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Bluthochdruck: Auf diese Warnzeichen sollten sie achten

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23 Millionen Patienten  

Wann hoher Blutdruck zum Notfall wird

17.02.2017, 12:35 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Bluthochdruck: Ab wann wird es gefährlich?
Wann hoher Blutdruck zum Notfall wird

Ein hoher Blutdruck kann bereits bei einmaligem Auftreten zur Gefahr werden. Diese acht Warnzeichen deuten auf einen Notfall hin.

Wann hoher Blutdruck zum Notfall wird


Bei immer mehr Menschen in Deutschland wird Bluthochdruck diagnostiziert. Vom Jahr 2008 bis zum Jahr 2015 stieg die Zahl der Betroffenen um mehr als zwei Millionen auf über 23 Millionen Patienten. Hier erfahren Sie, was Sie zu dem Thema wissen sollten und welche Warnzeichen Ihnen Ihr Körper gibt.

Bluthochdruck-Patienten wissen, wie wichtig es ist, die Blutdruckwerte im Blick zu behalten. Regelmäßige Messungen geben ihnen einen Überblick über mögliche Schwankungen. Gefährlich wird es, wenn der Blutdruck plötzlich in die Höhe schnellt. Dann weisen aber auch andere Warnzeichen auf den so genannten Bluthochdruck-Notfall hin.

Laut der Deutschen Herzstiftung ist das regelmäßige Messen des Blutdrucks die wichtigste Vorsorgemaßnahme, um die Folgen eines unbehandelten Bluthochdrucks wie Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzschwäche, Vorhofflimmern oder Nierenschädigung zu verhindern.

Welche Werte gelten als normal?

Also optimal bei einem Erwachsenen gelten Blutdruckwerte unter 120 mmHg systolisch (oberer Wert) und 80 mmHg diastolisch (unterer Wert). Von hohem Blutdruck (Hypertonie) spricht man erst, wenn der Blutdruck über einen längeren Zeitraum Werte von 140 mmHg systolisch und 90 mmHg diastolisch überschreitet.

Muss ich den Notarzt rufen?

Ob jedoch ein plötzlicher Blutdruckanstieg gefährlich ist, hängt nicht allein von der absolut erreichten Blutdruckhöhe ab. Es sollte laut der Deutschen Herzstiftung immer dann der Notarzt gerufen werden, wenn gleichzeitig zu den stark erhöhten Werten mindestens eines der folgenden Symptome auftritt:

  • Schmerzen, Brennen oder ein starkes Druckgefühl im Brustkorb
  • Atemnot
  • Schwindel, eventuell auch mit Kopfschmerzen verbunden
  • Krampfanfälle, wie sie bei einer Epilepsie auftreten können
  • Lähmungen oder Sprechstörungen (wie sie auch bei einem Schlaganfall auftreten können)
  • Starke Übelkeit mit oder ohne Erbrechen
  • Verschwommenes Sehen
  • Nasenbluten
  • Deutliche Benommenheit

Infarkt oder Schlaganfall drohen

Die genannten Beschwerden sind ein Warnzeichen dafür, dass die Wände der Blutgefäße oder die Herzkammern dem Druckanstieg nur noch schwer standhalten können. Dann besteht das Risiko, dass es innerhalb kurzer Zeit zu schweren Schäden im Herz-Kreislauf-System kommt.

"Beim Bluthochdrucknotfall muss sofort unter der 112 der Notarzt alarmiert werden, weil Herzinfarkt oder Schlaganfall die Folge sein können", warnt Professor Thomas Budde vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. "Diese starken Beschwerden sind für die Beurteilung entscheidend, ob es sich um einen Notfall handelt oder nicht", betont der Kardiologe vom Alfried Krupp-Krankenhaus in Essen.

Bei einer Bluthochdruck-Krise Ruhe bewahren

Werden die zu hohen Werte hingegen nur mit geringfügigen Missempfindungen wie Gesichtsröte, leichtem Kopfweh, Unruhegefühl oder schnellerem Schwitzen unter Belastung begleitet und hat der Patient keine ernsten Beschwerden, handelt es sich laut den Herzexperten um eine Bluthochdruck-Krise.

Dann sollten Betroffene nicht in Panik geraten, sondern sich ruhig hinlegen und versuchen zu entspannen, etwa Musik hören, eine halbe Stunde warten und dann sehen, wie sich der Blutdruck verhält, so der Rat der Deutschen Herzstiftung. Meist sinken die Blutdruckwerte dann wieder ab. "Oft geht die Blutdruckerhöhung darauf zurück, dass Patienten ihre Blutdruckmedikamente nicht eingenommen haben. Dann sollten sie dies unverzüglich nachholen", rät Budde.

Nach einer Bluthochdruck-Krise zum Arzt

Doch auch eine Bluthochdruck-Krise sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen und in den kommenden Tagen einen Arzt aufsuchen. Dieser weiß, was bei einem erneuten Anstieg zu tun ist und kann zudem die Dosierung der Medikamente an die aktuelle Situation anpassen. Wichtig: Wer bereits Blutdrucksenker einnimmt, sollte diese nie eigenmächtig absetzen oder gar vermehrt einnehmen. Dies darf nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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