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Amöbeninfektion vorbeugen: Hygienemaßnahmen

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Infektionsgefahr minimieren  

Amöbeninfektion vorbeugen: Hygienemaßnahmen

29.09.2014, 12:58 Uhr | tl (CF)

Amöbeninfektion vorbeugen: Hygienemaßnahmen. Trinken Sie am besten nur Getränke aus noch nicht geöffneten Flaschen um eine Infektion zu vermeiden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Trinken Sie am besten nur Getränke aus noch nicht geöffneten Flaschen um eine Infektion zu vermeiden (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Amöbeninfektion tritt vor allem in Gegenden mit tropisch-feuchtem Klima auf, in denen die Abwassersysteme nicht ausreichend ausgebaut sind, sodass Fäkalien ins Trinkwasser gelangen – und mit ihnen der Erreger Entamoeba histolytica. Wie Sie einer Infektion vorbeugen können, erfahren Sie im Folgenden.

Sexuell übertragbare Krankheit

Bei der Amöbeninfektion handelt es sich um eine Durchfallerkrankung. Der Erreger wird über verunreinigtes Trinkwasser oder verschmutzte Nahrung aufgenommen. Aber auch durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit infizierten Personen ist eine Ansteckung möglich, etwa durch oral-analen Kontakt, wie das "Centrum für Sexuelle Gesundheit Rostock" (CSG) erklärt.

Es handelt sich daher um eine sexuell übertragbare Krankheit (STD), für die es derzeit keine Impfung gibt. Zwar tritt der Erreger vor allem in Entwicklungsländern in Erscheinung, doch ist er weltweit verbreitet.

Amöbeninfektion vorbeugen: Reinigung des Trinkwassers

Möchten Sie der Infektion vorbeugen, sollten Sie vor allem während Reisen in Risikogebieten unbedingt auf Hygiene achten. Die "Apotheken Umschau" rät, in gefährdeten Ländern, wie den Küstenregionen Nordbrasiliens oder in feuchten Gegenden Südostasiens, kein Wasser aus dem Hahn oder aus offenen Gefäßen in den Mund zu nehmen oder gar zu trinken. Verzichten sollten Sie aus diesem Grund auch auf Eiswürfel in Getränken.

Zum Zähneputzen sollten Sie das Wasser zunächst abkochen und filtrieren, um potenzielle Amöbenzysten abzutöten. Trinken Sie in Risikogebieten am besten nur Wasser aus industriell abgefüllten Flaschen.

Weitere Tipps zur Vorbeugung

Die Amöbeninfektion kann zudem durch den Verzehr von mit Fäkalien gedüngten Pflanzen übertragen werden. Reisende, die einer Infektion vorbeugen möchten, sollten daher auf Salat und Rohkost verzichten. Das bloße Waschen des Gemüses genügt nicht, um es von Zysten zu befreien. Daher sollten Sie Speisen auch stets gut durch kochen.

Frisches Obst, das Sie schälen, können Sie hingegen bedenkenlos verzehren. Verzichten sollten Sie sicherheitshalber auf unzureichend gegartes Fleisch und Geflügel. Waschen Sie sich vor und nach jeder Mahlzeit am besten prophylaktisch die Hände. Zusätzlich können Sie Ihre Hände mit einem Desinfektionsmittel einreiben.

Individuelles Infektionsrisiko

Grundsätzlich ist das Infektionsrisiko vom Reisenden selbst und seinen Reiseumständen abhängig. Wer mit Rucksack durchs Land zieht und einheimisches Essen, etwa von fahrenden Händlern an Straßenständen, zu sich nimmt, hat tendenziell ein größeres Infektionsrisiko als Reisende, die Hotels und Restaurants mit hohen Hygienestandards aufsuchen.

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