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Bluthochdruck im Alter: Worauf Sie achten sollten

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Blutdruck-Tagebuch  

Bluthochdruck im Alter: Worauf Sie achten sollten

29.05.2017, 17:42 Uhr | pk (CF)

Bluthochdruck im Alter: Worauf Sie achten sollten. Spätestens ab einem Alter von 60 Jahren sollten Sie Ihre Werte regelmäßig kontrollieren lassen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/AlexRaths)

Spätestens ab einem Alter von 60 Jahren sollten Sie Ihre Werte regelmäßig kontrollieren lassen (Quelle: AlexRaths/Thinkstock by Getty-Images)

Bei vielen Menschen steigt der Blutdruck im Alter immer weiter an. Damit steigt auch das Risiko von Folgeerkrankungen wie beispielsweise einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt. Ältere Menschen sollten daher ein besonderes Augenmerk auf ihren Blutdruck legen und die Werte regelmäßig kontrollieren.

Darum steigt der Blutdruck im Alter

Etwa 35 Millionen Deutsche sind von Bluthochdruck (medizinisch: Hypertonie) betroffen. Besonders oft entsteht zu hoher Blutdruck im Alter. Da die Blutgefäße, die in jüngeren Jahren elastisch sind, immer starrer werden, wird der Druckausgleich zwischen Systole und Diastole, also Anspannung und Entspannung des Herzmuskels, immer mehr erschwert.

Als häufige Folge steigt der Blutdruck im Alter. Weitere Risikofaktoren für einen zu hohen Blutdruck sind jahrelanges Rauchen und eine fett- und salzreiche Ernährung. All dies führt dazu, dass in Deutschland etwa jeder Zweite über 60 von Bluthochdruck betroffen ist. Wenn das Problem erkannt und behandelt wird, besteht aber meistens kein Grund zur Sorge.

Symptome von Bluthochdruck

Bluthochdruck kann lange unbemerkt bleiben, denn er ist weder schmerzhaft noch mit für Betroffene eindeutig erkennbaren Symptomen verbunden. Gerade bei Frauen werden aufgrund der Lebensphase, in der Bluthochdruck vermehrt auftritt, die Symptome häufig mit denen der beginnenden Wechseljahre verwechselt. Es können beispielsweise Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Konzentrationsprobleme und nachlassende Leistungsfähigkeit auftreten.

Bluthochdruck kann sich auch in Form von anhaltenden, schweren körperlichen Erschöpfungszuständen bis hin zu einer Depression äußern. Es kann auch plötzlicher Schwindel auftreten.

Folgeerkrankungen von hohem Blutdruck

Ebenso können Kopfschmerzen auf Bluthochdruck hindeuten. Kopfschmerzen können hierbei auch in Kombination mit Schwindel oder Erschöpfungszuständen auftreten. Schmerzmittel sind wenig sinnvoll, da sie zwar den Schmerz lindern, aber die Hypertonie noch verstärken.

Ein erhöhter Blutdruck kann auch Nervosität begünstigen. Vor allem bei Menschen, die täglich beruflichem oder familiärem Stress ausgesetzt sind, kann Bluthochdruck die Stresssymptome noch verstärken. Beruhigende Atemtechniken können auch hier nur die auftretenden Symptome lindern, aber die Ursache nicht heilen.

Neben den genannten Symptomen, die durch Bluthochdruck bedingt werden können, ist er vor allem langfristig gesehen gefährlich, weil er Arteriosklerose und Herzinfarkte begünstigt.

Ab diesem Wert ist der Blutdruck zu hoch

Rund zwei Drittel der über 65-Jährigen haben mit einem erhöhten Blutdruck zu kämpfen. In vielen Fällen sollte dieser auch behandelt werden – zumindest dann, wenn der Betreffende noch rüstig ist. Darauf weist Prof. Peter Trenkwalder von der Deutschen Hochdruckliga (DHL) hin. Im Alter zwischen 65 und 80 Jahren sollte der obere Blutdruckwert bei aktiven Älteren unterhalb von 140 mmHg liegen. "Ab dann kann man pro Lebensjahrzehnt 10 mmHg draufschlagen", sagt Trenkwalder.

Blutdruck-Tagebuch: Achten Sie auf Ihre Werte

Spätestens ab einem Alter von 60 Jahren sollten Sie daher regelmäßig Ihren Blutdruck kontrollieren – das können Sie mit einem Messgerät einfach zu Hause selbst machen. Messen Sie den Blutdruck in Ruhe im Sitzen und möglichst am Oberarm.

Notieren Sie die Werte täglich in einem „Blutdruck-Tagebuch“. So behalten Sie einen guten Überblick. Ein weiterer Vorteil einer Messung zuhause ist der chronologische und unverfälschte Überblick Ihrer Blutdruckwerte. Gegenüber einer einmaligen Messung beim Arzt haben Sie die Möglichkeit, eine Tendenz zu erkennen. Noch dazu wird die Messung nicht durch die sogenannte „Weißkittel-Hypertonie“ verzerrt – eine Reaktion des Körpers auf die Aufregung vor der ärztlichen Untersuchung.

Außerdem bieten viele Apotheken den Service an, Ihren Blutdruck zu messen – ohne lange Wartezeiten und kostenfrei.

So senken Sie Ihren Blutdruck

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Blutdruck zu hoch ist, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Dieser entscheidet, welche Maßnahmen am besten geeignet sind, um Ihren Blutdruck zu senken. Entwässerungsmittel und ACE-Hemmer gehören zu den gängigsten Medikamenten gegen Bluthochdruck. Diese müssen in der Regel dauerhaft eingenommen werden.

Die Behandlung können Sie selbst unterstützen, indem Sie sich gesund ernähren und Sport treiben. Achten Sie darauf, viele frische Lebensmittel zu sich zu nehmen, und seien Sie beim Kochen sparsam mit Salz. Übergewichtige sollten bei Bluthochdruck im Alter zudem versuchen, ihr Gewicht zu reduzieren.

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