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Kaffee: So schmeckt Filterkaffee am besten

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Echte Hausfrauentipps  

So schmeckt Filterkaffee am besten

13.05.2014, 15:41 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Kaffee: So schmeckt Filterkaffee am besten. Was tun, wenn der Kaffee bitter schmeckt? (Quelle: imago)

Was tun, wenn der Kaffee bitter schmeckt? (Quelle: imago)

Der Filterkaffee ist zurück. Immer mehr Liebhaber des Heißgetränks bevorzugen frisch gebrühten Kaffee und kehren Kaffeeautomaten, Pads, Kapseln und Sirup den Rücken. Denn Filterkaffee ist nicht nur schnell zubereitet. Mit den richtigen Tipps wird er zum absoluten Hochgenuss. Worauf es bei der Zubereitung ankommt.

Wer Filterkaffee zubereiten möchte, braucht nicht einmal eine Kaffeemaschine. Es reichen eine Kanne, ein Kaffeefilter aus Kunststoff oder Porzellan, eine Filtertüte, Kaffeepulver sowie gekochtes Wasser. Der Vorteil von handüberbrühtem Kaffee besteht darin, dass man die Zubereitung von Anfang bis Ende selbst bestimmen kann. So hat jede Hausfrau eine ganz eigene Zubereitungsmethode.

Leckeres Aroma mit Zimt und Kakaopulver

"Ein Tipp, auf den ich seit Jahren schwöre und der für viel Kaffee-Lob auf Familienfeiern gesorgt hat, ist die Verfeinerung mit Zimt und Kakaopulver", sagt Nicole. "Für eine Kanne Kaffee gebe ich vier leicht gehäufte Messlöffel Kaffeepulver in eine Filtertüte der Größe vier. Der Messlöffel selbst fasst rund 14 Gramm. Dazu kommen eine Messerspitze Zimt und eine Messerspitze Kakaopulver. Dann wird das Ganze mit nicht mehr kochendem Wasser überbrüht", so die 31-Jährige.

Zu viel Kakao verstopft den Filter

Dabei sei es besonders wichtig, nicht zu viel Kakaopulver zu nehmen. "Einmal habe ich einen gehäuften Teelöffel mit in den Filter gegeben. Zusammen mit dem Kaffeepulver bildete der Kakao eine schlammige Masse, die die Poren der Filtertüte verstopft hat. Das Wasser konnte nicht mehr durchlaufen", berichtet sie. "Das Unangenehme war damals, dass ein Freund im Eifer des Gefechts den Filter im Spülbecken ausgeleert hat und alles in den Abfluss lief. Am Ende war dieser ebenfalls komplett verstopft. An Kaffeefreuden war an dem Abend nicht mehr zu denken."

Auch die Wahl der Kaffeebohne spielt eine wichtige Rolle. "Welche Kaffeesorte am besten schmeckt, muss jeder für sich herausfinden", sagt Nicole. Ihr schmeckt eine Mischung aus den Sorten Arabica und Robusta am besten. "Reiner Robusta-Kaffee ist mir vom Aroma her zu erdig und bitter."

Mehr Koffein in der Robustabohne

Wer auf einen hohen Koffeingehalt Wert legt, liegt mit der Robustabohne richtig. Diese enthält zwischen zwei und vier Prozent Koffein. In Arabicabohnen hingegen sind nur bis zu zwei Prozent Koffein zu finden. Auch im Aussehen unterscheiden sich die beiden Kaffeesorten. Während die Robustabohnen eher klein und rundlich in ihrer Form sind und einen fast geraden Einschnitt auf ihrer Oberfläche aufzeigen, sind die Arabicabohnen etwas größer und flacher. Die Form ist oval. Die Einkerbung auf der Oberfläche zeigt zudem die typisch geschwungene Linie, die etwas an den Buchstaben S erinnert. 

