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Raclette Rezepte: Basis-Zutaten und neue Ideen

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Raclette-Rezepte: Basis-Zutaten und neue Ideen

30.09.2017, 15:07 Uhr | sikoe, hf (CF)

Raclette Rezepte: Basis-Zutaten und neue Ideen. Die Vielfalt macht's: Verschiedene Wurstsorten, Pellkartoffeln und Gemüse gehören zum klassischen Raclette dazu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Vielfalt macht's: Verschiedene Wurstsorten, Pellkartoffeln und Gemüse gehören zum klassischen Raclette dazu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Längst hat sich Raclette als der kulinarische Winter-Klassiker schlechthin etabliert und wird besonders gerne an Weihnachten oder Silvester zubereitet. Das Essen aus dem Pfännchen steht für Geselligkeit und Abwechslung, braucht allerdings eine gewisse Vorbereitung. Probieren Sie dieses Jahr neue Zutaten und Rezepte aus.

Klassisches Raclette-Rezept: Diese Zutaten dürfen nicht fehlen

Raclette genießen viele im größeren Familien- und Freundeskreis zu festlichen Anlässen in der Winterzeit: An Weihnachten und Silvester sorgt das gesellige Essen für gute Stimmung. Zu solchen Anlässen gönnt man sich gerne etwas besonders Gutes.

Ein paar Zutaten-Klassiker, die niemals fehlen sollten, sind:

SorteZutaten
Beilagen
  • Pellkartoffeln
  • Kräuterbaguette
  • Salat
Fleisch
  • Kleine Cocktailwürstchen
  • Speck
  • Salami
  • Schinken
Fisch/Meeresfrüchte
  • Lachsfilet
  • Jakobsmuscheln
  • Garnelen & Krabben
Gemüse
  • Champignons
  • Mais, Silberzwiebeln, Gewürzgurken
  • Tomaten, Paprika, Zucchini

Ein schönes Raclette-Rezept lebt von der Vielfalt der bereitgestellten Zutaten. Wer nur zwei Fleischsorten und etwas Gemüse anbietet, lässt schnell Langeweile aufkommen. Tischen Sie daher möglichst viele Raclette-taugliche Zutaten auf, die verschiedene Geschmacksrichtungen von herzhaft bis süß oder würzig und scharf erfüllen.

Mittlerweile ist alles erlaubt, was schmeckt. So werden zum Beispiel auch kleine, gebratene Hackfleischbällchen immer beliebter beim Raclette. Grundsätzlich gilt bei Fleisch: lieber zu Sorten greifen, die nicht lange zum Garen brauchen.

Ausführlich: Fleischsorten für Raclette und Rezept-Ideen

UMFRAGE
Steht bei Ihnen Raclette an Silvester auf dem Speiseplan?

Auch süßes Raclette – zum Beispiel als Dessert – ist ziemlich gefragt. So können Sie es auch mal mit Obst beim Raclette probieren: gegrillte Ananas, Bananen, Äpfel oder Erdbeeren schmecken zum Beispiel gut zu Raclettekäse.

Ausführlich: Rezept-Ideen für süßes Raclette

Raclette-Käse: Welcher ist der Richtige?

Käse spielt wohl eine der Hauptrollen beim Raclette. Aber welche Sorte ist die Richtige für einen gelungenen Raclette-Abend? Als das Original gilt der schweizerische Walliser Raclette-Käse, der besonders gut schmilzt.

Ursprünglich wurde beim Raclette-Essen außerdem gleich ein ganzer Käselaib erhitzt und der an der Schnittfläche geschmolzene Raclette-Käse direkt vom Laib auf den Teller geschabt. Mittlerweile sehen die Tischöfen lediglich dünne Scheiben vor, welche die Teilnehmer auf ihr Pfännchen legen können. Idealerweise stellen Sie bereits passend geschnittene Scheiben bereit. Diese werden oft schon an der Käsetheke in der richtigen Größe geschnitten verkauft.

