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"Lurch des Jahres" 2018 ist der Grasfrosch

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Experte fordert mehr Schutz  

"Lurch des Jahres" 2018 ist der Grasfrosch

24.11.2017, 13:05 Uhr | dpa

"Lurch des Jahres" 2018 ist der Grasfrosch . Grasfrosch auf dem Weg zum Laichplatz (Quelle: dpa/Karl-Josef Hildenbrand)

Ein Grasfrosch sitzt auf einem Waldboden: Viele erreichen ihr Höchstalter von 10 Jahren nicht. (Quelle: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)

Er ist nur etwa neun Zentimeter groß, trotz seines Namens nicht grün und wurde von Experten nun zum "Lurch des Jahres 2018" ernannt: der Grasfrosch. Die Wahl soll den Amphibien aber nicht nur Ehere und Ruhm bescheren, sondern in erster Linie auf deren Gefährdung aufmerksam machen.

Das bräunlich bis gelblich gefärbte Tier sei in Deutschland noch weit verbreitet und vielerorts häufig, teilte die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) mit. "Allerdings ist es gerade bei dieser Amphibienart zu starken Bestandsrückgängen gekommen", sagte DGHT-Vizepräsident Axel Kwet. Intensive Landwirtschaft sowie Siedlungs- und Straßenbau bedrohten die Lebensräume des Grasfroschs.

Grasforsch steht auf der Vorwanliste

Die vermeintliche Allerweltsart (wissenschaftlicher Name: Rana temporaria) stehe in den regionalen Roten Listen der meisten Bundesländer auf der Vorwarnliste – in drei Bundesländern gelte sie gar als "gefährdet", sagte Kwet. Der Name des Grasfroschs bezieht sich auf seinen bevorzugten Lebensraum in Wiesen und Wäldern.

Charakteristisch für den Bodenbewohner ist ein dunkelbrauner Schläfenfleck seitlich am Kopf – im Unterschied zu seinen bekannteren grünen Verwandten, den Wasserfröschen mit ihren lauten Quakkonzerten.

Die wenigsten erreichen ihr Höchstalter

In freier Natur werden Grasfrösche selten zehn Jahre alt – die meisten sterben früher aufgrund vieler Feinde wie Greifvögel, Molche, Störche oder Marder. Sie selbst ernähren sich von Insekten. "Gerade in landwirtschaftlich genutzten Gebieten sind die einst großen Grasfroschbestände mit Laichplätzen zurückgegangen. Die Populationen sind mancherorts fast zusammengebrochen", sagte Kwet. Er fordert bessere Schutzmaßnahmen an Straßen sowie mehr Laichgewässer.

Die DGHT benennt seit 2006 das Reptil oder den Lurch des Jahres. Zum Start war dies die Waldeidechse, aktuell ist es die Blindschleiche.

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