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Prostatakrebs: Bei diesen fünf Symptomen ist es oft schon zu spät

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Prostatakrebs  

Bei diesen fünf Warnzeichen ist es oft schon zu spät

10.01.2016, 08:32 Uhr | Von Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Prostatakrebs: Bei diesen fünf Symptomen ist es oft schon zu spät. Die Prostata liegt beim Mann unterhalb der Harnblase.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Prostata liegt beim Mann unterhalb der Harnblase. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Irgendwann trifft es jeden Mann: Etwa ab dem 45. Lebensjahr beginnt die Prostata langsam zu wachsen. Und mit ihr wächst auch das Risiko für Prostatakrebs. Laut dem Robert Koch-Institut (RKI) bekommen jährlich rund 70.000 Männer diese Diagnose. Wir erklären, welche Warnzeichen auf die Erkrankung hinweisen und warum es dann oft schon zu spät ist.

"Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung und die dritthäufigste Krebstodesursache bei Männern in Deutschland", teilt das RKI auf seiner Webseite mit. Die genauen Ursachen für die Entstehung seien trotz umfangreicher Forschungen allerdings noch nicht abschließend geklärt.

Veränderungen im Hormonhaushalt erhöhen das Risiko

Zu den bereits bekannten Risikofaktoren zählen unter anderem die genetische Veranlagung sowie die Veränderung im Hormonhaushalt:  Die Rolle der männlichen Geschlechtshormone sei eindeutig, so das RKI. Ohne sie würde es gar nicht erst zur Entwicklung von Prostatakrebs kommen. Da sich mit zunehmendem Alter die Hormonzusammensetzung verändert, steigt auch das Risiko für die Bildung von Tumoren.

Jeder sechste Mann über 50 betroffen

Wie die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) mitteilt, entwickeln 17 von 100 Männern über 50 Jahren ein Prostatakarzinom. Drei von ihnen sterben daran. Da das Geschwulst in der Regel aber langsam wächst, stehen die Chancen gut, dass der Krebs im Zuge der Früherkennungsmaßnahmen erkannt wird, bevor er lebensbedrohlich wird. 

Nicht jeder Krebs muss behandelt werden

"Viele Tumore können sogar über viele Jahre hinweg beobachtet werden, ohne dass ein Eingriff wirklich notwendig ist", betont Dr. Wolfgang Bühmann, Urologe und Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU). "Wird Prostatakrebs aber nicht frühzeitig entdeckt und regelmäßig untersucht, kann das gefährlich werden. Hat er erst einmal gestreut, ist er nicht mehr heilbar."

Fünf Warnzeichen

Das Tückische an dem Krebs ist, dass er zu Beginn keine Symptome zeigt. Bis der Mann erste Warnzeichen verspürt, kann es für eine Behandlung bereits zu spät sein. Laut der Deutschen Krebshilfe sollten Männer bei den folgenden fünf Symptomen den Arztbesuch nicht länger hinauszögern: Schmerzen in der Prostata, Beeinträchtigungen in der Blasenentleerung, Probleme bei der Darmentleerung, Blut im Urin sowie "Ischias"-Schmerzen. Letztere können im fortgeschrittenen Stadium durch Knochenmetastasen hervorgerufen werden.

Aber: "Diese Symptome treten erst auf, wenn die Geschwulst eine kritische Größe überschritten oder aber Metastasen in Lymphknoten oder Knochen gestreut hat", warnen die Krebsexperten.

Früherkennungsuntersuchungen wahrnehmen

Krebsfrüherkennungsuntersuchungen spielen daher eine wichtige Rolle für die Männergesundheit. Die Krankenkassen übernehmen ab dem 45. Lebensjahr jährlich die Kosten für die digital-rektale Tastuntersuchung sowie für die Untersuchung der äußeren Genitalien. Dass diese als alleinige Untersuchungsmaßnahmen allerdings nicht ausreichen, davon sind viele Urologen und auch die Deutsche Krebshilfe überzeugt. Ihr Rat: Männer sollten sich bei ihrem Arzt auch über den PSA-Test informieren.  Die Kosten von etwa 30 Euro muss der Patient selbst tragen.

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