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Schutz und Pflege  

Ledertasche und Lederschuhe pflegen - Tipps

12.11.2014, 11:58 Uhr | em (hp)

Ledertasche und Lederschuhe pflegen - Tipps. Leder ist ein Naturprodukt und bedarf deswegen sorgfältiger Pflege (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Leder ist ein Naturprodukt und bedarf deswegen sorgfältiger Pflege (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Damit Ihre Ledertasche sowohl gegen alle Umwelteinflüsse als auch gegen mögliche Pannen geschützt ist, sollten Sie das Material regelmäßig pflegen. Einfetten ist eine von vielen Möglichkeiten, um das Aussehen und die Geschmeidigkeit des Leders zu konservieren, aber Vorsicht! Hier einige Tipps von uns.

Die verschiedenen Lederarten

Da es sich bei Leder um ein Naturprodukt handelt, ist es auch dementsprechend empfindlich und veränderlich. Die Lederpflege ist daher unerlässlich und das gilt für alle Lederarten, wie Glattleder und, Wildleder oder Veloursleder. Dabei gibt es Untergruppen, wie großporiges Glattleder und diverse Lederbezeichnungen, bei denen das Material maschinell vorbehandelt wurde.

Gedecktes Glattleder wird beispielsweise bei der Herstellung bereits vorbehandelt, sodass die Poren mit einer Wasser abweisenden Schutzschicht, oft auch Farbschicht, abgedeckt sind. Semianilinleder hingegen hat nur eine sehr dünne Schutzschicht erhalten und braucht deshalb eine andere Pflege. Sie werden es auch nur schwer erkennen können, da die Poren des54760752 Materials noch natürlich aussehen. Fragen Sie beim Kauf nach!

Inwieweit das sogenannte PU-Leder noch eine Lederart ist, ist fraglich, denn das Material ist mit einer Polyurethanbeschichtung versiegelt und sieht in der Regel dadurch wie antikes Leder aus. Hier ist jede Lederpflege vergeudet, da Sie nur das Kunstmaterial reinigen. Achten Sie bei Ihrer Ledertasche immer darauf, ob innen dasselbe Material verwendet wurde wie außen. Haben Sie innen eine unbehandelte Lederrückseite, dann müssen Sie mit mehreren Pflegemitteln arbeiten.

Auch Kunstleder wird zu den Lederarten gezählt, doch es hat mit Leder nichts zu tun, da es komplett chemisch hergestellt wird und kein Naturmaterial ist. Nichtsdestotrotz müssen Sie Kunstleder auch pflegen.

Wie Flecken auf Leder entstehen

Flecken entstehen durch die verschiedensten Begebenheiten. Sonneneinwirkung lässt Leder ausbleichen und fleckig werden. Ebenso verursacht jegliche Einwirkung von Feuchtigkeit, Schmutz und Fett Flecken. Auch durch die alltägliche Nutzung entstehen Flecken. Zum einen durch Ihre Hände, da Ihre Haut nie ganz fettfrei und sauber ist und zum anderen durch den Körperkontakt und die Körperwärme. Sie erkennen dies an blank geriebenen Stellen im Leder und an dunklen Fettflecken.

Sie werden diese Flecken auch an Ihren Lederschuhen finden, insbesondere, wenn Sie Lederstiefel tragen, die Sie mit beiden Händen hochziehen und verschließen müssen. Die Wahl der richtigen Lederpflege und der Pflegemittel ist deshalb essenziell. Schuhcreme und Lederfett helfen Ihnen bei Ihren Lederstiefeln. Die Creme ist aber aus verschiedenen Gründen nicht für Ihre Ledertasche zu empfehlen.

Schuhe und Taschen pflegen

Schuhcreme sollten Sie nicht für Ihre Ledertasche verwenden, da Sie die Creme sofort auf Ihrer Kleidung hätten. Die Pflege ist nur oberflächlich, denn Schuhcreme soll hauptsächlich die Farbe und Glanz des Schuhs hervorbringen und die Oberfläche vor Nässe schützen. Um Ihre Schuhe stets imprägniert zu halten, sollten Sie deshalb einmal pro Woche die Schuhcreme auf Ihre Schuhe auftragen, sie einarbeiten, trocknen lassen, dann zunächst mit einer weichen Bürste und abschließend mit einem weichen Wolltuch polieren.

Wenn Sie Ihre Tasche einfach nur schnell zwischendurch imprägnieren möchten, wäre ein Imprägnierspray empfehlenswert. Dieses sprühen Sie im Freien gleichmäßig, aber nicht übermäßig auf und lassen es draußen einige Stunden einwirken. Abschließend können Sie zur Sicherheit etwaige Rückstände mit einem weichen Tuch abreiben. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Spray für Ihre Lederart geeignet ist.

Das Equipment ist entscheidend

Zur Lederpflege gehören nicht nur Pflegemittel wie Schuhcreme und Lederfett, sondern auch verschiedene Bürsten, Tücher und Sprays. 

Mithilfe der etwas härteren Bürsten entfernen Sie groben Schmutz. Für Glattleder dient ein Baumwolltuch zum Auftragen und Einarbeiten von Lederfett, Schuhcreme oder Wachs. Mit einer weichen Bürste polieren Sie bei der Verwendung von Wachs oder Schuhcreme die Oberfläche und entfernen gleichzeitig grobe Rückstände des Pflegemittels. Abschließend polieren Sie mit einem weichen Wolltuch das Leder glatt und blank.

Wildleder, Velours- oder Rauleder werden mit einer speziellen Gummibürste, die verschiedenen Seiten hat, von Schmutz befreit und aufgeraut bevor Sie es mit einem Imprägnierspray für diese Lederarten einsprühen.

Anwendung von Lederfett

Lederfett sollten Sie erst und nur dann verwenden, wenn das Leder wirklich entfettet wurde. Dies geschieht durch regelmäßigen Gebrauch, Abrieb, viel Sonnen- und Regeneinwirkung bei Gebrauch draußen sowie Körperwärme und Schweiß. Insbesondere Reit- und Zaumzeug wird nach jedem Benutzen gereinigt und muss deshalb in regelmäßigen Abständen mit Lederfett gepflegt und nachgefettet werden.. Das farblose Fett zieht in das Material ein, macht es geschmeidiger, Schmutz und Wasser abweisend. In der Regel ist das Leder danach weicher und leicht fettig, aber ohne Rückstände an der Kleidung zu hinterlassen.  Das Einfetten entbindet Sie nicht von der Notwendigkeit, Ihr Leder regelmäßig zu reinigen.

Lederfett ist deshalb nur für unbehandeltes Glattleder zu empfehlen. Sobald die Poren des Leders bei der Herstellung versiegelt wurden, ist eine Lederfettbehandlung sinnlos.

Sie tragen das Fett am besten mit einem weichen Tuch nur hauchdünn auf und arbeiten es dann mit langsamen, kreisenden Bewegungen sorgfältig in das echte Leder Ihrer Tasche oder Ihres Sattels ein, bis keine Rückstände mehr vorhanden sind. Achten Sie auf eine gute Qualität Ihres Lederfetts. Sie sparen am falschen Ende, wenn Sie sich für günstigere Produkte entscheiden. 

 

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