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Neues Gorilla Glass soll kratzfest und bruchsicher sein

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Project Phire  

Neues Glas für Displays soll kratzfest und bruchsicher sein

09.02.2015, 16:20 Uhr | dpa, t-online.de

Neues Gorilla Glass soll kratzfest und bruchsicher sein. Ein noch härteres Glas von Corning soll zerbrochene Displays verhindern. (Quelle: imago/Westend61)

Ein noch härteres Glas von Corning soll zerbrochene Displays verhindern. (Quelle: Westend61/imago)

Spezialglas-Hersteller Corning hat ein neues Glas für Smartphone-Displays angekündigt, dass besonders kratzfest, aber dennoch bruchfest sein soll. Bisher vorhandene Materialien erfüllen jeweils nur eine der beiden Eigenschaften.

Mit dem "Project Phire" genannten Material will Corning vermutlich versuchen, Apple vom Umstieg auf Saphirglas als Abdeckung für seine iPhones abzuhalten. Noch setzt Apple auf Cornings "Gorilla Glass", das robust und kratzfest ist. Bei der Kameraabdeckung und dem Fingerabdrucksensor verbaut Apple jedoch bereits Saphirglas, dass noch härter und extrem resistent gegen Kratzer ist. Auch bei seiner Apple Watch will Apple Saphirglas für das Display einsetzen. Allerdings ist es bislang viel teurer, weniger lichtdurchlässig, stark reflektierend und bruchempfindlicher.

Das neue Corning-Material soll die Vorteile von Saphirglas und "Gorilla Glas" vereinen, wie der zuständige Manager James Clappin am Freitag vor Investoren in New York versprach. "Project Phire" soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen. Corning hatte das "Gorilla Glass" zum Start des ersten iPhone entwickelt.

Kratz- und bruchfest

Künstlich erzeugtes Saphirglas wurde in den vergangenen Jahren immer wieder als optimales Material für Handy-Displays gehandelt. Bislang gibt es nur wenige Smartphones mit Saphirglas auf den Bildschirmen, beispielsweise das hierzulande unbekannte Kyocera Brigadier.

Apple scheiterte mit Saphire Glas

Apple versuchte, in großem Stil Saphirglas in den USA zu produzieren und wollte es laut Medienberichten auch im iPhone 6 einsetzen. Doch der Fertigungspartner GT Advanced konnte die Vorgaben nicht erreichen. Apple kappte nach Ausgaben von mehreren hundert Millionen Dollar die Unterstützung, GT Advanced stellte mittlerweile einen Insolvenzantrag.

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