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"Royal Baby": Was ist dran an der "Vollmondtheorie"?

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"Royal Baby"  

Was ist dran an der "Vollmond-Theorie"?

22.07.2013, 17:25 Uhr | t-online.de, AFP

"Royal Baby": Was ist dran an der "Vollmondtheorie"?. Kommen bei Vollmond wirklich mehr Babys zur Welt? (Quelle: Symbolbild: Thinkstock by Getty-Images)

Kommen bei Vollmond wirklich mehr Babys zur Welt? (Quelle: Symbolbild: Thinkstock by Getty-Images)

Kommt das langersehnte "Royal Baby" in Großbritannien bei Vollmond zur Welt? Den Anhängern der Theorie, dass bei Vollmond mehr Babys geboren werden, würde dies sicherlich Auftrieb geben. Wissenschaftler halten aber dagegen, dies sei eine "überkommene Vorstellung". Dennoch tauschen sich in Internetforen unzählige Frauen über ihre Erfahrungen mit einer Vollmond-Geburt aus. Aber bekanntlich sind Schwangerschaftsmythen rund um Wunschgeschlecht, Ernährung oder Gesundheit ohnehin ein beliebtes Thema unter werdenden Eltern.

Zufall oder Wirkung des Mondes?

Dass Kate, die Ehefrau von Prinz William, bei Vollmond mit Wehen auf die Entbindungsstation des Londoner St. -Mary-Krankenhauses gebracht wurde, ist nach Untersuchungen von Wissenschaftlern reiner Zufall. Seriösen Studien zufolge werden bei Vollmond nicht mehr Babys geboren als sonst.

Für eine Studie zur "Mond-Theorie" hatte der Statistiker Oliver Kuß mehr als vier Millionen Geburten zwischen 1966 und 2003 in Baden-Württemberg ausgewertet. Mit dem Ergebnis: Der Mond hat keinen Einfluss auf die Zahl der Geburten. Der Wissenschaftler überprüfte insgesamt 470 Mondzyklen. Auch die volkstümliche Mondregel, dass die Geburt unmittelbar bevorstehe, wenn bei zunehmendem Mond der Bauchumfang der Mutter mehr als 100 Zentimeter misst, fand Kuß nicht bestätigt.

Am meisten Geburten gibt es im September

Auch Bevölkerungswissenschaftler haben keinen "bedeutsamen statistischen" Unterschied feststellen können. Vielmehr gebe es saisonbezogene Schwankungen bei den Geburtenzahlen: Eine Geburtenspitze gibt es in Europa Ende September, was auf eine Zeugung um das Neue Jahr herum zurückgeht, wie das französische Demografie-Institut Ined 2010 feststellte.

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