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Wie Koffein den Blutdruckwert manipuliert

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Koffein manipuliert die Werte  

Wie Kaffee den Blutdruck in die Höhe treibt

15.01.2017, 17:00 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel, t-online.de

Wie Koffein den Blutdruckwert manipuliert.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

(Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer seinen Blutdruck kontrollieren muss, sollte den negativen Einfluss von Koffein kennen. Dabei ist die Wirkung bei regelmäßigem Kaffeekonsum anders als wenn Sie nur hin und wieder eine Tasse genießen. Wir sagen Ihnen, wie Koffein den Blutdruck manipuliert und warum Alkohol und Nikotin ebenso folgenreich für Ihre Gesundheit sind.

Das in Kaffee, aber auch in schwarzem und grünem Tee enthaltene Koffein beziehungsweise Theobromin hat Folgen für die Blutdruckwerte. Laut der Deutschen Herzstiftung führen die Wirkstoffe zu einer etwa 20 bis 30 Minuten anhaltenden, individuell unterschiedlichen Blutdruckerhöhung um etwa 10 bis 20 mmHg.

Vor der Blutdruckmessung keinen Kaffee trinken

Kurz vor einer Messung sollten Bluthochdruckpatienten deshalb auf  Kaffee oder Tee verzichten. Vor allem Menschen, die sich nur hin und wieder eine Tasse gönnen, spüren den Effekt. Bei passionierten Kaffeetrinkern gewöhne sich der Körper an das Koffein. Infolge dieses Gewöhnungseffekts würde eine Erhöhung des Blutdrucks aufgrund des Koffeins nach etwa zwei bis drei Wochen nicht mehr auftreten oder zumindest geringer ausfallen, wie die Herzexperten wissen.

Doch selbst dann gilt: Für verlässliche Blutdruckwerte sollten Patienten vor der Messung aufs Kaffeetrinken verzichten. Eine Ausnahme stellt entkoffeinierter Kaffee dar. Er führt der Herzstiftung zufolge zu keiner Blutdrucksteigerung.

Alkohol beschleunigt den Herzschlag

Andere Genussmittel wirken sich ebenfalls auf die Blutdruckwerte aus. So auch Alkohol. Wie die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt, erhöht der regelmäßige Konsum von größeren Alkohlolmengen das Risiko für einen chronischen, krankhaften Bluthochdruck. Denn Alkohol beschleunigt den Herzschlag, und das Blut wird verstärkt durch den Körper gepumpt. Die Folge: Der Druck auf die Gefäße nimmt zu.

Laut der Deutschen Herzstiftung kann der Blutdruckanstieg unter Alkoholeinfluss bis zu 7 mmHg beim oberen (systolischen) und 5 mmHg beim unteren (diastolischen) Wert betragen. Verantwortlich für den Anstieg sei unter anderem eine über das Zwischenhirn ausgelöste Steigerung der sogenannten Sympathikus-Aktivität, die zu einer erhöhten Ausschüttung blutdrucksteigernder Hormone führt und die Herzfrequenz erhöht.

Nikotin lässt den Blutdruck steigen

Neben Kaffee und Alkohol lassen auch Zigaretten den Blutdruck in die Höhe schnellen. Pro Zigarette nimmt der Raucher rund ein bis zwei Milligramm Nikotin auf. Bei jedem Zug verengen sich die Blutgefäße, der Blutdruck steigt an, das Herz schlägt schneller und der Blutkreislauf wird belastet, warnt die BZgA auf ihrer Webseite „Rauchfrei“.

Doch warum treibt Nikotin die Blutdruckwerte nach oben? Laut dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) liegt das unter anderem daran, dass Nikotin das sympathische Nervensystem aktiviert. Das Nervensystem versetzt den Körper in Alarmbereitschaft, indem es vermehrt den Neurotransmitter Noradrenalin ausschüttet. Wer in dieser Phase seinen Blutdruck misst, erhält keine verlässlichen Ergebnisse.

Passivrauchen lässt den Blutdruck bei Kindern steigen

Und nicht nur das. Raucher haben ein um 65 Prozent höheres Herzinfarktrisiko als Nichtraucher. Bei Frauen ist das Risiko sogar höher als bei Männern. Und: Passivrauchen lässt auch bei Kindern den Blutdruck steigen. Dieser kann sogar bis ins Erwachsenenalter bestehen bleiben, wie Untersuchungen zeigten. Ein guter Grund, auch zum Wohle des Partners und der Familie, auf Zigaretten zu verzichten.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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