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Blasenentzündung durch zu viel Sex?

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Mythen rund um die Blase  

Blasenentzündung durch zu viel Sex?

| ag

Blasenentzündung durch zu viel Sex?. Von Blasenentzündung sind vor allem Frauen häufig betroffen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Von Blasenentzündung sind vor allem Frauen häufig betroffen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schmerzen beim Wasserlassen und verstärkter Harndrang sind typische Zeichen für eine Blasenentzündung (Zystitis). Dabei handelt es sich um eine Infektion der Harnwege, die durch Bakterien verursacht wird. Vor allem Frauen sind häufig betroffen. Denn die weibliche Harnröhre ist relativ kurz, so dass die Krankheitserreger schneller ihr Ziel erreichen. Doch welche Möglichkeiten gibt es, der Blasenentzündung vorzubeugen? Und was ist dran an der Aussage, dass man durch Sex Bakterien in die Blase bekommen kann? Wir haben zwölf Mythen und Fakten rund ums Thema Blasenentzündung zusammengestellt.

Das Honeymoon-Syndrom

Sexuell aktive Frauen haben in der Tat ein höheres Risiko, an einer Blasenentzündung zu erkranken. Ärzte sprechen sogar vom Honeymoon-Syndrom oder der Flitterwochen-Zystitis. Der Grund: Durch den Geschlechtsverkehr können Darmbakterien von der Anal- in die Scheidenregion bis in die Harnröhre der Blase gelangen. Die Keime haften dann an der Blasenwand an und führen so zum Infekt. Anfällige Frauen sollten am besten gleich nach dem Sex Wasser lassen, damit die Keime ausgespült werden.

Wann sollte der Arzt aufgesucht werden?

Wenn nach zwei Tagen noch Beschwerden wie häufiges und schmerzhaftes Wasserlassen vorhanden sind, sollten Sie zum Arzt gehen. Dieser kann durch einen Schnelltest nachweisen, wie hoch der Anteil der Bakterien im Urin ist und ob es sich tatsächlich um eine Blasenentzündung handelt. In Absprache mit dem Arzt wird dann entschieden, ob es notwendig ist, ein Antibiotikum zu nehmen, um eine Ausbreitung des Infekts auf die Nieren zu verhindern. In weniger schweren Fällen reicht es auch, einfach nur viel zu trinken und Blase und Nieren warm zu halten. Mit heißen Wärmflaschen sollten Sie allerdings zurückhaltend sein, da sich die Bakterien durch die Temperaturerhöhung noch stärker vermehren. Lindernde Wirkung haben auch spezielle Tees, die harntreibende und entzündungshemmende Stoffe enthalten. Auch sprechen viele Patienten auf eine homöopathische Behandlung mit Globuli an. Besonders das Homöopathikum Cantharis D 6 hat sich bewährt.

Blasenentzündung kann chronisch werden

Wenn das Immunsystem geschwächt und der Körper vielfach belastet ist, kann es sein, dass Blasenentzündungen immer wieder kehren. Manche Frauen haben auch Auffälligkeiten im Harntrakt, zum Beispiel eine enge Harnröhre. Beim Wasserlassen führt das zu Verwirbelungen, und eine winzige Menge Restharn bleibt in der Blase zurück. Bakterien können sich dort schneller vermehren, oder es kommt zu einem Rückfluss von der Blase zur Niere. In beiden Fällen wird eine Entzündung begünstigt. Hat sich die Frau außerdem angewöhnt, den Harndrang zu unterdrücken, kann das auf Dauer die Blasenmuskulatur überdehnen. Folge: Die Blase entleert sich nicht mehr vollständig. Auch das fördert das Entstehen einer Harnwegsinfektion.

Damit stärken Sie gezielt Ihre Blase

Wer zu Harnwegsinfekten neigt, sollte darauf achten, immer ausreichend Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Ob Wasser, Kräutertees, Fruchtschorlen – trinken Sie so viel wie möglich. Das spült die Keime fort. Gehen Sie sofort auf die Toilette, wenn Sie das Bedürfnis verspüren und kalte Sitzgelegenheiten wie ein steiniger Fußboden sollten dringend vermieden werden – auch im Sommer. Nehmen Sie auch an lauen Abenden einen dünnen Wollpulli mit. Den können Sie um die Hüfte schlingen oder sich darauf setzen. Falls Sie eher am oberen Rücken frösteln, legen Sie sich einen breiten Schal um.

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