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Schulranzen-Test 2013: Stiftung Warentest kritisiert Schulranzen ohne Sicherheitsnorm

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Schulranzen-Test 2013: Stiftung Warentest kritisiert Ranzen ohne Sicherheitsnorm

06.06.2013, 12:48 Uhr | tze

Stiftung Warentest nimmt Schulranzen unter die Lupe (Screenshot: Stiftung Warentest)
Stiftung Warentest nimmt Schulranzen unter die Lupe

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Eltern, deren Kinder in diesem Jahr in die Schule kommen, beginnen jetzt schon mit der Suche nach einem geeigneten Schulranzen - ein beliebtes Geschenk zu Ostern. Sowohl die Stiftung Warentest als auch das Magazin "Öko-Test" veröffentlichen deshalb in Ihren März-Ausgaben 2013 einen Schulranzen-Test. Einige Modelle fallen wegen Sicherheitsmängeln durch. Das sind die Testverlierer beider Schulranzen-Tests.

Die Stiftung Warentest hat zwölf Schulranzen auf den Prüfstand geschickt. Das Hauptaugenmerk richtete sich auf Trage- und Gebrauchseigenschaften, deren Beurteilung 50 Prozent der Gesamtnote ausmachte. Zu 25 Prozent zählten Materialeigenschaften wie Haltbarkeit und Wasserdichtigkeit, zu 20 Prozent die Sicherheit durch Reflektor- und Warnflächen. Während die Schadstoffprüfung bei "Öko-Test" 40 Prozent zur Gesamtnote beitrug, wurde sie bei der Stiftung Warentest nur mit fünf Prozent gewichtet. Dennoch kommen beide Testinstitute unterm Strich zu ähnlichen Ergebnissen: Alle Schulranzen mit mangelhafter optischer Warnwirkung sind nicht empfehlenswert.

Reflektorstreifen am Schulranzen reichen nicht

Wegen unzureichender Sicherheit fielen vier der zwölf Schulranzen mit dem Gesamturteil "Mangelhaft" durch, selbst wenn sie in allen anderen Kriterien überzeugten.

"Rundum sicher ist ein Ranzen nur, wenn er auch tagsüber, die Nieselregen und Sonnenschein grell leuchtet," betont die Stiftung Warentest. Reflektorstreifen reichen also nicht, ein sicherer Ranzen braucht auch großflächige orangerote oder grellgelbe Farbflächen mit einem Signaleffekt wie bei Warnwesten. Nur wenn ein Schulranzen sowohl mit Reflektorstreifen als auch mit Leuchtflächen ausgestattet ist, entspricht er der Sicherheitsnorm DIN 58124, auf die Eltern beim Kauf eines Schulranzens Wert legen sollten.

Gefährliche Verwechslungsgefahr

Angesichts der Fülle an Modellen und Trend-Designs verlieren Eltern bei der Auswahl schnell den Überblick. Einer ist bunter als der andere, zwischen den Mustern oder Comicmotiven schimmern Reflektoren, und die Kids haben sich ohnehin eine bestimmte Marke oder den Ranzen mit Piraten- oder Pony-Motiv den Kopf gesetzt. Deshalb warnen die Warentester vor einem verwirrenden Vermarktungstrend auf Kosten der Kindersicherheit: Viele Hersteller bieten zusätzlich zu ihren normgerechten Schulranzen ähnlich gestaltete und benannte "Geschwistermodelle" an, die allerdings auf die grellen Leuchtflächen - und damit auf ein wesentliches Sicherheitsmerkmal - verzichten und allenfalls mit Reflektorstreifen ausgestattet sind.

Die Stiftung Warentest kritisiert diesbezüglich den "Scout"-Hersteller Sternjakob, der die Sicherheitsstandards mitentwickelt habe und sie nun mit seiner "Style-Set"-Kollektion unterlaufe. Drei Modelle aus dieser Serie bekamen in einem Zusatztest das Urteil "Mangelhaft", ebenso "Geschwistermodelle" von McNeill und Spiegelburg.

Dagegen schnitten die sicheren Norm-Schulranzen dieser Hersteller im Schulranzentest mit dem Gesamturteil "Gut" ab.

Stiftung Warentest weist Argument der Hersteller zurück

Auch "Öko-Test" hat den Trend zu Schulranzen ohne die grellen Sicherheitsfarben kritisiert. Die Hersteller verweisen darauf, dass die Norm-Modelle bei Eltern und Kindern nicht so gefragt seien. "Wir halten das für eine vorgeschobene Argumentation", sagt eine Sprecherin der Verbraucherstiftung. Es sei Aufgabe der Eltern, Kindern klarzumachen, dass Sicherheit wichtiger ist als Design.

Das ausführliche Testergebnis finden Sie in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Test"


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