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Stiftung Warentest: Bio-Hackfleisch von Aldi überzeugt

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Stiftung Warentest  

Multiresistente Keime in Discounter-Hack

29.01.2015, 09:34 Uhr | vdb, dpa-tmn

Stiftung Warentest: Bio-Hackfleisch von Aldi überzeugt. Stiftung Warentest: Im Hackfleisch aus dem Supermarkt lauern oftmals Keime.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Stiftung Warentest: Im Hackfleisch aus dem Supermarkt lauern oftmals Keime. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hackfleisch enthält oft Keime: In einer Stichprobe der Stiftung Warentest fanden die Prüfer in etwa jedem zweiten Produkt gesundheitsgefährdende Bakterien. Verbraucher sollten Hackfleisch deshalb immer gut durchbraten: Mindestens zwei Minuten bei 70 Grad oder mehr - das tötet Keime ab. Insgesamt wurden im aktuellen Test 21 gemischte Hackfleisch-Produkte überprüft, fünf tagesfrische von der Theke und 16 abgepackte.

Zehn der Produkte erhielten dabei das Urteil "gut", sechs "befriedigend" und fünf "ausreichend", berichtet die Zeitschrift "test". Geschmack, Geruch und Fleischqualität waren im Schnitt bei der tagesfrischen Ware besser - die abgepackten Produkte enthielten im Durchschnitt weniger Keime. Gefunden wurden unter anderem antibiotikaresistente Keime, eine erhöhte Anzahl von E.coli-Bakterien und in einem Fall Salmonellen.

Bio-Fleisch von Aldi überzeugt

Überzeugen konnten im Test besonders Bio-Produkte vom Discounter. So schnitt das Hackfleisch "Gut Bio" von Aldi Nord "gut" (2,0) ab. Weder wurden Keime nachgewiesen noch gab es geschmacklich etwas zu beanstanden. Ebenso wurde das Fleisch "Biotrend" von Lidl, inzwischen "Landjunker Bio" mit der Note "Gut" (2,2) bewertet.

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"Ausreichende" Noten für Discounter-Hack

Bei den herkömmlichen, abgepackten Hack-Produkten von Supermärkten und Discountern sind die Ergebnisse weniger erfreulich. Das Hack "Gut Bartenhof" von Norma war mit Salmonellen ebenso belastet wie mit multiresistenten MRSA- und ESBL-Keimen. Das führte zur Abwertung und der Note "ausreichend". Ähnlich sah es bei den Produkten "Mühlenhof" von Penny und der Rewe-Eigenmarke "ja!" aus. Hier sorgten sogenannte Pseudomonaden zum Punktabzug. Bei ihnen handelt es sich um Keime, die für den Verderb des Fleisches sorgen. Gesundheitsschädlich sind sie, so die Stiftung Warentest, nicht. Beide Produkte rochen jedoch "säuerlich und dumpf", so die Tester. Dafür gab es ebenfalls jeweils ein "Ausreichend".

Ein Bio-Produkt mit vielen Keimen

Doch auch ein Bio-Produkt schnitt schlecht ab. Mit 14 Euro je Kilo zählt das Bio-Hack "Königshofer" von Denree (Naturland) zu den teuersten im Test. Doch vor der Zubereitung roch es "säuerlich und dumpf". Den Geschmack bezeichneten die Tester als "fade". Zudem wurden zahlreiche Keime nachgewiesen: E.coli, Enterobakterien, Staphylokokken und Milchsäurebakterien. Insgesamt bewertete "test" das Fleisch als "ausreichend".

Hackfleisch nicht roh verzehren

Steht auf der Packung der Hinweis "Nur durchgegart verzehren" oder "Nicht zum Rohverzehr geeignet" sollten Verbraucher den Rat in jedem Fall befolgen. Alina Reichardt von der Stiftung Warentest rät generell davon ab, Hackfleisch roh zu essen - etwa als Mettbrötchen. "Das kann eben besonders für Immungeschwächte, kleine Kinder, Senioren, Schwangere ziemlich riskant werden."

Wichtig sei, sich Gedanken zu machen, wie man das Fleisch behandelt: Dazu gehört unter anderem, die Kühlkette einzuhalten, Geschirr, Besteck und Hände immer vor und nach der Verarbeitung von rohem Fleisch zu waschen, das Fleisch nicht mit anderen Lebensmitteln in Kontakt zu bringen - und es gut durchzubraten. "Dann ist man in der Regel eigentlich keinem Risiko ausgesetzt", so Reichardt.

UMFRAGE
Wie häufig kaufen Sie Fleisch beim Discounter?

Das vollständige Testergebnis lesen Sie in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift "test".

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