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Waschsoda ist ein wahrer Fleckenteufel - ganz ohne Chemie

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Frische Wäsche, sauberer Herd  

Waschsoda ist ein wahrer Fleckenteufel - ganz ohne Chemie

28.10.2016, 13:49 Uhr | Ann-Kathrin Landzettel

Waschsoda ist ein wahrer Fleckenteufel - ganz ohne Chemie. Mit Waschsoda ist auch diese stark verkrustete Pfanne im Nu wider blitzblank. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit Waschsoda ist auch diese stark verkrustete Pfanne im Nu wider blitzblank. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Verkrustete Herde, verkalkte Toiletten, müffelnde Kühlschränke: Im Haushalt gibt es immer was zu putzen. Viele Flecken sind hartnäckig und kaum wegzukriegen. Doch es geht auch ohne chemische Reinigungsmittel, die häufig voll sind mit umweltschädlichen und gesundheitskritischen Inhaltsstoffen. Waschsoda ist deshalb ein echter Geheimtipp.

Waschsoda, also Natriumcarbonat, ist in fast jedem Supermarkt und jeder Drogerie zu finden. Der 500-Gramm-Beutel kostet nicht mehr als drei Euro. Dabei ist das weiße Pulver nicht nur umweltfreundlich, sondern auch vielseitig im Haushalt einsetzbar. Verschmutzungen haben da kaum noch eine Chance. Denn in Wasser aufgelöst bildet es eine Lauge, die spielend Flecken, Verkrustungen und Fett löst.

Waschsoda macht die Toilette blitzblank

So ist Waschsoda ein toller Helfer gegen Kalk und Urinstein in der Toilette. Chemiekeulen werden überflüssig. "Bei mir ersetzt Waschsoda komplett den Toilettenreiniger", verrät Nadine Schubert. "Ich gebe einfach einen Esslöffel Waschsoda ins WC, verteile es mit der Klobürste und lasse es ein wenig einwirken. Danach wie gewohnt spülen und schon erstrahlt das Klo in neuem Glanz."

Die zweifache Mutter ist eine überzeugte Plastikverweigerin und sucht immer nach neuen umweltschonenden Alternativen zu Kunststoff und Chemie. Auf ihrem Blog "Besser leben ohne Plastik" lässt sie ihre Leser an ihren Erfahrungen teilhaben.

Waschsoda macht die Wäsche sauber

Waschsoda ist aber nicht nur für die Toilette, sondern auch für Schmutzwäsche geeignet. "Soda ist ein toller 'Waschkraft-Verstärker'", wie Schubert findet. Sie verwendet es daher für ihr selbstgemachtes Waschmittel aus Kernseife. Hierfür raspelt sie 45 Gramm Kernseife fein, übergießt sie mit drei Litern kochendem Wasser und rührt die Mischung so lange mit einem Schneebesen, bis sich die Seife aufgelöst hat. Hinzu kommen sechs Esslöffel Waschsoda. Anschließend nochmal gut durchrühren und in Flaschen abfüllen.

"Je Waschgang benötigt man etwa 200 Milliliter der Waschlösung. Mit der angesetzten Mischung können Sie also 15 Mal waschen und bekommen damit sogar gröbere Verschmutzungen raus", erklärt Schubert. Wichtig: Vor dem Gebrauch immer schütteln. Und: Für Seide und Wolle ist das Soda-Waschmittel nicht geeignet. Bei empfindlichen farbigen Stoffen am besten an einer unauffälligen Stelle testen.

Verkrustungen und Fettablagerungen spielend lösen

Auch dem verschmutzen Herd sagt Soda den Kampf an. "Ich streue ein wenig Waschsoda direkt auf die Herdplatten, um Eingebranntes zu entfernen. Das Pulver einfach mit dem nassen Lappen gut verteilen und der Schmutz löst sich kinderleicht. Das funktioniert übrigens bei jeder Herdart", verrät Schubert ihr Geheimnis für eine saubere Kochfläche.

Waschsoda sorgt für frischen Duft im Kühlschrank

Der Kühlschrank lässt sich mit Waschsoda ebenfalls reinigen. Hierzu zwei Esslöffel Soda in einem Eimer mit fünf Litern Wasser auflösen und den leeren Kühlschrank damit auswischen. Der Vorteil: Waschsoda bindet zudem unangenehme Gerüche. Der Kühlschrank riecht danach wieder neutral-frisch. Und ist der Kunststoff schon etwas vergilbt, wird dieser auch wieder schön weiß.

Zahnbürste und Waschsoda machen Schuhe wieder wie neu

Mit Waschsoda lassen sich sogar Rostflecken von Besteck oder etwa Blumenvasen entfernen, wenn die Flächen mit dem Pulver poliert werden. Auch Etiketten lassen sich leichter von Gläsern lösen. Mit der Zahnbürste aufgetragen schafft Soda es sogar, weiße Turnschuhe wieder wie neu aussehen zu lassen.

Sicherheitshinweise für die Anwendung

Da Waschsoda den natürlichen Fettfilm der Haut angreift, empfiehlt es sich, beim Putzen Handschuhe zu tragen oder die Hände danach gut einzucremen. Der Soda-Staub sollte nicht eingeatmet werden oder in die Augen gelangen, denn er reizt die Schleimhäute. "Ansonsten ist Soda, verwendet als Reinigungsmittel, unbedenklich für Mensch und Umwelt“, so Schubert. Weitere Hinweise und Reinigungstipps sind in den Anwendungsempfehlungen der Hersteller von Waschsoda zu finden.

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