Wenn Sie beim Essen für Abwechslung sorgen möchten, bieten Sie Ihren Gästen neben dem originalen Raclette-Käse weitere Käsesorten mit guten Schmelzeigenschaften an. Dafür eignen sich als Alternativen:

  • Mozzarella

  • Butterkäse

  • Gouda

  • Cheddar

Butterkäse und junger Gouda sind vor allem bei Kindern oder Liebhaber nicht ganz so würziger Käsesorten sehr beliebt, da sie im Vergleich zum recht herzhaften Raclette-Käse sehr mild im Geschmack sind. Auch Schwangere sollten lieber zu den Alternativen greifen, da der originale Raclette-Käse einen großen Anteil an Rohmilch enthält.

Ausführlich: Raclette-Käse: Tipps zu Sorten, Menge und Verwendung

Weitere (vegane) Alternativen zum Raclette-Käse

  • Ziegenkäse: Eine ebenfalls beliebte Variante und bringt ein ganz eigenes Aroma mit. Kombiniert mit Weintrauben, frischen Feigen oder Feigensenf und nach dem Überbacken mit etwas Honig beträufelt, ist er für viele ein echter Genuss.
  • Einen kräftigen Schimmelkäse wie Gorgonzola muss man mögen – aber auch er ist Raclette-tauglich. Käseliebhaber ergänzen ihn mit süßen Birnenspalten und Preiselbeeren.
  • Den Raclette-Käse gibt es in Gourmet-Geschäften mit verschiedenen Aromen veredelt – Chili, schwarzer Pfeffer oder Muskat sind dabei typische Varianten. Fragen Sie im Fachhandel und lassen Sie sich beraten.

Veganer können zu Hefeschmelz oder einer Creme aus Cashewkernen als Käse-Ersatz greifen. Sie schmelzen zwar nicht so gut wie Raclette-Käse, aber stellen eine tolle Alternative dar, um nicht auf Raclette verzichten zu müssen.

Ausführlich: Raclette für Vegetarier und Veganer: Tipps

Welche Soßen/Dips für das Raclette?

Verschiedene Soßen und Dips peppen das Raclette-Essen zusätzlich auf. Wer es mediterran mag, kann auch frisch-gehackte Kräuter, wie zum Beispiel Rosmarin oder Thymian, und verschiedene Gewürze anbieten. Ihre Gäste können diese über die Pellkartoffeln streuen oder damit ihr Raclette-Pfännchen verfeinern.

Ausführlich: Dips selber machen: Leckere Soßen für Silvester

Vom klassischen Raclette-Rezept zu außergewöhnlichen Kreationen

Sie suchen nach einer Zutaten-Kombination, die Ihre Gäste in Raclette-Pfännchen noch nicht gesehen haben? Dann sind folgende Rezepte genau das Richtige für Sie. 

Raclette-Rezept mit Kohlrabi und Spagel

Für 4 Personen benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 500 g grünen Spargel

  • 200 g Kohlrabi

  • 100 g Parmaschinken

  • 175 ml Gemüsebrühe

  • 200 g Blauschimmelkäse

  • 3 EL Sahne

  • 1 EL Essig

Zubereitung: So gehts

  1. Schälen Sie zunächst den Kohlrabi und schneiden ihn in Würfel.

  2. Danach bereiten Sie die Gemüsebrühe zu und garen den Kohlrabi für etwa fünf Minuten darin.

  3. Putzen und halbieren Sie nun den Spargel.

  4. Dann setzen Sie einen Topf mit eineinhalb Liter Wasser auf, in das Sie den Essig geben.

  5. Wenn das Wasser kocht, kommt der Spargel hinzu, der etwa zwölf Minuten lang garen muss.

  6. Danach lassen Sie Spargel und Kohlrabi abtropfen.

Nun bereiten Sie eine Soße für das Pfännchengericht zu:

  1. Zerdrücken Sie dafür den Schimmelkäse und verrühren ihn möglichst gleichmäßig mit der Sahne.

  2. Sind alle Vorbereitungen getroffen, können Sie Kohlrabi, Spargel und Schinken in das Raclette-Pfännchen geben und mit der Käsecreme bestreichen.

  3. Das Ganze sollte nun für etwa acht Minuten im Raclette-Grill erhitzt werden.

Besonders edel ist auch frisch gehobelter Trüffel, den man am besten über den puren, geschmolzenen Käse gibt. Wer es nicht ganz so kostspielig mag, würzt das Raclette mit etwas Trüffelöl oder Trüffelsalz.

