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Darum sollen Walnüsse beim Abnehmen helfen

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Neue Studie  

Darum sollen Walnüsse beim Abnehmen helfen

23.08.2017, 08:49 Uhr | ron, t-online.de

Darum sollen Walnüsse beim Abnehmen helfen. Einerseits Kalorienbombe, andererseits Abnehmhilfe: In der Walnuss steckt ungeahntes Potential. (Quelle: dpa/Patrick Seeger)

Einerseits Kalorienbombe, andererseits Abnehmhilfe: In der Walnuss steckt ungeahntes Potential. (Quelle: Patrick Seeger/dpa)

Walnüsse sind zwar gesund, aber mit einem Fettgehalt von über 60 Prozent als wahre Kalorienbomben bekannt. Jetzt will eine neue US-Studie herausgefunden haben, dass Walnüsse helfen, Gewicht zu reduzieren. Der einfache Grund: Sie machen satt, vor allem "im Kopf". Wir erklären, wie's funktioniert.

Walnüsse sind nicht nur lecker, sondern auch gut für Herz und Blutgefäße. Bereits mehrere Portionen Nüsse in der Woche sollen vor Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall schützen, so eine Studie des Yale-Griffin Prevention Research Center von 2013. Es lohnt sich also, im Job oder in der Freizeit immer eine Tüte mit Walnüssen bei der Hand zu haben. Dumm nur, dass sie auch als Dickmacher verpönt sind.

Walnüsse aktivieren bestimmte Gehirnregionen

Eine aktuelle US-Studie hat nachgewiesen, dass Walnüsse auch beim Abnehmen helfen können, weil sie ein verstärktes Sättigungsgefühl auslösen. Forscher des Beth Israel Deaconess Medical Center (BIDMC) in Boston fanden heraus, dass das Essen von Walnüssen eine Region im Gehirn aktiviert, die für die Kontrolle von Hunger und Heißhunger zuständig ist.

Mit anderen Worten: Wenn wir ein paar Walnüsse snacken, übernehmen die Nüsse das Kommando in unserem Gehirn und bringen uns dazu, weniger zu essen. Das Ergebnis der BIDMC-Studie geht auf zwei Experimente mit zehn fettleibigen Probanden zurück, die jeweils fünf Tage in einer Klinik verbrachten und täglich einen Walnuss-Smoothie oder ein wallnussfreies Placebo tranken, der genau so schmeckte. Keiner der Probanden wusste, was er bekam.

Test: Walnuss-Smoothies machten weniger hungrig

Der Smoothie enthielt 48 Gramm Walnüsse. Das sind etwa sieben Walnüsse mit 315 Kalorien. Das Placebo enthielt die gleiche Menge Kalorien. Die Reihenfolge der beiden Untersuchungszeiträume wurde beliebig gewählt, sodass einige Probanden die Walnüsse zuerst aßen und andere das Placebo.

Diejenigen, die Walnüsse in ihrem Smoothie hatten, berichteten nach dem Experiment, dass sie in den fünf Tagen weniger hungrig waren. Mit Hilfe einer sogenannten Funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) haben die Wissenschaftler auch den Grund dafür herausgefunden, weil sich mit diesem Verfahren die Durchblutungsveränderungen von Hirnarealen abbilden lassen.

Gehirnareal kontrolliert unseren Appetit

Während der fMRT-Untersuchungen zeigten die Wissenschaftler den Probanden Bilder von stark fetthaltigen Nahrungsmitteln, fettarmen Nahrungsmitteln oder neutrale Naturbilder. Wurden den Teilnehmern fetthaltige Lebensmittel gezeigt, zum Beispiel Kuchen oder Torten, wurde bei den Probanden der Walnuss-Gruppe die sogenannte Insula aktiviert.

Dieses Gehirnareal kontrolliert unseren Appetit. Nach Angaben der Wissenschaftler führte die Aktivierung des Gehirnareals dazu, dass sich die Probanden eher für fettärmere Nahrungsmittel entschieden. Durch das Essen von Walnüssen veränderte sich demzufolge das Essverhalten, weil sie "im Kopf" satt machten.

Mehr Nüsse – mehr Gehirnaktivierung?

Obgleich es sich um eine sehr kleine Studie mit gerade einmal zehn Teilnehmern handelte, zeigte sich die Studienleiterin Olivia M. Farr von der Abteilung für Endokrinologie, Diabetes und Metabolismus am BIDMC dennoch zufrieden: "Walnüsse können die Art verändern, wie unser Gehirn Lebensmittel wahrnimmt, und sie können unseren Appetit beeinflussen."

In naher Zukunft planen die Wissenschaftler verschiedene Mengen beziehungsweise Dosierungen von Walnüssen zu testen, um zu erfahren, ob mehr Nüsse zu mehr Gehirnaktivierung führen oder nicht. Übrigens, die aktuelle BIDMC-Studie wurde von der staatlichen California Walnut Commission (CWC), der Kalifornischen Walnuss-Kommission, mit Sitz in Sacramento/USA mitfinanziert. Die Hauptaufgaben der Organisation liegen in der globalen Entwicklung der Märkte sowie in ernährungswissenschaftlichen Forschungen. Sie finanziert sich aus Abgaben der Anbauer und arbeitet in enger Abstimmung mit dem kalifornischen Landwirtschaftsministerium.

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