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Ich liebe meinen Mann – und gehe fremd

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Ich liebe meinen Mann – und gehe fremd

17.10.2011, 11:54 Uhr | tp

Ich liebe meinen Mann – und gehe fremd. "Ich gehe fremd - obwohl ich meinen Mann liebe."

"Ich gehe fremd - obwohl ich meinen Mann liebe."

Seit zehn Jahren verheiratet, achtjähriger Sohn, hübsches Häuschen, Garten und Hund. Das ist das Leben von Simone. Eine Bilderbuch-Idylle – trotzdem geht sie fremd.

Liebe ohne Leidenschaft

Von außen betrachtet lebt Simone ein Leben, das sich viele Frauen wünschen. Ihr Teilzeitjob als Bürokraft macht ihr Spaß, darauf angewiesen ist sie nicht – ihr Mann verdient genug. Und doch ist die Zweiunddreißigjährige nicht glücklich: „Mein Mann ist ein ganz lieber Kerl, aber körperlich zieht er mich nicht an. Sowas wie Leidenschaft gibt es in unserer Beziehung schon lange nicht mehr", erzählt sie und fügt hinzu: „Wir haben uns ganz jung kennengelernt, ich war achtzehn, er siebenundzwanzig. Großartige Erfahrungen mit Männern hatte ich vorher kaum, da war ich quasi ein Spätzünder.“ Einen sehr großen Stellenwert hatte Sex in ihrer Beziehung nie. „Klar war es schön, wenn wir zusammen geschlafen haben, aber 'der große Rausch', von dem ich von Freundinnen mal gehört hatte, war es ehrlich gesagt nicht“, gibt die Ehefrau und Mutter zu. „Und meinem Mann war Sex auch immer eher unwichtig.“

Freundschaft statt Sex

Lange Zeit hat Simone in ihrer Beziehung nichts vermisst, die fehlende Leidenschaft machte eine tiefe Freundschaft wett, die sie mit ihrem Mann verbindet. Bei ihm fühlt sie sich geborgen und sicher aufgehoben. „Er ist treu, zuverlässig und solide. Ich dachte, das wäre genug. Unser Sexleben ist bereits vor Jahren komplett eingeschlafen", sagt sie und betont: „Trotzdem kann ich sagen, dass ich ihn immer noch von ganzem Herzen liebe.“ Vielleicht waren es die Erzählungen von ihren Freundinnen, die dazu beigetragen haben, dass Simone in ihrer Ehe immer unzufriedener wurde. Auch wenn sie nicht an ihrer Liebe zweifelte, wünschte sie sich doch auch körperliche Erfüllung. „Wenn meine Mädels mir teilweise von ihren Sexerlebnissen berichtet haben, dachte ich, ich lebe in einer anderen Welt“, sagt sie.

Kontakt via Internet

Nachdem bei einem Frauenabend das Gespräch auf Kontaktseiten im Internet gekommen war, wurde Simone neugierig. „Eine Freundin hatte erzählt, was sie auf dieser Seite so erlebt hatte – ich fand das extrem spannend. Eine Woche lang habe ich jeden Abend vor dem PC gesessen und mit mir gekämpft, ob ich mich da einfach mal anmelde – nur aus Neugier natürlich. Ich habe wirklich niemals vorgehabt, meinen Mann zu betrügen“, erzählt sie. Mit ein wenig Herzklopfen hat sie sich schließlich ein Profil erstellt – und schnell Kontakt gefunden. „Schon bei der ersten Nachricht, die ich bekam, hat es geknistert“, gibt Simone zu. „Ich war richtig elektrisiert, musste mich jeden Tag wie im Zwang wieder einloggen.“

Verabredung zum Sex

Besonders mit einem Mann entstand eine intensive Online-Unterhaltung. Abend für Abend tauschte Simone mit ihm Nachrichten aus. Der Inhalt wurde immer erotischer. Schließlich schlug der Fremde ein Treffen vor. „Ich konnte nicht anders, ich musste hingehen. Wir hatten uns in unseren Mails so hochgeschaukelt, dass ich ihn einfach treffen musste“, erzählt die Verheiratete mit schlechtem Gewissen. „Natürlich hatte ich meinem Mann gegenüber Skrupel, aber ich wollte auch einfach mal mit Haut und Haaren Lust empfinden und jemanden begehren.“ In einem Cafe hat sie sich schließlich mit ihrem Internet-Flirt getroffen – und es hat sofort gefunkt. „Wie konnten kaum ruhig auf den Stühlen sitzen, haben nur schnell unseren Kaffee ausgetrunken und sind dann in ein Hotel. Dort sind wir buchstäblich übereinander hergefallen“, erinnert sich Simone. „Der Sex mit ihm war unglaublich, sowas habe ich noch nie erlebt.“

Schlechtes Gewissen

Es blieb nicht bei einem Treffen. Seit vier Monaten datet Simone regelmäßig mindestens ein Mal pro Woche ihren Liebhaber aus dem Netz. Ihrem Mann erzählt sie dann, sie würde zum Sport gehen. Gut geht es ihr damit nicht. Sie ist unglücklich. „Auf der einen Seite habe ich meinem Mann gegenüber ein furchtbar schlechtes Gewissen. Er hat es nicht verdient, dass ich ihn betrüge. Andererseits bin ich regelrecht süchtig nach den leidenschaftlichen Stunden mit meinem Internet-Lover. Sex wie mit ihm könnte ich mit meinem Mann niemals haben“, erklärt sie. Dass sie ihre Ehe aufs Spiel setzt, weiß sie. Immer wieder nimmt sie sich vor, ihre Affäre zu beenden, denn tiefe Gefühle sind für sie nicht im Spiel. Aber erneut völlig ohne Leidenschaft zu leben - das kommt für sie auch nicht mehr in Frage.

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