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Viruskrankheiten  

Pfeiffersches Drüsenfieber: Symptome behandeln

03.09.2017, 10:52 Uhr | uc (CF), t-online.de

Pfeiffersches Drüsenfieber: Symptome behandeln. Bei EBV sollten Sie viel Wasser trinken und ausruhen, damit Ihr Körper die Krankheit bekämpfen kann. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bei EBV sollten Sie viel Wasser trinken und ausruhen, damit Ihr Körper die Krankheit bekämpfen kann. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das Pfeiffersche Drüsenfieber (Mononukleose), auch im Volksmund bekannt als “Kusskrankheit”, wird vom Epstein-Barr-Virus (EBV) verursacht und unterliegt einer hohen Ansteckungsgefahr. Ob Sie das pfeiffersche Drüsenfieber behandeln können und was dagegen hilft, erklären wir Ihnen hier.

Kann man Pfeiffersches Drüsenfieber behandeln?

Das EBV, der Erreger der Mononukleose, ist ein Herpesvirus, das sich an den Gedächtnis-B-Lymphozyten ansiedelt und somit Milz, Mandeln und Lymphknoten befällt. Da es bislang noch keine Impfstoffe gegen das Epstein-Barr-Virus gibt, gibt es auch keine konkreten Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten des Pfeifferschen Drüsenfiebers.

Die gute Nachricht: In der Regel klingt das Fieber innerhalb weniger Wochen meist ohne Komplikationen von selbst ab. Voraussetzung dafür ist ein intaktes Immunsystem, das die Bekämpfung der körperfremden Viren übernimmt.

Während der Krankheitsphase können lediglich die Symptome abgemildert werden. Bei Kinder treten oft wenig bis gar keine Symptome auf, da ihr Immunsystem nicht so stark auf das Epstein-Barr-Virus reagiert. So zieht die Krankheit im Kindesalter oft unbemerkt vorbei.

Ausführlich: Alles, was Sie über das Pfeiffersche Drüsenfieber wissen sollten

Symptome des Pfeifferschen Drüsenfiebers

Typische Symptome des pfeifferschen Drüsenfiebers ähneln oft einer klassischen Erkältung und machen sich unter anderem erkennbar durch:

  • Fieber

  • Müdigkeit, Schlappheit

  • Halsschmerzen

  • Geschwollene Lymphknoten

  • Mandelentzündung

Symptome des Drüsenfiebers behandeln

Bei Symptomen wie Fieber und Halsschmerzen kann man in Absprache mit dem Arzt Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol einsetzen. Außerdem sollte genug Wasser getrunken werden, da der Körper bei Fieber viel Flüssigkeit verliert. Gegen Müdigkeit und Schlappheit helfen nur viel Ruhe und Schlaf.

Bei stark geschwollenen Lymphknoten wird zudem Kortison eingesetzt, das Immunreaktionen bremst und entzündungshemmend wirkt.

Vorsicht bei Antibiotika

Anders als bei bakteriellen Infektionen, ist der Einsatz von Antibiotika bei Viruskrankheiten wie das pfeiffersche Drüsenfieber meist sinnfrei. Nur wenn zusätzlich eine bakterielle Infektion wie zum Beispiel eine Mandelentzündung vorliegt, sollte man den Einsatz von Antibiotika in Absprache mit dem behandelnden Arzt in Erwägung ziehen - aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn viele Patienten reagieren mit einem Hautausschlag.

Worauf Patienten besonders achten sollten

Da die Krankheit einer hohen Ansteckungsgefahr unterliegt, sollte der Austausch von Körperflüssigkeiten, vor allem Speichel, vermieden werden. Auch auf Alkohol sollte komplett verzichtet werden, da die Leber bei der Infektion mit dem EBV besonders belastet ist. Während, aber auch nach der Krankheit sollten Patienten sportliche Aktivitäten vermeiden, da die Milz im Krankheitsverlauf anschwellen und sich vergrößern kann. Wird trotzdem Sport ausgeübt, kann es im schlimmsten Fall zu einem Milz-Riss mit starken Blutungen kommen und eine Operation notwendig werden.


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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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