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Knigge: Im Restaurant nicht in die Haare und ins Gesicht fassen

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Die häufigsten Benimm-Fehler im Restaurant

04.06.2013, 15:46 Uhr | akl

Knigge: Im Restaurant nicht in die Haare und ins Gesicht fassen. Mit den Haaren spielen, den Ellbogen aufsetzen oder gar Lippenstift nachziehen - im Restaurant ein absolutes Tabu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit den Haaren spielen, den Ellbogen aufsetzen oder gar Lippenstift nachziehen - im Restaurant ein absolutes Tabu. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ob für einen Geschäftstermin oder das erste Date: Wer in ein edles Restaurant geht, sollte die Fallstricke kennen, damit es nicht peinlich wird. So sollte man sich beispielsweise besser nicht in die Haare oder ins Gesicht fassen und auch Lippenstiftkorrekturen sind tabu. Das sind die häufigsten Benimm-Fehler im Restaurant.

Der Kopf ist Tabuzone

Bei Tisch gehört der Kopf zur absoluten Tabuzone: "Beim Essen gilt: Nicht ins Gesicht und schon gar nicht in die Haare fassen! Das lässt sich im Waschraum viel besser erledigen", rät Barbara Kleber, Verhaltens- und Kommunikationstrainerin, in ihrem Ratgeber "Knigge für jeden Tag" (Humboldt Verlag). Und auch von Lippenstiftkorrekturen rät die Expertin ab. In rein privaten Situationen sei zwar nicht dagegen einzuwenden, sofern es schnell und diskret gemacht werden kann. Bei einem Geschäftsessen allerdings könnten Korrekturen am Make-up schnell das Image der Geschäftsfrau ruinieren.

Handys gehören nicht auf den Tisch

Auch wenn viele das Bedürfnis haben, immer erreichbar zu sein, hat das Handy auf dem Tisch nichts zu suchen. "Auf den Tisch gehört nur das, was zum Essen und Trinken gebraucht wird", erklärt Kleber. Handtaschen, Handys und Blackberrys seien tabu. Ihre bloße Anwesenheit lenke von der Unterhaltung am Tisch ab, da sie die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Hände weg von anderen Tellern

Auch wenn das Gericht des Partners verlockend aussieht, genascht werden darf nicht. "Der Teller des Tischnachbarn ist tabu. Das gilt auch, wenn es sich um den Teller des Partners handelt, also auch bei privaten Essen in der Öffentlichkeit. Weder wird vom fremden Teller genascht, noch werden die eigenen Überreste dorthin verfrachtet", erklärt Kleber. Und auch über den Tisch sollte man besser nicht greifen, um sich den Brotkorb zu hangeln. Das kommt ebenfalls nicht gut an. Besser jemanden um Hilfe bitten.

Das gilt auch, wenn etwas auf dem Boden gelandet ist. Der Gast sollte nie selbst unter den Tisch krabbeln, rät die Benimm-Expertin. Der Service-Personal reagiert in der Regel sofort. Wenn nicht: Freundlich um Hilfe bitten und sich für das Malheur entschuldigen.

Zahnstocher ist eine Zumutung für den Tischnachbarn

Auch wenn einige Restaurants noch Zahnstocher auf dem Tisch stehen haben - bitte nie bei Tisch benutzen. Auch nicht hinter vorgehaltener Hand, rät Kleber. Niemand möchte zusehen, wenn Speisereste aus dem Mund entfernt werden. Auch hier sollte der Waschraum aufgesucht werden. Auch wer die Serviette als Taschentuch benutzt, blamiert sich. Sie sind für den Mund und nicht für die Nase gedacht. Zudem gilt auch lautes Schnäuzen am Tisch als unappetitlich. Wenden Sie sich immer vom Tischnachbarn ab. "Wer zwischen zwei Tischnachbarn sitzt, sollte seinen Stuhl nach hinten rücken und sich leicht vorbeugen", empfiehlt die Expertin.

Kaffeelöffel nicht ablecken

Der Kaffeelöffel sollte nicht abgeleckt werden, denn "Kaffee ist ein Getränk und keine Speise", erklärt Benimm-Expertin Kleber. Auch sollte der Teebeutel nicht auf der Untertasse abgelegt werden. In der Regel wird ein kleines, separates Gefäß gereicht, wenn nicht: Bitten Sie um eines.

Blumensträuße nicht mit ins Restaurant bringen

"Die Unsitte, zu einer Einladung in ein Restaurant Blumen mitzubringen, hat sich in den letzten Jahren verbreitet. Schade, denn das schafft viele Unannehmlichkeiten", sagt die Benimm-Expertin. Die Sträuße stören entweder auf dem Tisch, das Restaurant hat keine Vasen und der Gastgeber muss die nassen Sträuße mit nach Hause nehmen. Besser sei es, am Tag drauf einen Blumenstrauß mit einer kleinen Danksagung an den Gastgeber zu verschicken, rät Kleber. Oder man wählt gleich ein anderes Mitbringsel.

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