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Sony Xperia Z3 und Z3 Compact im Praxistest

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Starke Vorstellung  

Sony Xperia Z3 und Z3 Compact im Praxistest

19.01.2015, 15:38 Uhr |

Sony Xperia Z3 und Z3 Compact im Praxistest. Sony Xperia Z3 (Quelle: Hersteller)

Die beiden neuen Sony-Flaggschiffe machten einen guten Testeindruck (Quelle: Hersteller)

Der japanische Hersteller Sony hat erneut seine Topmodelle überarbeitet. Mit dem Xperia Z3 geht bereits die vierte Generation der 5-Zoll-Flaggschiffe auf Kundenfang, das Xperia Z3 Compact ist der zweite Vertreter der Mini-Klasse. In unserem Test überzeugen beide Modelle mit schnellem Prozessor, guter Ausstattung sowie zudem mit erstklassiger Verarbeitung und edlem Gehäuse. Doch perfekt sind beide nicht.

Sonys Strategie, sein Topmodelle alle sechs Monate zu überarbeiten, ist sicherlich fragwürdig. Denn sie gibt dem Käufer das Gefühl, trotz teurer Neuanschaffung schon nach kurzer Zeit ein veraltetes Smartphone zu besitzen.

Andererseits hat Sony auf diese Weise bei der technischen Entwicklung häufig die Nase vorn. Im Vergleich zu den Konkurrenten von Samsung oder HTC ist etwa der Prozessor schneller. Beide Z3-Vertreter kommen beim Antutu-Benchmark auf über 43.000 Punkte. Damit lassen sie auch Konkurrenten mit gleicher Taktrate alt aussehen – die Spitzenmodelle Samsung Galaxy S5, LG G3 und OnePlus One blieben mehr als 6000 Punkte darunter. Sony hat beim großen Z3 nicht den Fehler gemacht, die Pixelzahl des Displays weiter zu steigern, was Rechen- und Akkuleistung gekostet hätte.

Allerdings hat sich im Vergleich zu den jeweiligen Vorgängern die Akkuleistung trotzdem verändert: Beim Xperia Z3 Compact ist der Stromspeicher 300 m/Ah größer geworden als beim Xperia Z1 Compact, beim großen Z3 jedoch 100 m/Ah kleiner. Das ist möglicherweise der flacheren Bauweise geschuldet und senkt die voraussichtliche Sprechdauer, wenn auch nur minimal. Die Standby-Zeit soll laut Sony nicht sinken. Der Hersteller gibt pauschal eine Laufzeit von zwei Tagen an, was bei sparsamer Nutzung nicht gelogen ist.

Alle Möglichkeiten, der Konkurrenz davonzueilen, nutzen die Japaner nicht. So ist die Kamera gleich geblieben, auch die Blitz-LED blieb unverändert. Samsung, Apple oder Motorola setzen längst auf zwei Blitzlichter, Sonys Smartphone-Kameras müssen dagegen immer noch mit einer LED auskommen. Dafür hat das Sony-Flaggschiff eine separate, zweistufige Kamerataste. Infrarotsender, Herzfrequenzmesser oder Fingerprintscanner hat es nach wie vor nicht.

Schicker als die Vorgänger

Die Rückseite ist bei beiden Modellen aus Glas. Im direkten Vergleich der beiden Z3-Modelle wirkt das Z3 Compact weniger edel. Das Gehäuse ist dicker, was im Verhältnis zur geringeren Gesamtgröße auch plumper wirkt. Außerdem besteht der Rahmen nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff. Doch es besteht kein Anlass, das Z3 Compact deswegen abzuwerten. Es ist trotzdem schicker als die meisten anderen Android-Smartphones und sehr gut verarbeitet. Auch im Vergleich mit seinem direkten Vorgänger Z1 Compact (das Z2 Compact hat Sony ausgelassen) wirkt es edler. Das kleine Xperia Z1 von 2013 hat einen Plastikrücken und ist dicker.

