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Partnerschaft: Was Männer meinen, wenn sie schweigen

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Männer  

Warum Männer schweigen

06.09.2011, 11:41 Uhr | ag

Partnerschaft: Was Männer meinen, wenn sie schweigen. Das Schweigen der Männer empfinden Frauen oft als Ablehnung. (Montage: imago / Krüger Verlag)

Das Schweigen der Männer empfinden Frauen oft als Ablehnung. (Montage: imago / Krüger Verlag)

"Schatz, jetzt sag doch auch mal was!" Wenn er auf diesen Satz mit Achselzucken reagiert, fühlt sie sich gekränkt. Männliche Sprachlosigkeit prägt viele Partnerschaften. Frauen wollen sich über ihre Gefühle austauschen, viele Männer sind dazu nicht in der Lage. Doch mangelnde Kommunikation geht auf Dauer zu Lasten der Beziehung. Die Autoren Stephan Bartels und Till Raether erklären in ihrem Ratgeber "Männer Gefühle" (Krüger Verlag), mit einer gehörigen Portion Augenzwinkern, was im Mann vorgeht unter anderem auch, warum Männer häufig verstummen. Acht Gründe für das Schweigen der Männer.

Männern mangelt es an Multitasking

Jeder kennt die Situation: Der Mann ist gerade konzentriert mit etwas beschäftigt - etwa mit Lesen oder einer handwerklichen Tätigkeit - da kommt plötzlich seine Partnerin herein und beginnt eine Diskussion über ein Thema wie zum Beispiel die Schulprobleme der Kinder oder ihre Schwierigkeiten im Job. Als sie plötzlich eine konkrete Frage stellt, merkt sie, dass ihre bessere Hälfte ihren Ausführungen nicht gefolgt ist. Verärgerung und Enttäuschung machen sich breit - völlig zu Unrecht, behaupten Bartels und Raether. Denn Männer können sich nicht so gut mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen, sie seien "mies im Multitasking". Was dagegen hilft , ist "Planungsvorlauf". Konkret heißt das, dass Männer nicht gern verbal überfallen werden, sich aber gern zu einem festgelegten Zeitpunkt mit den Themen auseinandersetzen. So können sich sich voll und ganz auf das Thema konzentrieren.

Wie entsteht eine "Schweigespirale"?

Dass Männer grundsätzlich Schweiger sind, halten Bartels und Raether für übertrieben: "Frauen wollen reden, Männer zwar auch, aber zu anderen Gelegenheiten und über andere Dinge", stellen sie in ihrem Ratgeber fest. Dabei geben sie zu, dass die Herren der Schöpfung oft keine Lust hätten, sich mit den Gefühlen ihrer Partnerin auseinanderzusetzen. Dass Frauen darauf oft genervt und mit Vorwürfen reagieren, habe jedoch zur Folge, dass der mundfaule Mann umso bockiger werde. Es entstehe eine so genannte "Schweigespirale". Im Klartext heißt das: Je öfter der Mann zum Reden aufgefordert wird, desto mehr verschließt er sich und flüchtet in die Wortlosigkeit.

Wortlosigkeit ist nicht persönlich gemeint

Manchmal, so Bartels und Raether, sind die Gründe banal, warum Männer schweigen: Weil ihnen gerade nichts zu dem Thema einfällt, weil ihnen die passende Worte fehlen oder sie einfach nichts Unpassendes sagen wollen. Frauen dagegen fühlen sich durch dieses "Alltagsschweigen" so genervt oder gekränkt, dass daraus ein Streit entsteht. Dass auch bei heftigen Disputen meist Frauen der aktivere Part sind und sich Männer schnell hinter eine Schweigemauer verschanzen, sehen die beiden Autoren unter anderem in der Bauernschläue der Männer begründet: "Wir schweigen, weil wir wissen, dass alles, was wir sagen, gegen uns verwendet werden kann." Zudem gebe es Männer, die bei Grundsatzdiskussionen lieber den Mund hielten als in einem unkontrollierten Gefühlsausbruch zu enden.

Auch Männer fühlen sich oft unverstanden

Doch es gibt noch eine ganz andere Variante des Männerschweigens, nämlich das so genannte "aktive Schweigen". In diesem Fall glaubt der Mann, dass ihm seine Partnerin ohnehin gar nicht zuhört. Er verstummt daher aus Resignation. Etwas bitter lautet daher das Resümee von Batels und Raether: "Ihr Frauen seid besser im Senden als im Empfangen". Schwierig werde es auch, wenn Frauen bestimmte Aussagen von ihren Männern erwarteten: zum Beispiel: "Ich liebe dich" oder "Du bist schön!" Werden diese Sätze nicht in regelmäßigen Abständen gesagt, herrscht Misstrauen. Laut Bartels und Raether hat diese emotionale Zurückhaltung jedoch einen ganz simplen Grund: Es handelt sich um Wiederholungen von längst Gesagtem: "Diese Mitteilungen haben kein Verfallsdatum und solange sie nicht ausdrücklich widerrufen werden, gelten sie als unbefristet."

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