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KfW-Förderung für Hausbau oder Umbau beantragen: So kommen Sie an die staatliche Förderung

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Fördermittel von der KfW bekommen

07.12.2012, 07:26 Uhr | zuhause.de

KfW-Förderung für Hausbau oder Umbau beantragen: So kommen Sie an die staatliche Förderung. Wer ein Haus baut oder kauft, muss gut rechnen können. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer ein Haus baut oder kauft, muss gut rechnen können. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer an seinem Haus die Fassade oder das Dach dämmt, die alten zugigen Fenster gegen Dreifachverglasung eintauscht oder die Heizung modernisiert kann auf Dauer eine Menge Energiekosten sparen. Schon der Umwelt zuliebe ist jede energetische Sanierung sinnvoll – aber leider auch teuer. Die einzelnen Maßnahmen schlagen schnell mit mehreren Tausend Euro zu Buche. Nicht jeder hat das nötige Kleingeld auf der hohen Kante liegen. Dafür gibt es Zuschüsse von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

Durch eine energetische Sanierung des Hauses oder der Wohnung kann man im Extremfall bis zu 80 Prozent der Energiekosten einsparen. Doch zuvor bedarf es eigener Investitionen. Wer die oftmals mehreren Zehntausend Euro nicht berappen kann, braucht einen Kredit. "Den gibt es besonders günstig über Förderprogramme des Bundes durch die KfW Förderbank", erklärt die Verbraucherzentrale NRW. Aber selbst wer keinen Kredit benötigt und die Sanierungsmaßnahmen eigenständig finanziert, kann auf attraktive Zuschüsse von der KfW hoffen. Damit beim Antrag auf Fördermittel alles glatt geht, sollte man folgende Tipps der Verbraucherschützer beherzigen.

Mit KfW-Förderung günstige Zinsen sichern

Das KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren" fördert sowohl einzelne Umbauten als auch die Komplettsanierung. Kredite gibt es bereits ab einem Effektivzins von einem Prozent, festgeschrieben für zehn Jahre. Wer sein Haus nach dem KfW-Effizienzhausstandard modernisiert, bekommt darüber hinaus noch einen Tilgungszuschuss. Je besser die energetische Sanierung, desto höher fällt die zusätzliche Finanzspritze aus. Bei der höchsten Effizienzklasse gibt es bis zu 12,5 Prozent Tilgungsschuss.

KfW-Förderung nicht nur bei Krediten

Auch wer die Sanierung vollständig durch Eigenmittel finanziert, kann profitieren. Die KfW kann auch in diesem Fall einen Zuschuss gewähren. Bei einer einzelnen Maßnahme gibt es 7,5 Prozent, beim KfW-Effizienzhaus bis zu 20 Prozent auf die förderfähigen Kosten. Grundsätzlich gilt: Je mehr in die energetische Modernisierung investiert wird, desto höher sind die Zuschüsse.

Wo muss der Antrag auf KfW-Förderung gestellt werden?

Die Beantragung des Förderdarlehens erfolgt nicht direkt bei der KfW, sondern bei der Hausbank oder einem anderen Geldinstitut. Nicht immer sind Banken und Sparkassen von einem solchen Deal begeistert, denn die Vermittlung der Förderprogramme ist für sie weniger lohnenswert als der Verkauf hauseigener Produkte. Achten Sie deshalb darauf, dass die Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden.

Hotline hilft beim Antrag auf KfW-Förderung

Dabei wird allerdings nicht jede Modernisierung gefördert. Die Bedingungen sind teilweise komplex und ändern sich häufig. Hilfe bietet die telefonische Beratung der KfW Förderbank unter der kostenlosen Rufnummer 0800- 5399002. Darüber hinaus gibt es hier Unterstützung bei der Antragsstellung und der Suche nach einem geeigneten Sachverständigen. Zudem lässt sich an der Hotline der aktuelle Stand des Antrages erfragen.

Gibt es keinen Anspruch auf Förderung, bleibt für Sanierwillige die Möglichkeit, auf spezielle Angebote von Banken, Sparkassen und anderen Finanzdienstleistern zurückzugreifen. Eine Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW ergab jedoch, dass die Effektivzinsen stark variieren und nicht mit denen der KfW Förderbank mithalten können.

So kostete ein Kredit von 30.000 Euro ohne Grundschuldeintragung effektiv zwischen 3,44 Prozent und 7,99 Prozent. Im Schnitt zwei Prozent günstiger waren dagegen die Offerten, die den Kredit im Grundbuch absichern wollten. Der Weg übers Grundbuch ist meist lohnenswert, da nur relativ geringe Kosten dafür anfallen.

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