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Wer ist der häufigste Gartenvogel? Stunde der Gartenvögel

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"Stunde der Gartenvögel“  

Amsel, Drossel oder Spatz – Wer ist am weitesten verbreitet?

01.06.2017, 12:48 Uhr | dpa, t-online.de, jb

Wer ist der häufigste Gartenvogel? Stunde der Gartenvögel. Ein Grünfink im Vogelhaus (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/DutchScenery)

Grünfinken werden eher selten gesichtet (Quelle: DutchScenery/Thinkstock by Getty-Images)

Bei der "Stunde der Gartenvögel" des Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Mai, zeigt sich, dass der Haussperling der häufigste Gartenvogel bleibt – dicht gefolgt von der Amsel und der Kohlmeise. Und auch die Zahl der Meisen, die noch im Winter ungewöhnlich tief war, hat sich erhöht. 

Tschilp, tschilp: Der Spatz lässt sich im Vergleich zu anderen Vögeln am häufigsten in deutschen Gärten sehen. Das ist das Ergebnis der "Stunde der Gartenvögel", bei der am zweiten Mai-Wochenende (vom 12. bis 14. Mai) rund 60.000 Menschen ihre Beobachtungen an den Naturschutzbund Deutschland meldeten. "Das lässt auch darauf hoffen, dass sich immer mehr Menschen für eine besonders vogel- und naturfreundliche Gartengestaltung entschließen“, sagt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Allgemein weniger Vögel

Die allgemeine Anzahl der Vögel, die bei dieser Zählung ermittelt wurde, war im Vergleich zum Vorjahr geringer. "Mit durchschnittlich 35,22 Vögeln pro Garten  wurden in diesem Jahr 4,1 Prozent weniger Vögel gezählt als im vergangenen Mai, allerdings immer noch etwas mehr als im langjährigen Mittel von 35 Vogelindividuen pro Garten", so der NABU.

Nach dem Haussperling (Spatz) gehören Amsel, Kohlmeise, Star und Blaumeise zu den am häufigsten gesichteten Vogelarten. Damit lägen die Ergebnisse seit Beginn der Zählungen im Jahr 2005 im langjährigen Mittel, teilte der NABU mit. Der Spatz bleibe unangefochten auf Platz eins.

Weniger Vögel in den Gärten

Zu sehen seien aber auch Negativ-Trends, zum Beispiel bei Mauerseglern, heißt es in der Auswertung. Sie ließen sich um rund ein Drittel seltener blicken als noch 2006. "Der Verlust von Nistplätzen an Gebäuden und ein starker Rückgang ihrer Fluginsektennahrung macht ihnen zu schaffen", sagte Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Als Erfolgsstrategie des Spatzes oder Haussperlings werten Naturschützer ihre Anpassungsfähigkeit. Besonders flexibel sind die Tiere bei der Wahl ihrer Nistplätze, eine kleine Nische reicht ihnen schon. Als frech gelten sie, weil sie in Städten wenig Scheu vor Menschen zeigen. Bescheidener sind Spatzen dagegen bei ihrem Gesang. Die Männchen begnügen sich mit einer langen Folge von "tschilp"-Rufen, die Weibchen antworten nur leise mit "wäd-wäd".

Wenn Sie wissen wollen, wie sich die anderen Vögel bemerkbar machen, erfahren Sie dies mit der Vogeluhr.

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