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Depressionen in den Wechseljahren erkennen und behandeln

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Ursachen und Behandlung  

Depression in den Wechseljahren

21.01.2017, 14:18 Uhr | tg (CF)

Depressionen in den Wechseljahren erkennen und behandeln. Depressionen in den Wechseljahren sind nicht ungewöhnlich (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Depressionen in den Wechseljahren sind nicht ungewöhnlich (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Depression in den Wechseljahren ist keine Seltenheit. Viele Frauen erleben Gemütsschwankungen, Niedergeschlagenheit oder auch Ängstlichkeit. Wichtig ist es, den Ursachen hierfür auf den Grund zu gehen. Denn nur so können Sie herausfinden, ob Sie an einer Depression oder an Wechseljahresbeschwerden leiden. Die Behandlung fällt in beiden Fällen sehr unterschiedlich aus.

Was steckt hinter Depression in den Wechseljahren

Frauen in den Wechseljahren berichten häufig von schlechten Launen, Traurigkeit oder Schwermut. Um eine passende Therapie zu finden, sollten Sie zunächst klären, was der Auslöser für diese Gemütsschwankungen ist. Handelt es sich um allgemeine Beschwerden oder sogar um eine Depression? "Wenn solche Veränderungen auftreten, ist der erste Schritt, eine Ursachenforschung zu betreiben", sagt Professor Olaf Ortmann vom Regensburger Caritas-Krankenhaus in einem Bericht des Gesundheitsportals "lifeline.de".

Zu schnell wird meist der Schluss gezogen, dass Stimmungstiefs in der Phase der Wechseljahre hormonell bedingt sind. Doch eine vorschnelle Aufnahme einer Hormontherapie ist in den seltensten Fällen hilfreich. Wenn es sich bei den Stimmungsschwankungen um eine Depression in den Wechseljahren handelt, haben Hormone keine Wirkung. Antidepressiva wiederum sind bei hormonbedingten Wechseljahresbeschwerden wirkungslos.

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Die Depression in den Wechseljahren bekämpfen

Die Depression in den Wechseljahren ist eine Krankheit - genau wie jede andere Depression auch. In diesem Fall ist nach einem Hausarzt, der Sie überweisen kann, ein Psychiater der richtige Ansprechpartner. Mit ihm können Sie eine passende Therapie besprechen. Neben Medikamenten ist häufig auch eine begleitende Psychotherapie hilfreich.

In schweren Fällen von Depression werden meist Antidepressiva verschrieben. Sie regulieren den Stoffwechsel im Gehirn. Die Produktion von Botenstoffen, die in einer Depression nicht ausreichend vorhanden sind, wird angekurbelt.

Neben psychischen Symptomen wie Traurigkeit, Angstgefühlen und Antriebslosigkeit stellen sich bei einer Depression auch körperliche Krankheitsanzeichen ein. Betroffene klagen häufig über Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen sowie Schlaf- und Kreislaufprobleme.

Wechseljahresbeschwerden selbst behandeln

Leichte Gemütsschwankungen in den Wechseljahren können Sie mit einfachen Mitteln selbst bekämpfen. In dieser Zeit des Umbruchs treten bei vielen Frauen Lustlosigkeit und leicht depressive Stimmungen auf. Teekräuter und ätherische Öle können sich durchaus positiv auf die Stimmung auswirken. Trinken Sie Tee mit Melisse, Johanniskraut oder Passionsblume. Ätherische Öle wählen Sie nach eigenem Geschmack aus und verwenden Sie in Duftlampen oder in einem Duftbad.

Auch eine gesunde Ernährung, Akupunktur und homöopathische Behandlungen können Ihnen helfen. Suchen Sie hierzu am besten einen Spezialisten auf. Doch auch Sie selbst können etwas für ein positives Gemüt tun, um Depression in den Wechseljahren zu verhindern. Gehen Sie raus, treiben Sie ein wenig Sport und vor allem: Ziehen Sie sich nicht zurück. Der soziale Umgang mit anderen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem besseren Lebensgefühl. (Diät in den Wechseljahren: So können Sie abnehmen)

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