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Cholesterin: Äpfel sind natürliche Cholesterinblocker

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Wunderfrucht Apfel  

Äpfel enthalten natürliche Cholesterinblocker

14.05.2014, 11:27 Uhr | dpa / tze

Cholesterin: Äpfel sind natürliche Cholesterinblocker. Äpfel sind wahre Wunderfrüchte für die Gesundheit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Äpfel sind wahre Wunderfrüchte für die Gesundheit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Lieber Äpfel essen als Pillen schlucken - vieles deutet darauf hin, dass der Apfel eine wahre Wunderfrucht für die Gesundheit ist. Unter anderem enthalten Äpfel einen starken Cholesterinblocker. Das ergab eine aktuelle Studie aus den USA. Aber es gibt noch mehr gute Gründe, täglich Äpfel zu essen. Sie sollen vor Krebs, Alzheimer und Osteoporose schützen, den Darm gesund halten und schlank machen.

Cholesterinwert mit getrockneten Äpfeln gesenkt

In ihrer Studie sei der Cholesterinwert durch den regelmäßigen Verzehr von Äpfeln um fast ein Viertel gedrückt worden, berichten die Forscher Bahram Arjmandi und Margaret Sitton von der Florida State University. Ein Jahr lang bekamen 160 Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren jeden Tag 75 Gramm Trockenfrüchte - entweder Äpfel oder Pflaumen. Nach drei, sechs und nach zwölf Monaten wurde das Blut der Frauen untersucht. Das Ergebnis: Bei den Apfelesserinnen war schon nach einem halben Jahr der Wert des LDL-Cholesterins um 23 Prozent gesunken. LDL-Cholesterin wird auch als "schlechtes Cholesterin" bezeichnet, weil es für Krankheiten wie Arterienverkalkung oder Alzheimer verantwortlich gemacht wird.

Äpfel halten nebenbei schlank

Die Forscher beobachteten noch einen Nebeneffekt: Die 240 Kilokalorien pro getrocknetem Apfel legten sich nicht auf die Hüften. Im Gegenteil: Die Frauen verloren im Schnitt 1,5 Kilogramm an Gewicht. Die Forscher führen diesen Effekt auf die Pektine im Apfel zurück. Pektine sind unverdauliche Ballaststoffe, die viel Wasser binden können. Sie sorgen für ein anhaltendes Sättigungsgefühl und regulieren die Verdauung.

Wie Pektine den Cholesterinspiegel beeinflussen

Pektine sind aber nicht nur gut für die Verdauung und die schlanke Linie. Sie tragen auch zur cholesterinsenkenden Wirkung von Äpfeln bei. Das funktioniert über einen Umweg: Pektine binden Gallensäure und entziehen sie dem Stoffwechsel. Das führt wiederum dazu, dass die Leber zur Neubildung von Gallensäure Cholesterin aus dem Blut abzieht. Außerdem verzögern Pektine die Aufnahme von Zucker und regulieren den Blutzuckerspiegel.

Sekundäre Pflanzenstoffe schützen vor Krebs

Äpfel enthalten noch viel mehr gesunde Inhaltsstoffe: Vitamine, Kohlenhydrate in Form von Fruchtzucker, mehr als 30 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Polyphenole. Die sekundären Pflanzenstoffe werden insbesondere mit der krebsvorbeugenden Wirkung von Obst- und Gemüse in Verbindung gebracht. Sie fangen im Körper schädliche Radikale ab, hemmen Entzündungen und können Schäden an den Zellen reparieren.

Äpfel senken Darmkrebsrisiko

An der Universität Jena läuft ein Forschungsprojekt, das speziell untersucht, wie Äpfel vor Darmkrebs schützen können. Es gilt als erwiesen, dass die enthaltenen Flavonoide die Darmzellen bei der Abwehr von schädlichen Substanzen unterstützen und so das Risiko von Darmkrebs senken. Die gesunden Stoffe stecken bei Obst vor allem in der Schale. Daher sollte man Äpfel am besten nicht schälen, sondern nur waschen. Außerdem sollte man naturtrüben Apfelsaft bevorzugen, weil in den Schwebstoffen gesunde Substanzen enthalten sind.

Wie viele Äpfel muss man essen?

Äpfel sind fraglos gesund - aber wie viele muss man essen, um sich vor Krebs zu schützen oder den Cholesterinspiegel zu senken? Darüber gehen die Meinungen der Wissenschaftler auseinander. Manche behaupten, dass zwei Äpfel pro Tag genügen, andere empfehlen dagegen sechs. Mit nur einem Apfel pro Tag ist es jedenfalls nicht getan.

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