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Fersensporn: Diese Übungen lindern den Schmerz der Ferse

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Gegen Schmerzen  

Fersensporn: Übungen für die Fitness Ihrer Füße

04.08.2017, 11:32 Uhr | af (CF)

Fersensporn: Diese Übungen lindern den Schmerz der Ferse. Übungen gegen Fersensporn (Quelle: dpa/tmn/Christin Klose)

Der Fersensporn kann wehtun - Diese Übungen helfen. (Quelle: Christin Klose/dpa/tmn)

Wer am Fersensporn leidet, verspürt bei jedem Schritt starke Schmerzen in den Füßen. Mit gezielten Übungen können Sie aber gegen das Problem vorgehen.

Stechender Schmerz in den Füßen

Bei etwa zehn bis zwanzig Prozent aller Erwachsenen tritt Fersensporn auf. Dabei handelt es sich um einen knöchernen Fortsatz, der sich im Laufe des Lebens am Fersenbein bilden kann. Meist macht sich der Fersensporn bei Betroffenen das erste Mal zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr bemerkbar, häufiger bei Frauen als bei Männern.

Doch nicht immer führt ein Fersensporn automatisch zu Schmerzen in den Füßen. Dies ist erst der Fall, wenn sich das Gewebe im umliegenden Bereich entzündet. Geschehen kann das beispielsweise, wenn die Füße überlastet werden oder eine Fehlstellung vorliegt.

Gymnastik-Übungen gegen schmerzenden Fersensporn

In der Folge haben Betroffene Schmerzen in den Fersen, die sich so anfühlen, als wären sie in eine Scherbe oder einen Nagel getreten. Dagegen sind vielfältige Therapiemöglichkeiten entwickelt worden, von Schuheinlagen und Fersenkissen über entzündungshemmende Spritzen bis hin zu Operationen.

Ein schonendes und nachhaltiges Mittel, den Schmerz zu lindern, sind spezielle Gymnastikübungen, die die Muskulatur und Sehnen der Füße dehnen und stärken sollen, die bequem von Zuhause aus durchgeführt werden können. 

Einfache Übungen im Alltag

Für viele Übungen gegen die Fersenschmerzen benötigen Sie nur wenig Zeit und Mühen, weshalb sie perfekt in den Alltag eingebaut werden können. Wichtig ist dabei, die Fersen sowie Fußsohlen so oft wie möglich zu dehnen. Als Hilfsmittel eignen sich dafür ganz einfache Gegenstände wie ein Handtuch oder im Handel erwerbliche, speziell gegen Schmerzen in der Fußsohle oder Fersen hergestellte Bälle.

Fersensporn-Übung mit dem Igelball

Als ein wirkungsvolles Hilfsmittel für Übungen bei Fersensporn gilt der Igelball - ein Gummiball, der mit kleinen, weichen Stacheln versehen ist. Legen Sie diesen Ball auf den Boden und lassen Sie Ihre Fußsohle für ca. drei Minuten darüber rollen. So kräftigen Sie die Muskeln und Bänder im Fuß.

Zwei Handtuch-Übungen gegen Fersensporn

Für eine andere Übung, bei der Sie die Zehen im Training einsetzen, benötigen Sie ein Handtuch. Legen Sie dieses auf den Boden und setzen Sie sich davor auf einen Stuhl. Dann greifen Sie mit den Zehen nach dem Handtuch. Heben Sie es einige Zentimeter hoch über den Boden und lassen Sie es dann fallen. Danach wiederholen Sie das Ganze etwa zehn Mal mit beiden Füßen. Alternativ können Sie diese Übung auch mit einer Faszienrolle durchführen.

Auch für eine dritte Übung können Sie das Handtuch als Hilfsmittel verwenden. Strecken Sie dabei Ihr Bein aus, legen Sie das Handtuch um Ihren Fuß und ziehen Sie ihn dann behutsam in Richtung Ihres Körpers. Halten Sie die Spannung 30 Sekunden lang, bis Ihre Wade spürbar gedehnt ist. Machen Sie dann eine kurze Pause und wiederholen Sie die Übung mehrmals mit beiden Füßen.

Fersensporn-Therapie durch Hitze oder Kälte

In der Physiotherapie wird häufig die sogenannte heiße oder kalte Rolle angewendet. Sie lässt sich auch zu Hause gut einsetzen. Falten Sie dafür ein Handtuch der Länge nach und rollen Sie es dann auf. Feuchten Sie es nun mit heißem Wasser an - durchnässt sollte das Handtuch aber nicht sein. Jetzt tippen Sie das erhitzte Tuch mehrmals kurz mit der Fußsohle an, um einen Hitzereiz auf den schmerzenden Fersensporn wirken zu lassen. Dieser Reiz fördert die Durchblutung und wirkt entspannend auf die schmerzende Zone.

Wer besonders empfindlich gegen Hitze ist, kann umgekehrt auch ein kaltes Handtuch verwenden. Bei beiden Varianten sollten Sie die Übung aber nicht länger als zehn Minuten durchführen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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