Sie sind hier: Home > Leben >

Muss die weiße Schicht auf den Pflaumen weg?

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Pflaumen  

Ist der weiße Belag auf Pflaumen schädlich?

27.08.2013, 14:22 Uhr | dpa-tmn/ akl

Muss die weiße Schicht auf den Pflaumen weg?. Den weißen Belag auf Pflaumen sollte man besser abwaschen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Den weißen Belag auf Pflaumen sollte man besser abwaschen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Pflaumen und Trauben sind oft mit einem weißlichen Belag überzogen. Viele denken dann automatisch an den Einsatz von Pestiziden. Doch der Film kommt von der Frucht selbst. Damit versucht sie, die Feuchtigkeit im Inneren zu bewahren. Dennoch ist es sinnvoll, die Schicht zu entfernen.

Weißer Belag kommt durch Kondenswasser

Bei dem weißlichen Belag auf Pflaumen oder Trauben handelt es sich um Rückstände von verdunstetem Kondenswasser, das sich auf dem Obst niedergeschlagen hat. Diese mehlartige, abwischbare Schicht wird auch als Duftfilm oder Reif bezeichnet. Sie verhindert, dass die Früchte austrocknen, erläutert die Verbraucherzentrale Bayern.

Reif immer abwaschen

Vor dem Verzehr sollte der Belag immer mit lauwarmen Wasser abgewaschen werden. Denn darin könnten sich Schadstoffe aus der Luft gesammelt haben, so die Verbraucherzentrale. Hält sich der Belag hartnäckig, kann man mit einem feuchten Küchentuch über die Frucht polieren. Auf Reinigungsmittel sollte man besser verzichten.

Wachsartige Schicht bei Äpfeln

Auch Äpfel zeigen häufig die wachsartige Schicht auf. Meist handelt es sich um eine natürliche Schutzschicht, die der Apfel selbst bildet, um sich vor Erregern und Austrocknung zu schützen. Manche Apfelsorten, beispielsweise Jonagold, haben eine besonders hohe Wachs-Eigenproduktion. Ist ein Apfel sehr "fettig", ist das ein Anzeichen dafür, dass er den optimalen Reifegrad bereits überschritten hat. Die Frucht bildet dann bereits vermehrt die schützende Schicht, um die Feuchtigkeit im Inneren zu bewahren.

Kennzeichnung bei künstlich gewachstem Obst

Die Wachsschicht kann allerdings auch künstlich hergestellt werden, um die Lagerfähigkeit von Obst und Gemüse zu verlängern. Zugelassen sind unter anderem Bienenwachs, Schellack, Candelillawachs und Carnaubawachs. Damit werden neben Äpfeln oft auch Birnen, Zitrusfrüchte, Melonen, Ananas und Pfirsiche behandelt. Ist das der Fall, müssen die Früchte dementsprechend gekennzeichnet sein. Meist wird nur Importware gewachst, keine heimischen Obstsorten.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Warme Strickmode für die kalte Jahreszeit
jetzt bei BONITA shoppen
Shopping
MagentaMobil Start L bereits für 14,95 €* pro 4 Wochen
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017