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Augengrippe auf dem Vormarsch: So schützen Sie sich

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Augengrippe  

So gefährlich ist die Augengrippe

17.12.2012, 11:15 Uhr | akl

Augengrippe auf dem Vormarsch: So schützen Sie sich. Typische Symptome der Augengrippe sind tränende, geschwollene und schmerzende Augen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Typische Symptome der Augengrippe sind tränende, geschwollene und schmerzende Augen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

In Deutschland sind immer mehr Menschen von der schmerzhaften Augengrippe betroffen, berichten norddeutsche Ärzte. Geschwollene, stark schmerzende und tränende Augen sind typische Symptome. Eine dauerhafte Trübung der Hornhaut ist eine mögliche Spätfolge. Medikamente gegen die Augenkrankheit es nicht. Wie Sie sich am besten schützen können.

Augengrippe nimmt zu

Schuld an der Augenkrankheit sind die sogenannten Adenoviren. Sie sind die häufigsten Erreger einer Bindehautentzündung, auch bekannt als virale Konjunktivitis. Bereits eine kleine Virenmenge reicht für eine Infektion aus. Rund zwölf Tage nach der Ansteckung machen sich bei den Patienten die ersten Kennzeichen bemerkbar.

Medikamente gibt es gegen die Erreger nicht

Typisch für die Erkrankung sei der schnelle Beginn, erklärt Augenarzt Dr. Peter Zielinski gegenüber NDR.de. Betroffene bekämen wie aus dem Nichts heraus ein rotes, juckendes und tränendes Auge. Innerhalb von Stunden entwickle sich dann die Entzündung. Das Auge werde rot und das Sehen schlechter. Warum sich die Augengrippe gerade in diesem Jahr ausbreitet, wissen die Experten allerdings nicht. "Ich bin jetzt seit über 20 Jahren in diesem Bereich tätig und das war das Größte, was ich bisher mitbekommen habe", sagt der Augenarzt.

"Das Auge war fast komplett dicht"

Auch Patient Eckbert Siemsen berichtet gegenüber NDR.de über starke Schmerzen: "Nach einer Woche war das rechte Auge fast komplett dicht, bis auf einen kleinen Schlitz. Das Auge konnte ich auch nicht aufmachen, weil das Oberlid darüber hing. Meine rechte Gesichtshälfte schmerzte. Dann hatte ich grippeähnliche Symptome, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen." Jetzt, gut zwei Wochen nach der Infektion, sieht Siemsen immer noch verschwommen.

Augengrippe ist hoch ansteckend

"Der infektiöse Keim ist sehr schwer zu bekämpfen, er ist ein echter Überlebenskünstler. Weder Trockenheit, noch Feuchtigkeit oder einfache Desinfektionsmittel können ihm schaden", erklärt Augenarzt Dr. Clemens Flamm gegenüber NDR.de. Bei Zimmertemperatur bleibe der Erreger auf Gegenständen unter Umständen über Wochen infektiös. Wer einmal mit ihm in Berührung kommt, sei bereits infiziert. So verbreite er sich in kürzester Zeit von Mensch zu Mensch. Der Experte rät Betroffenen, zwei Wochen zu Hause zu bleiben.

Wie Sie sich am besten schützen können

Regelmäßiges Händewaschen ist Pflicht. Enger Kontakt zu Mitmenschen sollte während der Infektion vermieden werden. Handtücher und Waschlappen sollten jeweils nur von einer Person benutzt und regelmäßig heiß gewaschen werden. Spezielle Desinfektionsmittel aus der Apotheke können den Erreger abtöten. Zudem sollte man vermeiden, sich ins Auge zu fassen: Wer bereits an der Augengrippe erkrankt ist, verbreitet die Viren so weiter. Wer noch nicht infiziert ist, kann sich die Erreger auf diesem Wege ins Auge reiben.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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