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Schuppenflechte - Wenn das Immunsystem die Haut angreift

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Schuppenflechte: Wenn das Immunsystem die Haut angreift

14.02.2012, 16:39 Uhr | tj (CF)

Die Schuppenflechte ist eine häufig auftretende, immunologisch-entzündliche Hauterkrankung. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, das heißt, das Immunsystem greift Zellen des eigenen Körpers an. Bei der Schuppenflechte - auch Psoriasis genannt - entstehen auf der Haut scharf begrenzte, rote, erhabene, mit silberweißen Schuppen bedeckte Stellen, die teilweise einen Juckreiz auslösen. Eine Ansteckungsmöglichkeit existiert nicht.

Ursachen von Schuppenflechte

Zu den Ursachen der Entstehung gehören sowohl genetische Faktoren als auch äußere Einwirkungen wie beispielsweise Infektionen. Bei 30 bis 40 Prozent der Erkrankten hat bereits ein anderer Verwandter unter Schuppenflechte gelitten. Medikamente wie Betablocker, Lithium, Interferon und Chloroquin können ebenso Auslöser sein wie mechanische Reize, zum Beispiel eine Schnittverletzung. Auch die Psyche hat Einfluss auf die Entwicklung einer Schuppenflechte, so führt Stress häufig zu einer Verschlechterung des Hautbildes. Rauchen, Übergewicht und Alkoholkonsum begünstigen die Entstehung der Erkrankung ebenfalls.

Therapiemöglichkeiten bei Schuppenflechte

Es gibt eine Vielzahl von Präparaten und physikalischen Therapieformen, um die Beschwerden der Schuppenflechte zu lindern, oder die Haut sogar vorübergehend ganz von den Beschwerden zu befreien. Eine Möglichkeit der vollständigen Heilung gibt es zur Zeit noch nicht. Bei der örtlichen Behandlung wird mittels Cremes, Salben, Lotionen oder Badezusätzen versucht, die Beschwerden zu lindern. Hierfür werden Vitamin-D- und Kortisonpräparate sowie die Wirkstoffe Dithranol oder Retinoid eingesetzt. Bei schwereren Verläufen werden Medikamente mit Retinoiden verschrieben, die Wachstum und Reifung von Haut- und Schleimhautzellen normalisieren. In schweren Fällen können Immunsuppressiva helfen, die das Immunsystem unterdrücken, jedoch teilweise schwere Nebenwirkungen haben.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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