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Laktoseintoleranz: Versteckte Milchzucker-Fallen im Alltag

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Vorsicht bei diesen Lebensmitteln  

Hätten Sie's gewusst? Versteckte Milchzucker-Fallen im Alltag

03.05.2017, 15:40 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Laktoseintoleranz: Versteckte Milchzucker-Fallen im Alltag. Ein Glas Milch steht vor einem Brotkorb. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/AndreyCherkasov)

In vielen Lebensmitteln steckt versteckter Milchzucker (Quelle: AndreyCherkasov/Thinkstock by Getty-Images)

Ein Glas Milch: Für Betroffene mit einer Laktoseintoleranz sorgt allein der Anblick für Unbehagen. Wer es trinkt, reagiert binnen kürzester Zeit mit starken Verdauungsproblemen. Fast so kritisch wie das pure Glas Milch kann versteckter Milchzucker werden.

Bauchkrämpfe, Blähungen, Übelkeit und Durchfall: Für Betroffene mit einer Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) ist es wichtig, ihre individuelle Toleranzgrenze nicht zu überschreiten, um den unangenehmen Verdauungsbeschwerden aus dem Weg zu gehen. Während sie bei Milch und Milchprodukten die aufgenommene Milchzuckermenge (Laktose) einschätzen können und so einen guten Überblick über ihre tägliche Zufuhr haben, macht ihnen versteckter Milchzucker das Leben schwer.

Milchzucker ist für die Industrie eine attraktive Zutat

Für Lebensmittelhersteller ist Milchzucker die ideale Zutat. Er ist nicht nur preiswert, sondern zugleich ein guter Stabilisator. Bei vielen Produkten sorgt er für die richtige Konsistenz und ein angenehmes Mundgefühl. Zudem intensiviert Milchzucker als Aromaträger den Geschmack vieler Produkte – ohne zu süß zu sein. Die meisten Fertiggerichte, darunter Tütensuppen, Dosengerichte, Desserts und Tiefkühlwaren, enthalten daher Milchzucker.

Laktose macht Backwaren und Würste schön braun

Bei Backmischungen und Backwaren wie Keksen, Kuchen oder Knäckebrot kommt Milchzucker ebenso zum Einsatz. Backwaren verleiht Milchzucker außerdem eine appetitliche Bräune. Diese Eigenschaft macht sich auch so manche Grillwurst zunutze. Auch in anderen Wurstwaren, etwa Leberwurst, wird Laktose verarbeitet. Selbst in vielen Kartoffelpürees, Soßen, Salatdressings, Knödeln, Müslimischungen und Süßstofftabletten ist Laktose zu finden.

Sogar bei der Herstellung fettreduzierter Produkte setzt die Lebensmittelindustrie häufig auf Laktose. So bekommt das Produkt eine höhere Festigkeit und eine vollmundige Konsistenz. Zugleich lässt sich ein größeres Volumen und Gewicht bei einer nahezu gleichen Kalorienmenge erreichen.

Milchzucker hat viele Namen

Ein Blick auf die Zutatenliste ist für Menschen mit einer Milchzuckerunverträglichkeit daher wichtig. Milchzucker hat viele Namen. Vorsicht geboten ist bei den folgenden Bezeichnungen: Lactose/Laktose, Lactose Monohydrat, E966 (Lactitol, Laktit), Saccharum lactis, Molkenpulver, Süßmolke, Süßmolkenpulver, Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Buttermilchpulver. Auch hinter dem Begriff "Zuckerstoffe" kann sich Milchzucker verstecken, da Laktose, Maltose, Glukose und Dextrose oftmals zusammen als solche deklariert werden. Zuckerstoffe kommen etwa bei Rohwürsten häufig zum Einsatz.

Übrigens: Sind in Lebensmitteln Milch, Milchprodukte oder Milchbestandteile enthalten, muss nicht gesondert auf Laktose hingewiesen werden. Ist keine Zutatenliste einzusehen, beispielsweise beim Bäcker oder Metzger, fragt man am besten nach.

Laktose ist auch in Medikamenten zu finden

Laktose dient zudem häufig als Trägersubstanz in Medikamenten. Die eingenommenen Mengen sind in der Regel zwar recht gering, dennoch können sie bei sehr empfindlichen Menschen Probleme bereiten. Vor allem dann, wenn mehrere Medikamente eingenommen werden müssen und sich die Laktosemenge über den Tag hinweg summiert.

Wer unter einer Laktoseintoleranz leidet und trotz Ernährungsumstellung immer wieder Beschwerden hat, sollte daher auch an Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel denken. Homöopathische Tabletten beispielsweise, aber auch Brause- und Lutschtabletten für die Magnesium-, Kalzium- oder Vitamin C-Zufuhr können Laktose enthalten. Ebenso Medikamente gegen Durchfall.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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