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Dieses Familienfoto musste auf Facebook gelöscht werden

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Aufregung um Familienfoto  

Dieses Bild musste aus Facebook gelöscht werden

17.12.2015, 09:48 Uhr | aro, t-online.de

Dieses Familienfoto musste auf Facebook gelöscht werden. Witzig oder total daneben? Dieses Familienfoto erhitzt die Gemüter. (Quelle: Screenshot Facebook)

Witzig oder total daneben? Dieses Familienfoto erhitzt die Gemüter. (Quelle: Screenshot Facebook)

Das ging gründlich daneben: Eine amerikanische Familie wollte ein besonders witziges Foto als Weihnachtsgruß verschicken. Die Fotografin postete das Bild auf ihrer Facebook-Seite und löste damit einen heftigen Sturm der Empörung aus. Ihre Seite wurde vorübergehend gelöscht.

In den USA ist es üblich, jedes Jahr ein Familienfoto als Weihnachtskarte zu verschicken. Dabei versuchen viele Familien, witzig zu sein. Eine fünfköpfige Familie aus Louisiana sprengte dabei die Grenzen des guten Geschmacks, nur wenige Facebook-Nutzer fanden ihr Bild zum Lachen.

Auf dem Foto posiert die Familie - Vater, Mutter, zwei Töchter und ein Sohn - in einem Park. Der Vater hält ein Schild hoch, auf dem "Friede auf Erden" steht. Die Mutter und die Töchter sehen wenig glücklich aus. Sie sind mit Lichterketten gefesselt und ihre Münder sind mit neongrünem Klebeband zugeklebt. Der kleine Sohn steht dahinter und reckt den Daumen hoch, der Vater lächelt zufrieden.

Facebook-Leser fanden das Foto sexistisch

Die meisten Facebook-Nutzer waren sich einig: Das ist nicht witzig, sondern sexistisch. Friede auf Erden herrscht erst, wenn man alle Frauen mundtot und handlungsunfähig macht?

Die Fotografin Hannah Hawkes verteidigt sich, nachdem das Bild gelöscht wurde. Die Familie habe das Bild so haben wollen und es sei als Spaß gemeint gewesen. Sie kenne die Familie seit Jahren und es gebe dort keinerlei Unterdrückung oder Gewalt in irgendeiner Form.

"Ich wurde heftig beschimpft, und ich habe einige sehr hasserfüllte und vulgäre Kommentare und Nachrichten erhalten", schreibt Hawkes. "Ich möchte sagen, dass ich als Frau niemals Gewalt gegen Frauen unterstützt habe oder unterstütze."

Eins ist sicher: Über die mögliche Wirkung ihrer nächsten Bildmotive wird Hawkes gründlich nachdenken. Ob die Facebook-Gemeinde es witziger gefunden hätte, wenn nicht die Männer die Frauen gefesselt und geknebelt hätten, sondern beide Eltern ihre drei Kinder?

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