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Psoriasis-Arthritis: Frühe Behandlung ist entscheidend

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Rheumatische Schuppenflechte  

Psoriasis-Arthritis: Frühe Behandlung ist entscheidend

01.06.2017, 10:02 Uhr | wp (CF)

Psoriasis-Arthritis: Frühe Behandlung ist entscheidend. Betroffen von Psoriasis-Arthritis sind in erster Linie die Gelenke an Fingern und Zehen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Astrid860)

Betroffen von Psoriasis-Arthritis sind in erster Linie die Gelenke an Fingern und Zehen (Quelle: Astrid860/Thinkstock by Getty-Images)

Psoriasis-Arthritis (auch Psoriasis arthropathica), ist eine rheumatische Form der Schuppenflechte, die Gelenkentzündungen mit sich bringt. Betroffen sind etwa zehn bis 20 Prozent aller Schuppenflechte-Patienten. Trotz der ähnlichen Symptome ist die Erkrankung nicht mit Rheuma zu verwechseln. Ein frühzeitiges Erkennen verbessert den Behandlungserfolg.

Rheumatische Schuppenflechte, aber kein Rheuma

Die Psoriasis-Arthritis ist eine Komplikation der Schuppenflechte, die sich durch geschwollene und schmerzende Gelenke äußert und damit stark an Rheuma erinnert. Der in aller Regel negative Rheumafaktor im Blut grenzt sie allerdings von dieser Gelenkkrankheit ab. Ursache für diese Form von Psoriasis ist eine Autoimmunreaktion, die auch für die Flechte verantwortlich ist. Die Gelenkbeschwerden treten meist gemeinsam mit den für Schuppenflechte typischen Hautveränderungen auf, können diesen aber auch vorausgehen oder folgen.

Betroffen sind in erster Linie die kleinen Gelenke an Fingern und Zehen. Doch auch Gelenke der Wirbelsäule sowie die Gelenkverbindung zwischen Becken und Kreuzbein können sich infolge der Psoriasis-Arthritis entzünden. Um Folgeschäden wie Osteoporose vorzubeugen, ist vor allem eine frühzeitige Erkennung wichtig.

Diagnose: Psoriasis-Arthritis frühzeitig erkennen

Die frühzeitige Diagnose von rheumatischer Schuppenflechte gestaltet sich allerdings selbst für Fachärzte schwierig. Der Grund: Die ersten Symptome der Psoriasis-Arthritis unterscheiden sich kaum von denen einfacher Muskelschmerzen oder morgendlicher Gelenksteifigkeit. Wenn zusätzlich keine sichtbaren Veränderungen der Haut zu erkennen sind, lassen sich die Gelenkschmerzen kaum mit der rheumatischen Schuppenflechte in Verbindung bringen.

Eine Art "Frühwarnsystem" soll die Diagnose für Psoriasis-Patienten verbessern. Fragebögen zu Beschwerden des Bewegungsapparats sollen einen ersten Verdacht liefern, um die Erkrankung anschließend durch eingehende Untersuchungen zu erkennen.

Blutuntersuchung gibt Aufschluss

Für eine sichere Diagnose ist sowohl die fachkundige Meinung eines Dermatologen als auch die eines Rheumatologen notwendig. Hierbei gilt es unter anderem, den Erreger für die Erkrankung nachzuweisen. Häufig ist eine Streptokokken-Infektion ursächlich. Durch eine Blutuntersuchung kann bei fehlendem Rheumafaktor in der Regel eine rheumatoide Arthritis ausgeschlossen werden – wenn auch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit. Um weitere Gelenkerkrankungen auszuschließen, können außerdem Untersuchungen von Gelenkflüssigkeit und Harnsäure vonnöten sein.

Therapie: Behandlung mit Physiotherapie und Medikamenten

Wenn die Diagnose einer Psoriasis-Arthritis feststeht, sollte zeitnah mit der Therapie begonnen werden. Neben einer physiotherapeutischen Behandlung ist vor allem der systematische Einsatz verschiedener Medikamente entscheidend.

Ärzte setzen hierbei meist auf herkömmliche Wirkstoffe wie nichtsteroidale Antiphlogistika, Glukokortikoiden, Methotrexat, Ciclosporin und Leflunomid, aber auch auf Biologika. Bleiben diese Therapieversuche erfolglos, kann ein operativer Eingriff nötig sein, um eine völlige Zerstörung der betroffenen Gelenke zu verhindern.

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