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Boxspringbetten: besondere Modelle für kleine Räume

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Boxspringbetten müssen nicht riesig sein

19.05.2015, 16:30 Uhr | Peter Steinhauer; sj, zuhause.de, dpa-tmn

Boxspringbetten: besondere Modelle für kleine Räume. Boxspringbetten müssen nicht unbedingt pompös sein. "Miut"  ist alles andere als wuchtig. (Quelle: dpa/Zeitraum)

Boxspringbetten müssen nicht unbedingt pompös sein. "Miut" ist alles andere als wuchtig. (Quelle: Zeitraum/dpa)

Bei Betten gibt es derzeit eigentlich nur einen Trend und der heißt Boxspring. Die großen Polsterbetten punkten vor allem mit Gemütlichkeit und einem bequemen Einstieg. Allerdings sind die Betten meist sehr raumgreifend und wirken oft protzig. Deshalb sind sie für kleine Schlafzimmer eigentlich nicht geeignet. Doch inzwischen gibt es auch kleinere Modelle, die auch in beengteren Räumen Platz finden.

. Die Matratzen des Boxspringbetts "Jalis" wirken wie zwei überdimensionale Kissen. (Quelle: dpa/Interlübke)

Die Matratzen des Boxspringbetts "Jalis" wirken wie zwei überdimensionale Kissen. (Quelle: Interlübke/dpa)

Boxspringbetten haben zwar keinen Rahmen und keinen Lattenrost, dafür aber ein gepolstertes Kopfteil. Der Aufbau eines Boxspringbettes ist meist dreigeteilt. Eine gefederte Untermatratze, der so genannte Boxspring, ersetzt dabei den Lattenrost. Darauf liegt eine gewöhnliche Federkernmatratze. Im Zusammenspiel mit dem Unterbett soll sie Schlafbewegungen besonders gut ausgleichen können. Darauf liegt dann noch die etwas dünnere Topper-Matratze, die mit etwa zehn Zentimetern Dicke etwas dünner ist und dafür sorgen soll, dass man in jeder Position bequem liegt.

"Uncoole" Boxspringbetten

Drei aufeinandergestapelte Matratzen und ein gepolstertes Kopfteil lassen die Betten mit dem hohen Einstieg und dem weichen Aussehen besonders bequem erscheinen – und so ist die Bequemlichkeit wohl auch einer der Hauptgründe für die Beliebtheit der Betten. Die Bettenbranche freut sich über Absatzchancen und arbeitet fieberhaft daran, den Markt mit neuen Produkten zu bedienen. Wie so oft führt die hastige Umsetzung eines Trends aber nicht automatisch zu überzeugenden Ergebnissen. "Uns gefallen die meisten Boxspring-Lösungen nicht", sagt zum Beispiel der Stuttgarter Designer Jürgen Laub. "Die sehen aus wie die Betten der Queen von England. Man muss wegen der großen Höhe mit Anlauf draufspringen. Das ist ein bisschen uncool."

Auch wenn der Komfort der Boxspringbetten hoch ist, über ihren Coolness-Faktor lässt sich streiten. Für Liebhaber eleganten Designs passen die pompösen und wuchtigen Betten nicht in ein schickes Großstadtloft oder einen eleganten Architektenbau. Designer wie Jürgen Laub und sein Partner Marcus Jehs suchen deshalb nach einer alternativen Gestaltung für das System. Sie haben ein Bett als Erweiterung des Polstermöbel-Programms "Jalis". Das vom deutschen Hersteller Interlübke gefertigte Möbel setzt sich nicht einfach nur aus zwei viereckigen, übereinandergestapelten Matratzen zusammen. Denn Laub findet: "Boxspringbetten stapeln einfach nur, das wirkt ästhetisch einfältig."

Schlanke Boxspringbetten

Bei "Jalis" sehen die beiden Elemente aus wie überdimensionale Kissen. Das größere geht in das Kopfteil über. Diese Elemente haben wie normale Boxspring-Matratzen Federkerne in sich. Statt wie eine Kiste mit Matratzen wirkt der Entwurfe fast märchenhaft: "Man liegt auf dem Bett wie ein Schmuckstück auf dem Kissen oder wie die Prinzessin auf der Erbse", sagt Laub.

Eine moderne Interpretation liefert Julia Fellner aus München mit ihren Bett "Miut" für den Hersteller Zeitraum ab. Die Designerin aus München versucht vor allem, das wuchtige Volumen traditioneller Produkte zu reduzieren: "Ich wollte die Grenze austesten, wie schlank ein Boxspring werden kann, ohne dass das Bett dabei an Komfort verliert", erklärt Fellner. Auch "Miut" besteht aus zwei Federkern-Matratzen. Die untere Matratze ist aber extrem schmal, so dass die Federn gerade noch Platz finden.

Besonders für kleine Schlafzimmer sind die schlankeren Varianten geeignet.

. Beim Boxspringbett "Sparta" von Kreamat wurde der untere Taschenfederkern auf ein Minimum reduziert.  (Quelle: dpa/Kreamat )

Beim Boxspringbett "Sparta" von Kreamat wurde der untere Taschenfederkern auf ein Minimum reduziert. (Quelle: Kreamat /dpa)

Für Luftzirkulation ist gesorgt

Für die Luftzirkulation sorgt im Boden eine perforierte Platte aus Holz. Anders als beim traditionellen System erhält die untere, tragende Einheit einen Holzrahmen. Daran sind Füße montiert, was dem Bett eine leichtere Wirkung verleiht. "Wir schätzen beim Boxspring den Komfort, wollten aber auch eine neue Darstellung finden", beschreibt Fellner ihren Designansatz.

Auch der Hersteller Kreamat setzt auf Minimalismus. An den Modellen der Kollektion "Sparta" haben die Designer den unteren Taschenfederkern ebenfalls auf ein Minimum reduziert. Die Kopfteile sind ungewöhnlich niedrig gehalten und verzichten auf die üblichen gesteppten Ausführungen. Die Liegefläche ist wiederum aufwendig gefertigt. Die Matratze verfügt über ein patentiertes System von Komfortzonen und passt sich den Körperbewegungen an. "Minimalistische Form bedeutet nicht gleichzeitig minimalistische Ergonomie", sagt Bob Segers, verantwortlich für das Design der Sparta-Betten.

Die aktuellen Interpretationen zeigen, dass modernes Design und Bequemlichkeit zusammenpassen. Die Betten bieten den gewohnten Komfort, verzichten dabei aber nicht auf eine zeitgemäße Formensprache. Deren Gestaltung setzt nicht auf Prunk, sondern bevorzugt die leisen Töne. Ruhe und ein wenig nüchterne Gelassenheit sind im Schlafzimmer sicher keine schlechte Idee.

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