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Nasenfurunkel: Schmerzhafte Entzündung im Gesicht

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Eiterpfropf  

Nasenfurunkel: Schmerzhafte Entzündung im Gesicht

24.02.2016, 14:45 Uhr | tl (CF)

Nasenfurunkel gehören zu der schmerzhaftesten Form eines Furunkels, denn bei jeder Bewegung des Gesichts wird er gereizt. Wie Sie den Furunkel wieder loswerden und welche Behandlung dabei besonders sinnvoll ist, erfahren Sie hier.

Entzündung an der Nase: Innen und außen

Ein Nasenfurunkel ist eine bakterielle Entzündung, die im Bereich der Nase auftritt. Die Entzündung kann dabei sowohl innen – genauer am Naseneingang – auftreten, als auch außen an der Nasenspitze oder am Nasensteg. Dabei entsteht die Entzündung rund um einen Haarfollikel. Diese verhärtet sich rund um einen Eiterpfropf und ist sehr schmerzhaft. Besonders beim Sprechen oder Kauen ist ein merkliches Ziehen zu spüren.

In vielen Fällen ist auch die Umgebung des Nasenfurunkels angeschwollen. Lange Nasenhaare, sowie eine chronische Entzündung der Nasenschleimhaut unterstützen die Bildung von eines Nasenfurunkels. Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, wie zum Beispiel bei einer Erkrankung mit Diabetes, sind besonders betroffen.

Einen ernsthaften Verlauf kann ein Nasenfurunkel nehmen, wenn er sich über die Gesichtsvenen zum Auge hin ausbreitet. Dann kann im nächsten Schritt das Gehirn betroffen sein. Wenden Sie sich daher zur Sicherheit beim ersten Auftreten an Ihren Hausarzt.

Nasenfurunkel: Behandlung der Entzündung

In der Regel ist ein Nasenfurunkel ungefährlich und heilt innerhalb von wenigen Tagen wieder ab. Dazu muss jedoch eine Behandlung mit desinfizierenden Salben und Wärmeumschlägen beziehungsweise Kompressen stattfinden. Bei schwerwiegenden Fällen ist eine Behandlung mit Antibiotika durch Tabletten oder eine Salbe sinnvoll – Ihr Hausarzt oder Dermatologe weiß Rat.

Damit die Behandlung erfolgreich ist, sollten der Nasenfurunkel und dessen Umgebung möglichst stillgehalten werden. So kann die Verbreitung innen und außen unterbunden werden. In manchen Fällen kann das kurzzeitige Bettruhe und den Verzicht aufs Sprechen bedeuten.



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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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