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Netzhautablösung: Wer besonders gefährdet ist

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Ein Loch in der Netzhaut kann blind machen

12.02.2013, 09:43 Uhr | ema

Netzhautablösung: Wer besonders gefährdet ist. Netzhautablösung: Das Augenlicht ist im Gefahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei einer Netzhautablösung ist das das Augenlicht in Gefahr. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Sieht man immer wieder Lichtblitze, sollte man sofort einen Augenarzt aufsuchen. Wenn dann noch plötzlich vor einem Auge eine schwarze Wand zu wachsen scheint, wird es besonders gefährlich. Dahinter könnte eine gefährliche Netzhautablösung stecken, die unbehandelt zu völliger Blindheit führen kann. Der Augenarzt Doktor Georg Eckert vom Bundesverband der Augenärzte (BVA) erklärt, wer besonders gefährdet ist.

Betroffene sehen schwarze Rußflocken

Das Sehen von Lichtblitzen ist laut Doktor Eckert eines der Frühsymptome einer Netzhautablösung. Betroffene sehen zudem oft viele kleine dunkle Punkte, die an schwarze Mücken, Spinngewebe oder Rußflocken erinnern. Die Ursache kann ein Loch in der Netzhaut sein, das zu einer echten Netzhautablösung führen kann. Dabei löst sich ein größerer Teil der Netzhaut von der darunterliegenden Schicht. "Das führt dazu, dass Patienten eine Art dunkle Wand vor dem betroffenen Auge sehen", erklärt Eckert.

Es kann zu Erblindung kommen

Besonders gefährlich wird es, wenn die Netzhautablösung den Bereich des Sehnervs, die Makula, erreicht. Der Betroffene sieht unscharf und verzerrt und läuft Gefahr, ganz zu erblinden. Deshalb zählt die Netzhautablösung als akuter Notfall und muss schnellstmöglich behandelt werden. Denn je früher die Behandlung beginnt, desto eher lässt sich der abgelöste Teil der Netzhaut wieder an die darunterliegende Schicht anlegen und eine Erblindung vermeiden.

Kurzsichtige sollten regelmäßig zur Kontrolle

Etwa 10.000 bis 20.000 Menschen sind in Deutschland jährlich von der Erkrankung betroffen. Georg Eckert zufolge kann es verschiedene Ursachen haben, wieso sich die Netzhaut von der Aderhaut ablöst. "Generell kann eine Netzhautablösung jeden treffen", sagt er. Häufig entsteht ein Riss im fortgeschrittenen Alter oder durch eine Prellung. Stark Kurzsichtige, Diabetiker, Menschen mit grauem Star oder solche, die bereits einen Augenoperation hinter sich haben, sind besonders gefährdet. "Kurzsichtige haben einen längeren Augapfel, wodurch die Netzhaut, die darüber gespannt ist, dünner ist", erklärt Dr. Eckert. "Deshalb sollten Kurzsichtige Ihre Augen ab dem 40. Lebensjahr jährlich vom Augenarzt kontrollieren lassen," so der Mediziner.

So wird die Netzhautablösung behandelt

Solange es noch nicht zu einer echten Netzhautablösung gekommen ist, der Riss in der Netzhaut also noch frisch ist, lässt er sich gut mit einem Laser versiegeln, so Doktor Eckert. Dabei wird die Netzhaut rund um das Loch mit der darunterliegenden Schicht, der Aderhaut, verschweißt. Durch die dabei entstehenden Narben verwächst die Netzhaut fest mit der Aderhaut, wodurch eine erneute Ablösung verhindert wird. Wenn die Netzhaut schon so weit abgelöst ist, dass ein Versiegeln der Lochränder mit der Unterlage nicht mehr möglich ist, muss sie durch eine Operation fixiert werden. "Durch eine Operation lässt sich eine Netzhautablösung recht erfolgreich behandeln", sagt der Experte.

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