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Energiespartipps  

Strom sparen bei Kühlschrank und Gefrierschrank

20.08.2017, 17:13 Uhr | Simone A. Mayer, dpa-tmn, t-online.de

Kühlschränke müssen keine Stromfresser sein (Screenshot: EnergieAgentur.NRW)
Kühlschränke müssen keine Stromfresser sein

Mit welchen einfachen Tricks Sie den Energierverbrauch senken können, erfahren Sie hier.

Es geht auch sparsam: Das sind die Tricks.


Der Kühlschrank ist in den meisten Haushalten der Stromfresser Nummer eins. Rund ein Viertel des gesamten Stromverbrauchs eines Durchschnittshaushalts gehen auf das Konto von Kühl- und Gefrierschrank. Entsprechend groß ist das Sparpotenzial. 

Um die laufenden Stromkosten zu senken, muss man nicht immer gleich ein neues Gerät anschaffen. Durch ein paar simple Maßnahmen kann man den Stromverbrauch seines Altgerätes deutlich senken.

Stromspartipps für alte Kühlschränke

Den richtigen Standort wählen: Der Kühlschrank sollte möglichst weit entfernt von Wärmequellen wie Ofen, Herd und Heizkörpern stehen. Die Lüftungsöffnungen hinten am Gerät sollten frei sein, damit die Abwärme ungehindert abzieht. Deshalb sollte der Kühlschrank nicht in einen Schrank mit Rückwand eingebaut werden.

  • Lüftungsgitter reinigen: Außerdem dürfen die Lüftungsgitter nicht zugestaubt sein, sonst bildet sich ebenfalls ein Wärmestau. Mindestens zweimal im Jahr sollte man die Gitter reinigen, rät die "initiative Hausgeräte +".
  • Kühlschrank muss dicht schließen: Schließt der Kühlschrank nicht mehr ganz dicht, erhöht sich der Stromverbrauch enorm. Um dies zu prüfen, kann man abends eine Taschenlampe hineinlegen und die Tür schließen. Dann schaltet man in der Küche das Licht aus. Schimmert der Schein der Taschenlampe irgendwo durch den Türspalt, muss die Dichtung der Kühlschranktür erneuert werden. 
  • Regelmäßig abtauen: Schon eine fünf Millimeter dicke Eisschicht erhöht den Stromverbrauch um fast ein Drittel. Deshalb sollte man seinen Kühlschrank etwa zweimal im Jahr abtauen. Moderne Kühlschränke mit sogenannter No-Frost-Funktion bilden keine Eisschicht. Allerdings verbraucht diese Technologie zusätzliche Energie.
  • Kühlleistung dosieren: Die richtige Temperatur im Kühlschrank beträgt sieben Grad, im Gefrierfach oder Gefrierschrank sind es -18 Grad. "Nur zwei Grad kälter und der Stromverbrauch des Kühlgeräts steigt um rund zehn Prozent", informiert die Deutsche Energie-Agentur.
  • Clever befüllen: Kühlschränke haben unterschiedliche Temperaturzonen. Auf der Ablage über den Gemüsefächern ist es am kältesten. Hier werden leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch gelagert. Ganz oben ist es am wärmsten – der richtige Platz für gekochte Speisen. Allerdings kommen diese nie warm in den Kühlschrank, sondern sollten erst vollständig abkühlen. Umgekehrt sollte man tiefgekühlte Lebensmittel am besten im Kühlschrank auftauen.
  • Tür geschlossen halten: Man sollte die Tür immer nur so kurz wie möglich öffnen. Am besten räumt man den Kühlschrank immer nach demselben System ein. Dann findet man stets schnell, was man sucht. 

Ein neuer Kühlschrank verbraucht viel weniger Strom

Experten schätzen, dass rund die Hälfte der rund 60 Millionen in Deutschland betriebenen Kühlschränke älter als zehn Jahre sind. "Damals galt noch die Energieklasse A als die beste Klasse", informiert die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online.

Das Energielabel für Kühlgeräte. (Quelle:  Initiative EnergieEffizienz der dena / stromeffizienz.de)Das Energielabel für Kühlgeräte. (Quelle: Initiative EnergieEffizienz der dena / stromeffizienz.de) Heute dürfte ein solcher Stromfresser gar nicht mehr neu in den Handel kommen. A+ ist mittlerweile der Mindeststandard für neue Kühlschränke. Die effizientesten tragen ein Energielabel mit A+++. Sie verbrauchen nur halb so viel Strom wie gleich große Geräte der Energieklasse A+.

Austausch kann sich finanziell und ökologisch lohnen

Der Austausch eines alten Stromfressers macht sich häufig schnell bezahlt. "Einen neuen Kühlschrank der Effizienzklasse A+++ mit Gefrierfach gibt es ab rund 500 Euro", berichtet co2online. Die Kosten amortisieren sich oft schon binnen weniger Jahre. Auch die Umweltbelastung der Herstellung wird meist nach wenigen Jahren durch den geringeren Verbrauch mehr als wettgemacht. 

Allerdings nur dann, wenn das alte Gerät auch tatsächlich ausgemustert wird. In vielen Haushalten werden die alten Stromfresser jedoch weiter betrieben, stehen dann zum Beispiel im Partykeller oder Hobbyraum.

Nicht nur auf die Effizienzklasse achten

Außerdem sollte man beim Kauf nicht nur auf die Energieeffizienz des Neugeräts achten. Wie viel Strom der neue Kühlschrank verbraucht, hängt auch von seiner Größe ab. In den Handel dürfen zwar nur noch Modelle in den drei besten Klassen (A+++, A++ und A+) gebracht werden. Dennoch sind die Unterschiede beim Einsparpotenzial enorm: Ein A+++ Gerät verbraucht gegenüber einem A+ Gerät 50 Prozent weniger Energie, informiert die Initiative Hausgeräte+ in Berlin.

Welches Gerät am besten zu einem passt, hängt auch vom verfügbaren Platz ab. Bei Gefriertruhen ist die Stellfläche größer - dafür verbrauchen sie im Vergleich zum Gefrierschrank etwa 10 bis 15 Prozent weniger Strom. Entscheidend bei der Auswahl ist auch, wie viel man einfrieren will. Wer wenig lagert, rechnet mit 50 bis 80 Litern pro Person. Bei ausgeprägter Vorratshaltung sollten es 100 bis 130 Liter pro Person sein.

Der richtige Standort

Der Kühlschrank arbeitet sparsamer in einer kühlen Umgebung. Daher rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, an warmen Tagen die Küche vor Sonneneinstrahlung zu schützen – und so Stromkosten zu sparen.

Grundsätzlich lohnt es sich, den Standort des Kühlschranks bei der Neuplanung einer Küche zu bedenken: Je kühler es dort ist, desto geringer ist der Stromverbrauch, erläutert die Initiative Hausgeräte+ in Berlin. Wird zum Beispiel die Umgebungstemperatur von 21 auf 20 Grad gesenkt, verringert sich der Energieverbrauch um etwa sechs Prozent. Daher sollten Kühlschränke nicht neben dem Backofen, der Heizung oder in direkter Sonneneinstrahlung durch das Fenster stehen.

Die Hersteller geben auch Klimaklassen vor – und damit Umgebungstemperaturen, für die sich die Geräte eignen. SN steht für subnormal und für eine Raumtemperatur von 10 bis 32 Grad. N wie normal umfasst 16 bis 32 Grad, ST für subtropisch 18 bis 38 Grad. Und in tropischen Umständen, abgekürzt mit T, herrschen 18 bis 43 Grad in der Umgebung.

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