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Diagnose von Nackenschmerzen: Woher die Symptome kommen

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Physisch oder psychisch  

Diagnose von Nackenschmerzen: Symptomen auf den Grund gehen

02.07.2014, 15:50 Uhr | cr (CF)

Eine sinnvolle Diagnose von Nackenschmerzen kann nur Ihr Hausarzt oder Orthopäde erstellen. Bei ungewöhnlichen Krankheitsbildern können Sie sich auch an einen Neurologen oder Chirurgen wenden. Um einzugrenzen, um welche Art von Beschwerden es sich genau handelt, sollten Sie ihre Symptome aufmerksam wahrnehmen und unter Umständen schriftlich festhalten. So beschleunigen Sie die Untersuchung und erleichtern die Entscheidung über Behandlungsmöglichkeiten.

Diagnose von Nackenschmerzen: Beschreibung der Symptome

Für eine Diagnose von Nackenschmerzen sowie die Bestimmung des jeweiligen Schweregrades und der Ausprägung benötigt ein Arzt zunächst eine genaue Beschreibung der Symptome. Überlegen Sie sich schon vor der Untersuchung, wie lange Ihre Schmerzen bereits andauern, wo genau Sie diese lokalisieren können und wie stark Sie diese auf einer Skala von eins bis zehn einstufen würden, wobei eins für ein kaum spürbares Ziehen und zehn für nicht mehr auszuhaltende Qualen steht.

Können Sie genau beschreiben, wo der Schmerz sitzt oder strahlt er vielleicht in andere Körperteile wie Schultern, Arme, Stirn, Hinterkopf oder Schläfen aus? Unbedingt hinweisen sollten Sie auf ein mögliches Kribbeln oder taube Stellen – selbst wenn Sie glauben, dass diese nicht direkt zur Diagnose von Nackenschmerzen beitragen.

Schmerzen nicht nur physisch bedingt

Neben diesen klar einzugrenzenden Symptomen können Sie Ihrem Arzt auch bedenkenlos von Ihrer momentanen Lebenssituation berichten. Nicht alle Arten von Kopfschmerzen sind nämlich physisch bedingt. Auch Stress, Sorgen und Überlastung können Ursachen für Verspannungen der Nackenmuskulatur sein.

Nicht zu vergessen: Die Volkskrankheit Nackenschmerzen wird häufig auch durch Haltungsfehler oder Bewegungsmangel bedingt. Sitzen Sie von morgens bis abends am Schreibtisch, sollten Sie dies bei der Diagnose von Nackenschmerzen ebenso erwähnen. (Ursachen von Nackenschmerzen: Häufig Verspannungen)

Der körperliche Untersuchungsbefund: Ursachen eingrenzen

Genaues Beobachten und Zuhören gehören zu den wichtigsten Fähigkeiten eines Arztes. Schon an Ihrer Haltung kann ein geschulter Orthopäde vermuten, von welchen Symptomen Sie ihm anschließend berichten werden.

Dennoch: Eine gründliche Untersuchung ist zur Diagnose von Nackenschmerzen unerlässlich. In der Regel tastet ein Arzt Ihre Halswirbel einzeln ab, um Verspannungen aufzuspüren. Außerdem kann er bestimmen, ob Sie unter sogenannten Übertragungsschmerzen leiden. Dabei entstehen Nackenschmerzen durch Beschwerden in anderen Bereichen des Körpers.

Ein Arzt kann die Triggerpunkte erfühlen, die in der Nähe der Schmerzempfänger liegen und für die Nackenschmerzen verantwortlich gemacht werden können.

Zur körperlichen Diagnose von Nackenschmerzen gehört zudem eine Analyse der Beweglichkeit Ihres Kopfes, Halses, der Schultern, Arme und der übrigen Gelenke. Daneben wird der Arzt auch Ihre Reflexe testen, damit neurologische Probleme ausgeschlossen werden können.

Um zu testen, ob Nervenwurzeln gereizt sind, führen Mediziner meist auch eine Sensibilitätsprüfung durch. Fühlen sich bestimmte Stellen taub an oder kribbeln bei Berührung, deutet dies auf beeinträchtigte Nerven hin. (Stress verringern: Wie Yoga dabei helfen kann)

lifestyle.t-online.de: Schluss mit Nackenschmerzen

Röntgen nur bei chronischen Symptomen

Eine Röntgenuntersuchung ist laut Bericht des "Stern" in den meisten Fällen überflüssig. Nur, wenn Ihre Symptome chronischer Natur sind oder sich nachts verstärken, kann ein Röntgenbild der Halswirbelsäule sinnvoll Aufschluss darüber geben, ob Fehlbildungen oder Verletzungen vorliegen.

Vermutet der Arzt einen Knochenbruch oder Bandscheibenvorfall, führt er zur weiterführenden Diagnose von Nackenschmerzen auch eine Computer- oder eine Magnet-Resonanz-Tomografie durch. (Welche Arten von Nackenschmerzen es gibt)

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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