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Wie sich Ihr Stubentiger drinnen und draußen wohl fühlt

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Freigänger oder Wohnungskatze?  

Wichtige Tipps zur Katzenhaltung

01.02.2018, 14:47 Uhr | jst/mou, jb, t-online.de

Wie sich Ihr Stubentiger drinnen und draußen wohl fühlt. Neugierige Katze (Quelle: Getty Images/Madhatter101)

Katzen: Die neugierigen Vierbeiner leben oft gefährlich. (Quelle: Madhatter101/Getty Images)

Katzen sind von Natur aus neugierig und erkunden gerne ihre Umwelt. Wenn Sie noch überlegen, ob Sie Ihre Katze lieber in der Wohnung oder in freier Umgebung halten wollen, finden Sie hier die Vor- und Nachteile für beide Arten der Katzenhaltung.

Was man bei Freigängern beachten sollen

Bevor man eine Katze in die freie Natur entlässt, sollte sie mit einem Chip oder einer Tätowierung gekennzeichnet werden. Die Kennzeichnung dient zur Identifikation, damit sie an den Besitzer zurück gegeben werden kann, sollte sie sich einmal verlaufen. Auch Impfungen gegen Tollwut, Katzenseuche und Katzenschnupfen sind wichtig.

Eine Katze, die raus geht, sollte genauso wie reine Wohnungskatzen zwei Katzenklos im Haus haben. In der Natur setzen Katzen Kot und Urin getrennt ab, beides dient der Reviermarkierung. Daher weigern sich Katzen oft, ein benutztes und verunreinigtes Klo aufzusuchen. Sollten mehrere Katzen im Haushalt sein, geht die dominanteste in der Regel sofort zur Markierung aufs frisch gesäuberte Klo.

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Autoverkehr ist die größte Gefahr für Freigänger

Katzen machen gerne weite Gänge, suchen sich verschiedene Ausscheidungsplätze und hinterlassen Duftmarken. Sie gehen ihrem Jagdtrieb nach und entfernen sich deshalb gerne weiter weg von ihrem Heim. Das Risiko für Freigänger ist besonders hoch, wenn sie an einer stark befahrenen Straße wohnen. Meistens werden junge Katzen überfahren, denn ältere Katzen haben größeren Respekt vor fahrenden Autos und bewegen sich meistens vorsichtiger.

Katzenhaltung: Freigänger oder Wohnungskatze? (Foto: imago)Freigänger oder Wohnungskatze? (Foto: imago)Wohnungskatzen brauchen Abwechslung

Katzen verschlafen zwar einen großen Teil des Tages. Jedoch ist es gerade für ehemalige Freigänger belastend, wenn sie in der Wohnung gehalten werden, und zu wenig Beschäftigung haben. Für diese Tiere ist eine reine Wohnungshaltung eher abzulehnen. "Grundsätzlich ist eine Haltung mit der Möglichkeit zum Freigang für jede Katze wünschenswert", so Dr. Dorothea Döring, Fachtierärztin für Verhaltenskunde vom Lehrstuhl für Tierschutz an der Universität München.

Wenn Freigang aufgrund der Wohnsituation nicht möglich ist, braucht die Katze besonders viel Abwechslung. Rückzugs- und Klettermöglichkeiten sind wichtig, ebenso wie leere Regale oder ein Korb auf dem Schrank. Schon ein leerer Pappkarton reicht, um die Katze eine Zeitlang zu beschäftigen.

Gemeinsame Spielstunden einplanen

Besonders junge Wohnungskatzen brauchen ausgedehnte Spielstunden, damit sie sich wohlfühlen. Gibt es nur eine Katze im Haushalt, dann sollte der Mensch die Rolle des Spielgefährten übernehmen. Wenn der Stubentiger täglich viele Stunden allein zu Hause ist, sollte man über die Anschaffung eines Artgenossen nachdenken. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, wie sozial die schon vorhandene Katze ist. Je mehr Kontakt sie in den ersten Lebenswochen zu anderen Katzen hatte, desto unproblematischer ist eine Zweitkatze.

Hält sich Ihr Stubentiger gern an der frischen Luft auf, sollten Sie ihm einen schönen Platz auf dem Balkon einrichten. Dieser sollte durch ein Katzennetz gesichert sein, damit das Tier nicht herunterfällt.

Die größten Gefahren für Wohnungskatzen

Eine der größten Gefahrenquellen im Haushalt sind Kippfenster. Da Katzen kleine Raubtiere sind und einen starken Freiheitsdrang haben, lassen sie sich selten eine Gelegenheit entgehen, um ins Freie zu gelangen. Manchmal vollziehen sie dabei waagemutige Aktionen, indem sie durch den Spalt aus dem Fenster langen oder sogar versuchen, ganz hindurch zu kriechen. Schnell kann es passieren, dass die Katze in den Spalt rutscht und dort eingeklemmt wird. In diesem Fall ist schnelles Eingreifen gefragt, sonst kann es zu inneren Verletzungen oder sogar zum Tod kommen. Lassen Sie eine Katze deshalb besser nicht in einem Raum allein, in dem ein Fenster gekippt ist.

Unser Tipp
Seit einigen Jahren gibt es im Fachhandel Sicherungen, die in den Spalt des gekippten Fensters eingesetzt werden und verhindern, dass die Katze sich dort einklemmt.

Aber auch ätherische Öle und Lufterfrischer oder auch Raumsprays können sich als sehr gefährlich für Ihren kleinen Stubentiger entpuppen. Ihre Bestandteile können die Atemwege von Katzen stark eingreifen und nachhaltig schädigen. 

Quelle:
- eigene Recherche

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