern und verschafft so eine Schmerzlinderung. Eventuell wird der Arzt eine Gehilfe oder eine krankengymnastische Therapie verordnen. In manchen Fällen ist eine Operation aber angebracht. Ist die Meniskus-Operation unumgänglich, gibt es verschiedene Techniken. Der Arzt wird individuell entscheiden, welche Methode die geeignete ist. 

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