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Prostatakrebs: Keine Angst vor Inkontinenz nach Prostata-OP

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Keine Angst vor Inkontinenz nach Prostata-OP

14.01.2011, 12:28 Uhr | dapd, dapd

Prostatakrebs: Keine Angst vor Inkontinenz nach Prostata-OP. Prostatakrebs: Nach der OP leiden viele Männer an Inkontinenz (Foto: imago)

Prostatakrebs: Nach der OP leiden viele Männer an Inkontinenz (Foto: imago)

Inkontinenz ist eine gefürchtete Folge der Prostatakrebs-Operation. Aber soweit muss es nicht kommen. Eine Verhaltenstherapie mit Beckenbodentraining hilft Männern, die nach einer Prostataoperation den Harn nicht mehr richtig halten können. Bei jedem sechsten verschwindet das Problem sogar völlig. Das belegt eine Studie aus den USA.

Inkontinenz betrifft zwei Drittel der Prostata-Operierten

In Deutschland erkranken jährlich rund 60.000 Männer an Prostatakrebs. Es ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Nach der Operation der Vorsteherdrüse erleiden bis zu zwei Drittel der Patienten eine Harninkontinenz, die jahrelang andauern kann.

Wie wirksam sind Kurse zur Blasenkontrolle?

Nach einer Studie der Universität von Alabama halbiert ein Kurs zur Blasenkontrolle die Häufigkeit von Harnverlust. Ob der positive Effekt auch über ein Jahr nach der Operation anhält, prüften die Mediziner an rund 200 Männern. Sämtliche Teilnehmer im Alter von 51 bis 84 Jahren konnten nach Entfernung der Prostata den Harn nicht mehr richtig halten.

Beckenbodentraining ist am wirksamsten

Ein Teil von ihnen trainierte in einer achtwöchigen Verhaltenstherapie die Beckenbodenmuskulatur und lernte Strategien, die Blase besser zu kontrollieren und ihr Flüssigkeitsaufnahme zu optimieren. Dies senkte die Häufigkeit von Harnverlust um 55 Prozent: von wöchentlich 28 auf 13 Vorkommnisse. Knapp 16 Prozent der Teilnehmer gewannen sogar wieder vollständige Kontrolle über ihre Blase.

Biofeedback hat keinen zusätzlichen Nutzen

Zusätzliches Biofeedback oder die elektrische Stimulierung des Beckenbodens boten dagegen kaum weiteren Nutzen. "Nach einer Prostata-Entfernung sollte Männern mit dauerhafter Inkontinenz eine Verhaltenstherapie angeboten werden", schreiben die Mediziner in der Fachzeitschrift "JAMA". "Sie kann Inkontinenz und Lebensqualität selbst Jahre nach der Operation deutlich und dauerhaft verbessern."

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