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Schweinegrippe: Finnland empfiehlt Aussetzung der Schweinegrippe-Impfung

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Schweinegrippe  

Schlafkrankheit durch Schweinegrippe-Impfung?

25.08.2010, 09:59 Uhr | AFP

Schweinegrippe: Finnland empfiehlt Aussetzung der Schweinegrippe-Impfung. Spritze.

Kann der Schweinegrippen-Impfstoff eine Narkolepsie verursachen? (Bild: imago) (Quelle: imago)

Finnische Behörden empfehlen den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix vorerst nicht mehr zu verwenden. Wie das staatliche Gesundheitsinstitut in Helsinki mitteilte, wurden nach einer Impfung mit dem Mittel mehrere Fälle von Narkolepsie, der sogenannten Schlafkrankheit, bei Kindern registriert.

Häufung der "Schlafkrankheit" bei Kindern

Den Angaben des Gesundheitsinstituts zufolge wurden bisher sechs Fälle registriert, bei denen Kinder nach einer Schweinegrippe-Impfung an Narkolepsie erkrankten. Dies entspreche dem normalen statistischen Wert. Besorgnis lösten jedoch neun weitere Fälle aus, bei denen ein Zusammenhang mit der Impfung vermutet wird. Auch Schweden untersucht bereits einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Impfmittel des britischen Pharmakonzerns GlaxoSmithKline und dem plötzlichen Schlafdrang. Ärzte weisen allerdings darauf hin, dass auch die Schweinegrippe selbst Narkolepsie auslösen kann. Die Untersuchungen in beiden Ländern dauern noch an.

In Deutschland sind bisher keine ähnlichen Fälle bekannt: Nach Angaben des für Impfstoffe zuständigen Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) wurde bisher kein Fall einer Narkolepsie im zeitlichen Zusammenhang mit Pandemrix gemeldet.

Was ist Narkolepsie?

Die Narkolepsie ist eine Schlaf-Wach-Störung. Die Ursache der Erkrankung ist noch ungeklärt.

Zu den Symptomen gehören unter anderem:

  • Eine länger als sechs Monate bestehende Tagesschläfrigkeit

  • Die plötzliche beidseitige Erschlaffung der Muskulatur

  • Die automatische Fortsetzung von Handlungen

  • Dringender Schlafdrang

Schweinegrippe-Impfung nicht notwendig

Das Gesundheitsinstitut in Helsinki begründete seine Empfehlung, die Impfungen auszusetzen, auch damit, dass es "zum gegenwärtigen Zeitpunkt" keine Grippe-Epidemie gebe. Eine sofortige Impfung sei deshalb nicht notwendig. Es wies zudem darauf hin, dass ein Großteil der Bevölkerung gegen das H1N1-Virus bereits immun sei.

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