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Wenn zu viel Hautpflege schadet

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Stewardessen-Krankheit: Wenn zu viel Hautpflege schadet

06.05.2013, 14:27 Uhr | hut

Wenn zu viel Hautpflege schadet. Plötzliche Hautirritationen können von zu viel Pflege rühren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Plötzliche Hautirritationen können von zu viel Pflege rühren. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein gepflegtes Erscheinungsbild ist vielen Frauen wichtig. Dafür tun sie so einiges, manchmal sogar zu viel - und das mit unschönen Folgen. Trockenheit, Juckreiz und ein pickelähnlicher Ausschlag im Mundbereich können das Resultat übertriebener Hautpflege sein. Wie die sogenannte "Stewardessen-Krankheit" entsteht und was Sie dagegen tun können.

Fettreiche Cremes können Schuppen verursachen

Für ein strahlendes, gepflegtes Äußeres ist eine gute Hautpflege wichtig. Gerade bei trockener Luft und wenig Sonnenschein, wie etwa im Flugzeug, wird öfter mal nachgecremt und mehr Make-up aufgelegt. Doch statt der Haut damit etwas Gutes zu tun, bewirkt man mitunter das Gegenteil: Das häufige Auftragen von zu reichhaltigen Cremes und Reinigungsartikeln kann zu Hautrötungen, schuppenden Hautstellen und Eiterbläschen im Mundbereich führen.

Junge Frauen häufiger betroffen

Diese sogenannte Mundrose oder periorale Dermatitis kann sich auch auf Kinn, Wangen und Augenpartie ausweiten. Weil sie häufig bei jungen Frauen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren auftritt, die sehr viel Wert auf ihr Äußeres legen und daher häufiger zu Gesichtspflegeprodukten greifen, wird die Hautstörung auch als "Stewardessen-Krankheit" bezeichnet.

Übertriebene Hautpflege oft Auslöser der Krankheit

Die Krankheit tritt häufiger bei Menschen mit sehr trockener Haut oder einer Neigung zu Allergien auf. Dabei müssen diese jedoch nicht spürbar an Allergien oder Neurodermitis leiden. Tragen Menschen mit einer empfindlichen Haut zu oft Pflegeprodukte und Kosmetika auf, stört dies die natürliche Hautbarriere. Die Haut kann Flüssigkeit nicht mehr richtig speichern und trocknet aus. Schuppen und Hautreizungen entstehen. In diesem Zustand ist die Haut auch kaum mehr vor Krankheitserregern geschützt, sodass es zu Hautinfektionen kommt. Rötungen, Schuppen und Eiterbläschen bilden sich in der Folge im Mundbereich.

Krankheit oftmals ein Teufelskreis

Ist die Mundrose einmal ausgebrochen, reagieren viele Betroffene auf die Pickel und Schuppen, indem sie das Gesicht noch intensiver reinigen und eincremen. Das verschlimmert die Mundrose jedoch und löst einen Teufelskreis aus. Um den akne-ähnlichen Ausschlag zu bekämpfen, greifen einige Erkrankte auch zu kortisonhaltigen Salben. Das ist jedoch ein großer Fehler, denn obwohl diese die Symptome zunächst lindern, verschlimmert sich der Ausschlag drastisch, sobald die Salben abgesetzt werden. Meist sind die Hautirritationen dann deutlich schlimmer als zuvor.

Auf Eigentherapien besser verzichten

Bei auftretenden Hautirritationen sollten Sie daher stets einen Arzt um Rat fragen. Dieser erkennt, ob es sich um die Stewardessen-Krankheit oder doch um Akne, Neurodermitis oder eine Allergie mit ähnlichen Symptomen handelt. Wird eine periorale Dermatitis diagnostiziert, ist der vollkommene Verzicht auf jegliche Hautpflegemittel angeraten. Kosmetika sind erst einmal tabu, damit sich der natürliche Hautschutz regenerieren kann. Gegen Entzündungen und bakterielle Infektionen verschreibt der Arzt außerdem eine antibiotische Salbe. Nach wenigen Wochen heilt die Stewardessen-Krankheit so wieder vollständig ab. Als Faustregel gilt: Die Haut benötigt so viel Zeit dazu, wie sie von den Reizungen betroffen war. Keinesfalls sollten Betroffene danach wieder auf alte Kosmetika zurückgreifen. Ein Hautarzt kann klären, welche Hautpflege für Ihre Haut die richtige ist.

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