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Multiple Sklerose: Diagnose verarbeiten

08.01.2013, 15:16 Uhr | tm (CF)

Die Gewissheit, an Multipler Sklerose zu leiden, ist für Betroffene und ihr Umfeld ein Schock, den es erst einmal zu verarbeiten gilt. Selbst wenn bis zur endgültigen Diagnose Wochen und manchmal sogar Jahre vergangen sind, in denen sich Patienten theoretisch auf den Schicksalsschlag vorbereiten konnten, stellt sich häufig ein Gefühl der Ohnmacht ein, das es zu überwinden gilt.

Diagnose verarbeiten: Tipps für Betroffene

Kann ich meine Zukunftspläne mit Multipler Sklerose (MS) überhaupt noch umsetzen? Was ist mit meiner beruflichen Karriere? Wird meine Partnerschaft unter der Diagnose leiden? Diese und ähnliche Fragen gehen MS-Patienten häufig durch den Kopf, nachdem sie die Gewissheit haben, dass die Krankheit ihr restliches Leben bestimmen wird. Denn nach aktuellem Stand ist MS nicht heilbar, sondern nur behandelbar.

Um den ersten Schock zu verarbeiten, empfiehlt es sich für Patienten, sich ausgiebig über Multiple Sklerose zu informieren. Nur wer über seine Krankheit und ihre Tücken Bescheid weiß, kann seine Zukunftspläne und die zu erwartenden Einschränkungen richtig einschätzen und seinen Ängsten begegnen. Ihr behandelnder Arzt sowie spezielle MS-Beratungsstellen und Selbsthilfeorganisationen sollten hierfür die ersten Anlaufstellen sein. Erfahrungen von Experten sowie anderen Betroffenen können Ihnen helfen, die Diagnose zu verarbeiten. Sie können Ihnen sagen, welche Einschränkungen Sie erwarten, aber auch, dass die Lebensqualität nicht schlagartig sinken muss, wenn Sie richtig mit der Krankheit umgehen. Sie erhalten auch Tipps und Erfahrungen aus erster Hand, wie Multiple Sklerose sich auf das persönliche Umfeld auswirkt. (Gute Lebensqualität trotz Multipler Sklerose)

lifestyle.t-online.de: Zehn Anzeichen für Multiple Sklerose

Angehörige über die Krankheit informieren

Schließlich hat MS nicht nur Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen: Auch Partner, Familie und Freunde müssen die Diagnose zunächst verarbeiten und sich auf die sich wandelnden Lebensumstände einstellen. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie nahestehenden Menschen von der Diagnose berichten. Zwar lässt sich der Zeitpunkt manchmal hinauszögern, da die Symptome für Außenstehende lange Zeit kaum zu bemerken sind, doch ist ein offener Umgang meist empfehlenswerter und ein Zeichen des Vertrauens.

Wichtiger Tipp: Räumen Sie Ihren Angehörigen die gleiche Zeit ein, wie Sie selbst gebraucht haben, um die Diagnose zu verarbeiten. Schließlich bedeutet Multiple Sklerose auch für sie einen großen Umbruch. Zeigen Sie ebenso viel Verständnis für ihre Ängste und Sorgen, das man hoffentlich auch Ihnen entgegenbringen wird. Nachdem der erste Schock verarbeitet ist, und nach einer Zeit des Nachdenkens, sollten Sie das Gespräch suchen, um gemeinsam zu entscheiden, wie Sie auf lange Sicht mit der Krankheit umgehen wollen. (Multiple Sklerose: So wird die Diagnose gestellt)

Multiple Sklerose: Wie viel Hilfe ist zu viel?

Natürlich benötigen an Multipler Sklerose Erkrankte immer wieder Hilfestellungen im Alltag. Mögen diese im Anfangsstadium noch geringfügig sein, bedeutet fortgeschrittene MS in aller Regel ein Leben im Rollstuhl. Dies sollte Betroffenen und allen Personen im Umfeld bewusst sein.

Gerade in der Anfangszeit neigen viele dazu, Ihnen mehr Hilfe anzubieten, als Sie eigentlich benötigen. Sollte Sie die gut gemeinte Fürsorge einengen und ein unnötig starkes Gefühl der Hilflosigkeit vermitteln, sollten Sie dies höflich, aber bestimmt äußern. Im Gegenzug sollten MS-Betroffene auch Verständnis dafür zeigen, dass auch Angehörige regelmäßig Freiräume brauchen, die nicht durch die Krankheit vorbelastet sind. Zudem benötigen auch sie ein offenes Ohr für ihre Ängste und Sorgen – ein Bedürfnis, das häufig in Vergessenheit gerät. (Formen von Multipler Sklerose: Welche gibt es?)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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