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Samsung Galaxy S6 bricht im Biegetest - Samsung kontert

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Umstrittener Test  

Samsung äußert sich zum Biegetest des Galaxy S6

07.04.2015, 15:27 Uhr | t-online.de

Samsung Galaxy S6 bricht im Biegetest - Samsung kontert. Samsung Galaxy S6 im Biegetest (Quelle: Hersteller)

Samsung Galaxy S6 im Biegetest (Quelle: Hersteller)

Auch das Galaxy S6 verbiegt sich: Nachdem der Smartphone-Versicherer Squaretrade das Galaxy S6 bei einem Biegetest zu Bruch gehen ließ, hat Samsung Stellung bezogen und einen eigenen Test veröffentlicht.

Bei der Vorstellung der Geräte Galaxy S6 und Galaxy S6 Edge hatte Samsung damit geworben, dass sich beide S6-Modelle nicht verbiegen lassen. Das ließ sich auch als Seitenhieb auf Apple verstehen. Der kalifornische Hersteller bekam Ärger, weil sich ein iPhone 6 Plus in der Gesäßtasche eines Nutzers verbog. Tatsächlich biegt sich jedes Smartphone, wenn nur genügend Kraft aufgewendet wird.

Samsung Galaxy S6 bricht im Biegetest

Squaretrade belastete das Galaxy S6 punktuell mit einem Druck von 50 Kilogramm, wobei es zerbrach: Das Top-Smartphone aus Korea lasse sich ebenso verbiegen wie das iPhone 6 Plus, das Display zerbreche aber schneller, betitelte der Versicherer sein Youtube-Video.

Samsung behauptet nun, die Testbedingungen kämen in der Praxis nicht vor und veröffentlichte ein eigenes Test-Video.

Dabei hielten sowohl das Galaxy S6 als auch das Galaxy S6 Edge einem Druck von über 30 Kilogramm stand. Sie wurden auf zwei Keile an den Enden aufgelegt, während ein dritter Keil von oben mittig auf Display oder Rückseite drückt (Drei-Punkt-Test).

Bis zu einer Kraft von 81 Pfund, was umgerechnet etwa 36 Kilogramm entspricht, nahmen die Geräte keinen Schaden. Das entspreche der Kraft, die nötig ist, um fünf Bleistifte auf einmal zu zerbrechen, so Samsung.

Edel-Smartphones 
Samsungs Galaxy S6 und S6 Edge im Test

Wertigeres Gehäuse, schnell und mit gutem Display. Video

In diesem Zusammenhang ist eine Gewichtsangabe allerdings veraltet, die gültige Maßeinheit wäre Newton. Demnach wurden im Test 360,3 N auf das Smartphone ausgeübt.

Keine realistischen Bedingungen

Wie realistisch ein derartiges Testszenario tatsächlich ist, dürfte auch vom Besitzer des Smartphones abhängen. Unter Normalbedingungen wird das Gerät keiner solchen Kraft ausgesetzt. Das Hinsetzen mit Smartphone in der Gesäßtasche lässt sich nur unzureichend auf diesen Test übertragen.

Apple musste beim iPhone 6 Plus Kritik einstecken, weil ein Besitzer angab, es habe sich in der Gesäßtasche verbogen. Apple konterte auch mit einem eigenen Test, in dem das Smartphone mit einem Gewicht mit 25 Kilogramm belastet wurde und sich nicht verbog.

Das iPhone zeigte sich im Drei-Punkte-Test sogar stabiler als das Galaxy S6. Allerdings wenden Blogger ein, das iPhone habe eine Schwachstelle, die sich nur nicht genau in der Mitte befinde, was das Apple-Smartphone empfindlicher mache.

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