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Google Glass: Datenbrille gibt es nicht zu kaufen

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Datenbrille  

Google gibt technische Details von Google Glass bekannt

17.04.2013, 07:48 Uhr | Andreas Lerg

Google Glass: Datenbrille gibt es nicht zu kaufen. Datenbrille Google Glass: Viele überraschende Funktionen erwartet. (Quelle: Google)

Datenbrille Google Glass: Viele überraschende Funktionen erwartet. (Quelle: Google)

Google hat die technischen Details seiner Datenbrille Google Glass am Montag offiziell bekannt gegeben. Gleichzeitig bietet der Suchmaschinengigant eine eigene Android-App für die Brille an und stellt Anwendungsentwicklern die nötigen Programmierwerkzeuge zur Verfügung.

Endverbraucher werden Google Glass vorerst nicht kaufen können. Die knapp 1150 Euro teure Hightech-Brille bekommen nur Entwickler und handverlesene "Explorer". Erst im späteren Verlauf des Jahres plant Google, die Datenbrille frei zu verkaufen, will aber zunächst den US-Markt bedienen. Die Produktion hat bereits begonnen, wobei das spätere Modell für den Massenmarkt noch modifiziert werden könnte.

Im rechten Bügel des schmalen Brillengehäuses steckt ein interner Speicher von 16 Gigabyte, davon sind vier Gigabyte vom Betriebssystem belegt. Eine kleine Kamera mit einer Auflösung von fünf Megapixeln fotografiert in Blickrichtung des Nutzers. Videos werden in HD-Qualität mit 720p aufgenommen.

Display entspricht einem 25-Zoll-Bildschirm

Das winzige integrierte Display, auf das die Informationen projiziert werden, wirkt wie die Darstellung eines 25 Zoll großen Fernsehers, den der Träger der Brille aus zweieinhalb Metern Entfernung betrachtet. Das Bild schwebt also in einigem Abstand vor dem Auge. Zur genauen Auflösung des Displays hat Google ebenso wenig Angaben gemacht wie zum verbauten Prozessor. Laut Google soll der Akku einen Tag durchhalten, bis er aufgeladen werden muss. Zum Aufladen und auch zum Datenaustausch gibt es einen Micro-USB-Anschluss.

Drahtlose Anbindung an Android-Smartphones

Damit die Brille drahtlos mit einem Smartphone oder Tablet-PC verbunden werden kann, ist sie sowohl mit WLAN als auch mit Bluetooth ausgestattet. Bisher nicht bekannt ist, ob die Brille in einer späteren Version einen eigene Mobilfunkchip haben und damit von Smartphones unabhängig sein wird.

Knochenübertragung statt Kopfhörer

Ein technischer Clou ist der „Bone Conduction Transducer“. Diese Technik macht einen Kopfhörer für die Audioübertragung überflüssig, denn Töne werden über den Schädelknochen übertragen. Der Nutzer kann also beispielsweise Musik oder einen Gesprächspartner beim Telefonieren hören, ohne sich Stöpsel in die Ohren stecken zu müssen. Google Glass soll außerdem an herkömmliche optische Brillen montiert werden können.

Google-Glass-App und API veröffentlicht

Neben der Brille selbst hat Google auch die App My Glass vorgestellt, die seit Montag im Google Play Store kostenlos bezogen werden kann. Über die Anwendung kann der Nutzer seine Brille konfigurieren und sie mit GPS-Standortdaten versorgen. Auch E-Mails und SMS-Nachrichten werden an die Brille übermittelt. Google Glass kann mit allen Android-Smartphones betrieben werden, die mindestens Version 4.0.3 des mobilen Betriebssystems nutzen. Laut Googles Richtlinien dürfen Anwendungsentwickler die Brille nicht benutzen, um dem Nutzer Werbung "vor Augen zu führen".

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