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Pressestimmen zum iPhone 7: Klinke "ohne Not und Nutzen gekillt"

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Das sagt die Presse  

iPhone 7 - Apples Angriff auf die Ohren

08.09.2016, 14:27 Uhr | jhof, dpa, t-online.de

Pressestimmen zum iPhone 7: Klinke "ohne Not und Nutzen gekillt". Das iPhone 7 hat einen Adapter für Kopfhörer. (Quelle: AP/dpa)

Das iPhone 7 hat einen Adapter für Kopfhörer. (Quelle: AP/dpa)

Das war sie also, die Neuvorstellung des iPhone 7 und des iPhone 7 Plus. Begeisterung löste die Vorstellung der nächsten Telefon-Generation von Apple nicht aus. Denn fast alle Features waren schon Tage zuvor bekannt. Allein der Abgesang der Klinkenbuchse spaltet die Presse: Eine Nachlese.

Der Apple Keynote fehlte etwas, meint die "New York Times" und gibt damit den allgemeinen Tenor der Presse wieder. Es gab keinen neuen Hit wie den ersten iPod. "Es gab noch nicht einmal eine dramatische Umgestaltung eines alten Klassikers wie bei den großen iPhones von 2014", schreibt die US-Zeitung weiter. Die Enttäuschung ist in fast allen Pressereaktion deutlich zu lesen. So titelt etwa die "Süddeutsche": "Apples nächstes kleines Ding."

"Das iPhone 7 verliert einen Kopfhöreranschluss, gewinnt aber einen neuen drahtlosen 'AirPod'-Kopfhörer und eine zweite Kamera hinzu", fasste das Fachportal "The Verge" die augenfälligsten Neuerungen zusammen.

Klinke "ohne Not und Nutzen gekillt"

Die Abschaffung der Buchse für Klinkenstecker beim neuen iPhone löste auf dem iPhone-Event in San Francisco keine Bestürzung aus. Nachdem vermutlich Apple selbst schon vor Monaten dafür gesorgt hatte, dass dieses potenzielle Aufregerthema an die Öffentlichkeit kam, war man auf das Aus für die 3,5-mm-Klinke gefasst.

Warum es gut ist, wenn die Kopfhörerbuchse weg ist, diskutierte in Deutschland zum Beispiel Matthias Kremp von "Spiegel online" breit und ausführlich. Mit Blick nach vorn würde es dem Fortschritt die Tür öffnen, so sein Fazit.

Ganz anders sieht das Thomas Heuzroth von der "Welt": Apple habe den Kopfhöreranschluss "ohne Not und Nutzen gekillt", schreibt der Wirtschaftsredakteur. Denn Apple begründete die Einsparung unter anderem damit, dass sich so flachere Smartphones bauen ließen. "Doch die neuen iPhones sind im Vergleich zu den Vorgänger-Modellen gar nicht dünner geworden", schreibt Heuzroth. Dabei vergisst er jedoch, dass im iPhone 7 ein neuer Homebutton steckt, dessen Hardware mehr Platz benötigt.

Adapter des Anstoßes

Wer einen Kopfhörer mit Kabel am iPhone 7 anschließen möchte, kann dafür zum einen die Lightning-Buchse nehmen, an der das iPhone auch aufgeladen wird. Entsprechende neue Ohrenstöpsel mit Kabel liefert Apple mit. Auch ein Adapter für alte Klinkenstecker-Kopfhörer liegen dem neuen Smartphone bei, sodass die Vorwürfe von "The Verge" entkräftet werden, die Abschaffung der Klinkenbuchse sei "kundenfeindlich und dämlich". 

Und die zweite Möglichkeit, Musik zu hören? "Die verschwundene Klinkenbuchse soll Lust auf die drahtlosen, 179 Euro teuren 'Airpods' machen", schreibt knapp die "Süddeutsche". Das sind Drahtlos-Kopfhörer, die per Bluetooth mit dem iPhone und anderen Geräten gekoppelt werden können.

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Das neue iPhone 7 ist schick und bietet viele Neuerungen.

Ein erster Eindruck des iPhone 7


"Gott bewahre"

Die Mac-Szene sieht die Tonübertragung via Bluetooth kritisch. "Gott bewahre", klagt etwa Ina Fried vom Fachportal "Recode" über die Vorstellung, Apples "AirPods" auch an Geräten wie Android-Smartphone und Windows Phone nutzen zu können. Viele Autoren aus der Mac-Szene trauern den Alleinstellungsmerkmalen des iPhones nach. 

Entscheidend wird sein, wie Apples Ohrstöpsel bei Verbindungs- und Klangqualität abschneiden, die große Unterschiede aufweisen kann. Diese Ansicht teilen viele Blogger. Die höfliche aber bestimmte Aufforderung von Apple, künftig Funkkopfhörer zu verwenden, spaltet die Nutzer nach Größe ihres Geldbeutels. 

Doppelkamera und Bildstabilisator

Bei anderen neuen Features ist Apple nicht der Vorreiter, sondern zieht nach, etwa bei Staub- und Wasserschutz nach der Norm IP67. Damit kann das iPhone auch mal ins gefüllte Spülbecken fallen, ohne dass es darunter leidet. Bei gleichwertigen Smartphones der Konkurrenten wie Sony, HTC oder Samsung zählt der Nässeschutz seit langem zum Standard.

Auch beim Fotografieren sucht Apple den Anschluss. Kameras und Bildprozessor sind wie immer verbessert, der optische Bildstabilisator findet sich nun auch in der kleinen Version vom iPhone. Lediglich die zweite Kamera (ein leichtes Teleobjektiv) für einen optischen Zoom ist dem iPhone 7 Plus vorbehalten. Tests werden zeigen, wie Apple hier gegen Samsung oder auch Huawei und LG abschneidet, die ebenfalls Modelle mit einer zweiten Kamera anbieten.

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iPhone 7: die wichtigsten Fakten

Das iPhone 7 kommt am 16. September im Handel, die günstigste Version mit 32 Gigabyte Speicher kostet 759 Euro, das iPhone plus mit 256 Gigabyte ist mit 1119 Euro am teuersten. Das Design unterscheidet sich nur in kaum erkennbaren Details von den Vorgänger-Modellen, dafür gibt es wieder zwei schwarze iPhone-Farbtöne.

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