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Plötzlicher Bluthochdruck: Wann er gefährlich wird

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Wenn Bluthochdruck plötzlich zum Notfall wird

14.11.2012, 09:20 Uhr | mm

Plötzlicher Bluthochdruck: Wann er gefährlich wird. Plötzlicher Bluthochdruck kann den Organen schaden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Plötzlicher Bluthochdruck kann den Organen schaden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Innere Unruhe, Atemnot und Druck auf Brust oder Kopf: Bei diesen Symptomen kann es sich um eine Bluthochdruckkrise handeln. Dabei schießen die Blutdruckwerte rasant und plötzlich in die Höhe und es drohen Schäden an Herz und Organen. Schnell muss geklärt werden, ob ein lebensgefährlicher Bluthochdrucknotfall vorliegt. Wir erklären Ihnen, woran Sie den Notfall erkennen und was zu tun ist.

Bluthochdruckkrise ohne ernste Beschwerden

Steigt der Blutdruck plötzlich auf Werte von über 200/115 mmHg, ohne dass massive Beschwerden auftreten, spricht man von einer Bluthochdruckkrise. In den meisten Fällen entgleist der Blutdruck bei Patienten, die bereits mit Medikamenten gegen Bluthochdruck behandelt werden, ihre Arznei jedoch nicht eingenommen haben. Das sollte man dann nachholen, beziehungsweise schnell wirkende Blutdruckmedikamente nehmen. Um die Werte wieder zu senken, hilft es auch, sich hinzulegen und zu entspannen. Geraten Betroffene in Panik, lässt das die Werte zusätzlich steigen.

Bei unverändert hohen Werten zum Arzt

Der plötzliche Blutdruckanstieg kann jedoch auch von zu viel Stress ausgelöst werden. Auch starke körperliche Belastungen wie eine Überlastung beim Sport können den Blutdruck vorübergehend stark steigen lassen. Generell sollten die Werte in den nächsten Tagen genau beobachtet werden. Sinken diese nicht wieder, muss ein Arzt die genauen Gründe feststellen. Steigt der Blutdruck zum ersten Mal so rasant, ist ein Gang zum Arzt ebenfalls notwendig, um die richtige Therapie in die Wege zu leiten. Geklärt werden muss auch, ob dahinter eine bestimmte Erkrankung, zum Beispiel der Nieren, oder eine andere Gesundheitsstörung steckt.

Fließender Übergang zum lebensbedrohlichen Notfall

Die Bluthochdruckkrise kann fließend in einen Notfall übergehen. Auslöser sind auch hier häufig Anspannung und Stresssituationen. Der Notfall äußert sich durch Bluthochdruck mit starken Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerzen und Übelkeit. Dieser Bluthochdrucknotfall, medizinisch auch hypertensiver Notfall genannt, kann die Organe schädigen und sogar lebensgefährlich werden.

Auf Bluthochdruck folgt Herzinfarkt

Brustschmerzen, Atemnot, Seh- und Sprechstörungen, Kopfschmerzen, Benommenheit und Übelkeit können unter diesen Umständen Vorboten eines Schlaganfalls, einer Hirnblutung, eines Herzinfarktes oder eines Lungenödems sein. Hat der Patient außerdem Schweißausbrüche und eine fahle Gesichtsfarbe, müssen Außenstehende sofort reagieren. In diesem kritischen Fall muss sofort ein Rettungswagen mit Notarzt über die 112 gerufen werden. Der Notarzt sollte den Patienten unbedingt vor der Einlieferung ins Krankenhaus behandeln.

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