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Alzheimer-Anzeichen: Betroffene benutzen oft unpassende Worte

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Alzheimer  

Alzheimer-Patienten benutzen oft unpassende Worte

25.04.2014, 15:08 Uhr | dpa/tmn, t-online.de

Alzheimer-Anzeichen: Betroffene benutzen oft unpassende Worte . Alzheimer: Viele Menschen haben Angst, im Alter an Alzheimer zu erkranken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Menschen haben Angst, im Alter an Alzheimer zu erkranken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Nicht immer ist Vergesslichkeit das zentrale Anzeichen für Alzheimer. Fast jeder zweite Alzheimer-Patient fällt im Frühstadium nicht durch Erinnerungslücken, sondern durch andere Symptome auf. So können sich Betroffene beispielsweise im Gespräch oft nicht richtig ausdrücken und füllen die Lücken mit unpassenden Phrasen. Diese Warnzeichen deuten auf Alzheimer hin.

Betroffene vergessen Bedeutung von Wörtern

Können sich die Betroffenen im Gespräch nicht mehr richtig ausdrücken, füllen sie die Lücken mit anderen, weniger passenden Wörtern und Satzteilen, erklärt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Dadurch verstehen die Gesprächspartner die Person oft kaum. Aber auch für Alzheimer-Patienten kann es mit fortschreitender Krankheit zu Verständnisproblemen kommen. Denn Menschen mit einer Alzheimer-Demenz vergessen dann auch die Bedeutung von Worten einfach.

Vergesslichkeit allein ist noch kein Warnsignal

Meist kommen noch weitere Symptome hinzu, zum Beispiel auffällige Verhaltensänderungen wie Streitlust, Feindseligkeit und Misstrauen bei ehemals ausgeglichenen Menschen. Auch Reizbarkeit, Unruhe und Nervosität treten bereits im Frühstadium der Krankheit auf. Viele Alzheimer-Patienten verlieren zudem allmählich ihr Interesse an Hobbys und Aktivitäten.

Sprach- und Sehstörungen oft erstes Alzheimer-Signal

Eine spanische Studie hat gezeigt, dass fast jeder zweite Alzheimer-Patient anfangs keine Gedächtnisprobleme hat, sondern anders aufgefallen ist: Wegen Sprach- oder Sehstörungen oder weil er nicht mehr in der Lage war, Aufgaben zu übernehmen und zu Ende zu bringen.

Eine eindeutige Diagnose ist schwierig

Im Zweifel sollten sich Betroffene an einen Arzt wenden, der das Blut untersucht und eine Computertomographie des Gehirns macht. Damit kann man die Krankheit allerdings nur mit einer 80-prozentigen Sicherheit feststellen. Eine eindeutige Diagnose ist erst nach dem Tod des Patienten möglich. Eine Gehirnuntersuchung kann dann zeigen, ob der Patient tatsächlich an Alzheimer litt.

Gedächtnistraining hält fit

Um Alzheimer vorzubeugen, ist es wichtig, gesund zu essen, Sport zu treiben und das Gehirn zu trainieren. Sogar das Surfen im Internet kann Betroffenen helfen, wie Forscher der University of Los Angeles (UCLA) herausfanden. Eine Stunde "googeln" am Tag kann demnach das Alzheimer-Risiko senken. Doch auch das Erlernen einer Fremdsprache oder das Lösen von Sudokus sind gute Maßnahmen, um die grauen Zellen fit zu halten.

Frauen sind häufiger betroffen

Etwa 1,4 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Demenz, die auch durch eine Durchblutungsstörung oder Hirnverletzung auftreten kann. Meistens tritt die Krankheit den Angaben zufolge bei über 65-Jährigen auf. Frauen sind weit häufiger betroffen als Männer

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