Sie sind hier: Home > Leben >

Diclofenac: So schädlich wirkt das Schmerzmittel

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Diclofenac: So schädlich wirkt das Schmerzmittel

05.07.2013, 07:48 Uhr | dapd, t-online.de, dpa-tmn

Diclofenac: So schädlich wirkt das Schmerzmittel. Schmerzmittel: Forscher warnen vor dem Wirkstoff Diclofenac. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Schmerzmittel: Forscher warnen vor dem Wirkstoff Diclofenac. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Diclofenac in hohen Dosen einnimmt, geht ein höheres Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein. Darauf weist die Bundesapothekerkammer in Berlin hin und beruft sich auf Angaben der europäischen Arzneimittel-Zulassungsbehörde PRAC. Patienten sollten die Diclofenac-Medikamente nicht auf eigene Faust absetzen, sondern mit ihrem Arzt wegen der Dosis Rücksprache halten.

Der PRAC zufolge besteht ein erhöhtes Risiko bei Mengen von 150 Milligramm (mg) pro Tag, die über eine längere Zeit eingenommen werden. Der schmerzstillende und fiebersenkende Wirkstoff ist auch rezeptfrei erhältlich, allerdings nur in Dosen bis zu 75 mg pro Tag. Bei Fieber rät die Apothekerkammer, Diclofenac nicht länger als drei Tage in einer Menge von 25 bis 75 mg einzunehmen. Bei Schmerzen darf die gleiche Dosis nicht länger als vier Tage geschluckt werden.

Wer auf Diclofenac verzichten sollte

Ganz auf Diclofenac verzichten sollten Menschen, die an Herzschwäche, Angina pectoris oder der sogenannten Schaufensterkrankheit leiden. Auch bei Durchblutungsstörungen im Gehirn oder nach einem Herzinfarkt ist der Wirkstoff nicht geeignet. Zurückhaltend sollten man der Kammer zufolge bei Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes und Nikotinkonsum sein.

Harmlose Alternativen nur selten verschrieben

Bereits im Februar dieses Jahres berichten Forscher im Fachjournal "PLoS Medicine", dass Ärzte die harmlosere Alternative Naproxen dennoch weit seltener verschreiben. Seit über einem Jahrzehnt ist bekannt, dass Diclofenac für bestimmte Menschen ein vergleichbar hohes Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle birgt, wie das vom Markt genommene Skandalpräparat Vioxx.

Patricia McGettigan vom William Harvey Forschungsinstitut in London und David Henry von der Universität Toronto nahmen die anhaltende Popularität von Diclofenac zum Anlass, den Umgang mit der bedenklichen Präparat zu untersuchen. Nach Angaben der Studie wurde Diclofenac im Jahre 2011 in 15 Ländern vier Mal so häufig verkauft wie Naproxen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
congstar „Smart Aktion“: 300 Min, 100 SMS und 1000 MB
zu congstar.de
Shopping
Portable Bluetooth-Speaker für alle Gelegenheiten
online unter www.teufel.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017