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Eberesche: Sie wird auch Vogelbeere genannt

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Giftig oder nicht?  

Eberesche im Garten: Tipps zur Vogelbeere

06.10.2017, 09:21 Uhr | fo (CF), dpa-tmn

Eberesche: Sie wird auch Vogelbeere genannt. Die leuchtend rot-orangen Vogelbeeren sollen sehr giftig sein – doch das stimmt nicht.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/vvvita)

Die leuchtend rot-orangen Vogelbeeren sollen sehr giftig sein – doch das stimmt nicht. (Quelle: vvvita/Thinkstock by Getty-Images)

Die Eberesche besitzt zu Unrecht einen zweifelhaften Ruf. Ihre leuchtend rot-orangen Vogelbeeren sollen sehr giftig sein – doch das stimmt nicht. Es lässt sich sogar Marmelade aus ihnen machen. Für Vögel ist der Laubbaum eine ideale Futterstelle und der beste Tipp, um die gefiederten Freunde in Ihren Garten zu locken.

Eberesche im eigenen Garten pflanzen

Die Eberesche gehört mit einer maximalen Wuchshöhe von 15 Metern zu den kleineren Vertretern unter den Laubbäumen. Sie braucht also wenig Platz und ist damit auch für kleinere Gärten gut geeignet. Sobald die "falsche Esche" im Herbst ihre Früchte trägt und ihre Blätter sich orange bis tiefrot färben, ist sie ein wunderschöner Hingucker.

Unser Tipp
Wenn Sie eine Eberesche pflanzen wollen, sollten Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort wählen, denn nur bei ausreichend Licht bildet der Baum viele Blüten und damit auch Vogelbeeren aus. Ansonsten stellt die Eberesche keine großen Ansprüche an den Boden. Sie kommt mit sauren und basischen, trockenen und nassen, kargen und nährstoffreichen Böden zurecht, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf seiner Website.

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Vermehrung mit den Samen der Vogelbeere

Normalerweise sind Vögel und kleine Nager für die Verbreitung der Eberesche zuständig. Während Vögel den Samen der Vogelbeere unverdaut wieder ausscheiden, verbreiten Nager den Samen durch unverbrauchte oder vergessene unterirdische Vorratslager für den Winter. Wenn Sie sich den Standort aber selber aussuchen wollen, sollten Sie Vogelbeeren sammeln und zum Pflanzen aufbereiten. Laut der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft wirkt das Fruchtfleisch der Beeren hemmend beim Keimen. Deshalb der Tipp: Passieren Sie die Früchte, waschen Sie sie aus und lassen Sie sie anschließend in der Sonne trocknen. So können Sie aus einer Vogelbeere zwei bis vier Samen gewinnen.

Die Aussaat kann im Herbst oder im Frühjahr erfolgen. Tipp: Pflanzen Sie Ebereschen bereits im Herbst, sind diese im nächsten Jahr besser für den Winter gerüstet. Achten Sie aber darauf, dass sich keine Nager an den Samen vergehen. Alternativ können Sie auch Baumkeimlinge, die um einen bereits ausgewachsenen Baum emporkommen, ausgraben und an gewünschter Stelle einpflanzen.

Vogelbeere: Giftig oder essbar?

Vogelbeeren sind nicht giftig, allerdings auch nicht genießbar, sofern sie nicht entsprechend bearbeitet wurden.

Unser Tipp
Verzehren Sie die verlockend roten Früchte niemals roh, denn die enthaltene Parasorbinsäure führt zu Magenproblemen. Erst gekocht sind die Früchte der Eberesche bedenkenlos genießbar, etwa als Marmelade. Getrocknete Blätter und Blüten als Tee zubereitet, sollen außerdem gegen Husten und Bronchitis sowie Magenprobleme helfen.

Wenn Sie Vogelbeeren ernten wollen, stehen Sie allerdings in Konkurrenz mit der Vogelwelt. Warten Sie mit der Ernte zu lange, bleiben voraussichtlich nicht mehr viele Früchte übrig. Grundsätzlich empfiehlt es sich jedoch, Vögeln genügend Beeren für den Winter übrig zu lassen. So haben Sie das Vergnügen, das rege Treiben der Tiere aus nächster Nähe beobachten zu können.

Für ein leckeres Mus werden die Früchte über Nacht in Wasser mit einem Schuss Essig eingeweicht. Anschließend abseihen, mit wenig Wasser weichkochen und durch ein Sieb passieren. Wer mag, kann das Mus mit Äpfeln oder Birnen mischen und mit Zimt und Kardamom würzen. Anschließend eine Viertelstunde weiterkochen und in Gläser umfüllen.

Noch bis Ende Oktober sind die Früchte zu finden, wenn sie nicht vorher von Vögeln weggenascht wurden. Vor der Zubereitung werden die Beeren gründlich gewaschen und von den Dolden gezupft

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