Das 4,6"-Display (11,7 cm) des Z3 Compact (720×1280 Pixel) ist von der Größe gerade noch einhändig zu bedienen, die 5,2 Zoll (13,2 cm) des großen Xperia Z3 sicher nicht mehr. Das kleine Z3-Display erreicht nicht ganz die Helligkeit des großen Schwestermodells, zudem wirkte es leicht rotstichig. Doch in den Systemeinstellungen lässt sich die Farbtemperatur nach eigenen Wünschen verändern.

Das Gehäuse des großen Xperia Z3 ist bei gleicher Bildschirmfläche minimal kleiner, aber vor allem flacher geworden als der Vorgänger, die Kanten sind jetzt abgerundet. Dadurch wirkt es etwas filigraner und liegt angenehmer in der Hand. Das Xperia Z3 Compact ist im Vergleich zum Z1 Compact um 0,3 Zoll Displaydiagonale gewachsen, doch nicht bei den Gesamtabmessungen. Deshalb ist der Rahmen um das Display etwas schmaler ausgefallen.

Bei den Outdoor-Fähigkeiten hat Sony eine Schippe draufgelegt. Beide Modelle sind jetzt IP65/IP68-zertifiziert, sind also vollkommen staubdicht und auch bei längerem Untertauchen wasserdicht. Die Vorgänger erfüllten nur die Schutzklasse IP55/IP58. Außerdem sind die IPS-Displays heller und lassen sich damit im Sonnenlicht besser ablesen.

Multimedia

Neben der bewährt guten Kamera gefällt die Z3-Familie durch multimediale Fähigkeiten. Das soll beim Walkman-Erfinder auch nicht verwundern. Der Klang des MP3-Players über die mitgelieferten Kopfhörer geht in Ordnung und dürfte den meisten Nutzern ausreichen, ließe sich aber durch einen Kopfhörer ab mittlerer Preisklasse noch ein Stück verbessern. Der Ton über die Freisprecher ist beim Xperia Z3 noch gut, das Z3 Compact klingt jedoch zu sehr nach Blechbüchse.

Um die Sprach- und Empfangsqualität zu sichern, hat Sony Kunststoffecken in den Metallrahmen des großen Z3 eingelassen. Hier zeigt sich die gute Verarbeitung; man muss zweimal hinschauen, um das wahrzunehmen. Beim kleinen Schwestermodell besteht durch den Kunststoffrahmen keine Notwendigkeit für solche Tricks.

Sony verändert das Android-System durch eine eigene Oberfläche, doch anders als bei einigen anderen Herstellern ist Android noch deutlich zu erkennen. Das ist dort ein Nachteil, wo Android verbesserungswürdig ist, etwa bei den Schnelleinstellungen. Bei Smartphones anderer Hersteller lassen sich viele Einstellungen mit nur einem Tipp oder Wisch ändern, wofür bei Sony drei nötig sind, etwa wenn die Helligkeit des Displays verändert werden soll. Dagegen ist es praktisch, dass beide Z3-Modelle per Doppeltipp aus dem Stand-by geholt werden können. Damit kann es auf dem Tisch liegend weiter bedient werden.

Deutlicher verändert Sony das Android-System bei der App-Auswahl: Etliche Multimedia-Programme sowie die Playstation-App sind vorinstalliert. Viele Nutzer dürften von den Zusatzangeboten eher profitieren, Android-Puristen können sie weitgehend deaktivieren.

Fazit

Im Vergleich zu den Vorgängern machen die Sony-Flaggschiffe keine großen Sprünge. Vor allem der Prozessor ist schneller, die Z3-Xperias sind damit flotter als die Konkurrenz. Das Gehäuse ist ein wenig schicker und liegt auch besser in der Hand. Interessierte haben durch den schnellen Modellwechsel mehr Auswahl, denn auch die Vorgänger sind noch im Handel erhältlich und durch den Preisverfall für Schnäppchen-Jäger eine interessante Alternative. So kostet das Xperia Z2 noch etwa 450 Euro, das Z1 liegt bei 300 Euro – bei kaum schlechteren Technikdaten.

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