Raclette-Rezept mit Rinderfilet und Mango

Zartes Rinderfilet, kombiniert mit Mango und Fetakäse, lässt Feinschmecker-Herzen garantiert höher schlagen.

Für 4 Personen sieht das Rezept folgende Zutaten vor:

  • 1 reife Mango

  • 400 g Rinderfilet

  • 4 EL Öl

  • 200 g Fetakäse

  • Salz und Pfeffer

  • Oregano zum Garnieren

Und so geht’s:

  1. Schälen und entkernen Sie die Mango und schneiden Sie das Fruchtfleisch in Spalten.

  2. Aus dem Rinderfilet schneiden Sie schmale Scheiben, vermengen es mit Öl, Salz und Pfeffer und stellen es zunächst kalt.

  3. Den Käse schneiden Sie ebenfalls in Scheiben.

  4. Bei Tisch wird zunächst nur das Rinderfilet in Raclette-Pfännchen drei bis vier Minuten lang angebraten.

  5. Im Anschluss werden Mango und Feta darauf geschichtet und im Pfännchen weitere drei bis sechs Minuten lang gebacken.

  6. Anschließend mit Oregano garnieren.

Ausführlich: Weitere Raclette-Variationen

Raclette mal anders: Themeninspirierte Rezepte

Eine beliebte Idee für einen Raclette-Abend sind thematisch inspirierte Zutaten für die Pfännchen. So können Sie zum Beispiel alles für ein "Hot-Dog-Pfännchen" bereitstellen: Würstchen, Röstzwiebeln, Gewürzgurken oder Relish, und zum Schluss Senf oder Ketchup. Oder für ein "Cheeseburger-Pfännchen" Mini-Frikadellen, Tomaten, Gurken und Zwiebelringe.

Auch die Raclette-Pizza erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Bieten Sie Ihren Gästen dafür selbstgemachten – oder wenn es schnell gehen soll gekauften – Pizzateig an, Salami, Champignons und was sonst noch auf eine Pizza kommt. So entsteht eine Minipizza im Raclette-Pfännchen.

Gesellige Runde: Tipps zur Vorbereitung, Portionierung und Reinigung

Ein Raclette-Abend dauert – vor allem an Silvester – nicht selten drei bis vier Stunden. Daher gilt: Gut vorbereitet ist halb genossen. Sorgen Sie also für die entsprechenden Vorräte und die richtige Vorbereitung. Wenn der Platz auf dem Tisch nicht mehr ausreicht, verwenden Sie einen Beistelltisch. Da über dem Tisch keine Dunstabzugshaube hängt, sollten Sie eine eventuell kostspielige Lampe abdecken, abhängen oder zumindest weghängen und zwischendurch immer mal lüften, falls die Geruchsentwicklung zu stark ist. Weitere Tipps für einen Raclette-Abend:

  • Die Käse-Rinde: Beim originalen Raclette-Käse kann die Rinde getrost mitverzehrt werden.

  • Menge: Pro Person sind ca. 200 bis 250g an Zutaten optimal. Bei vier Personen sollte also ca. 1Kg von jeder Zutat besorgt werden.

  • Raclette reinigen: Direkt nach dem Essen abkühlen und einweichen lassen, anschließend Eingebranntes mit Spülmittel oder Haushaltssoda lösen.

  • Geruch loswerden: Bei strengen Gerüchen hilft der altbewährte Trick mit einer halben Zitrone und Gewürznelken. Einfach beides auf einen Teller stellen und über Nacht ihren Geruch entfalten lassen.

Raclette: Keine französische Erfindung

Wussten Sie übrigens, dass sich der Begriff "Raclette" von dem französischen Verb "racler" abgeleitet und so viel bedeutet wie „kratzen“ und „schaben“? Obwohl häufig vermutet, kommt die Tradition aber nicht aus Frankreich, sondern genauso wie das Fondue aus der Schweiz.

Das Prinzip des Raclettes ist schnell erklärt: In einen speziellen Mini-Ofen, der in der Mitte des Tisches platziert wird, werden kleine Pfännchen hinein geschoben. Diese Pfännchen kann jeder Teilnehmer mit verschiedenen Zutaten nach Wunsch füllen. Anschließend kommt einfach etwas Raclette-Käse zum Überbacken obendrauf.

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