Salz für einen milden Geschmack

Hausfrau Edeltraud schwört auf einen kleinen Schuss Cognac im Kaffee. "Ich brühe den Kaffee ganz normal auf und zum Schluss kommt etwas Cognac hinzu. Das schmeckt richtig gut. Es sollte aber nicht zu viel Alkohol sein. Es geht schließlich um den Geschmack und man will nach dem Kaffee auch nicht betrunken sein", so die Empfehlung der 57-Jährigen. Auch eine Prise Salz kommt bei ihr immer mal wieder zum Einsatz. Das hebe die Aromen des Kaffees besonders gut hervor, ist sie überzeugt. "Ich konnte mir Salz am Anfang so gar nicht vorstellen. Ich dachte, der Kaffee schmeckt danach salzig. Aber das ist nicht der Fall. Ich habe das Gefühl, dass das Aroma viel runder und milder wird." Ihrer Meinung nach ist es auch wichtig, dass das Wasser beim Überbrühen nicht mehr zu heiß ist: "Wenn man kochendes Wasser über das Pulver gibt, schmeckt der Kaffee schnell bitter. Ich warte nach dem Aufkochen noch kurz, bevor ich das Pulver überbrühe. Das Wasser ist dann zwischen 90 und 95 Grad heiß."

Chili für einen scharfen Hauch

Einen Hauch Chili bei der Zubereitung des Filterkaffees findet Edeltraud ebenfalls schmackhaft. Durch das Chili werde die Kaffeenote gut unterstützt. „Es sollte aber nur ein Hauch Schärfe sein“, meint sie. „Sonst schmeckt man die verschiedenen Aromen nicht mehr raus.“ Immer brauche sie das aber nicht und außerdem sei das ja auch nicht jedermanns Sache. Aber hin und wieder findet sie die leichte Schärfe im Filterkaffee doch sehr angenehm: „Wenn man Chili in Schokolade und Eis hat, warum nicht auch im Kaffee?“

Wasserfilter für "weichen" Kaffee

Ein Utensil, auf das Edeltraud auf keinen Fall verzichten möchte, ist der Wasserfilter. "Der Kaffee schmeckt dadurch viel weicher und runder", sagt sie. Wenn Kalk in der Tasse schwimme, sehe das nicht nur unschön aus, sondern verfälsche auch den Geschmack, ist sie sicher. "Wir nutzen schon jahrelang gefiltertes Wasser für die Kaffeezubereitung. Außerdem verkalkt der Wasserkocher dann auch nicht so schnell, das ist super."

Frisch gemahlene Bohnen verbessern den Geschmack

Ehemann Jürgen schwört darauf, die Bohnen frisch zu mahlen. Da schmecke und rieche man viel mehr Aromen heraus als bei fertigem Kaffeepulver aus der Tüte oder dem Glas, ist er überzeugt. Der Filterkaffee werde mit frisch gemahlen Bohnen erst so richtig vollmundig. Eine Prise Salz kommt bei ihm ebenfalls in den Filter. Das erinnere ihn an seine Kindheit. Seine Mutter habe das auch gemacht, sagt er. Den Kaffee selbst trinkt er am liebsten schwarz: "Mit Milch und Zucker schmeckt mir Kaffee nicht. Ich trinke Filterkaffee schon immer pur."

Sowohl für Kaffeebohnen als auch Kaffeepulver gilt: Immer trocken, lichtgeschützt, luftdicht und kühl aufbewahren, sonst gehen die Aromen verloren. Am besten ist eine gut verschließbare Dose geeignet. Da Kaffee zudem ein Aroma-Magnet ist, sollte er weder im Kühlschrank noch im Gewürzregal aufbewahrt werden. Sonst hat man andere Geschmäcker wie Wurst, Zwiebeln oder Thymian mit in der Tasse. Gegen den Kühlschrank sprechen zudem auch die Temperaturunterschiede. Während die Zimmertemperatur meist um die 20 Grad beträgt, ist es im Kühlschrank zwischen fünf und zehn Grad kalt. Durch den Wechsel kann Kondenswasser entstehen und der Kaffee wird feucht. Das schadet nicht nur dem Geschmack, sondern Pulver und Bohnen können auch schimmeln.

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